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 – ZZJC: Brooklyn Bridge + Ingrid Arthur – 

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Ingrid Arthur, JC Dook, IA

Kleine Überraschung: Mittwoch war’s, und ich mal wieder im Zig-Zag-Jazzclub bei Brooklyn Bridge feat. Ingrid Arthur.

Seit zwei Wochen hatte ich es dringend vor, aber dann zuviel mit Rennereien wg. meines Unfalls um die Ohren und andere Dinge, die erledigt werden mussten, drängten sich auch in die Abende. Heute wäre es auch fast wieder geplatzt.

Eine lange Story, die ich versuche kurz zu halten. Sonntags wollte ich auf den Flohmarkt, denn eine Krankenbettbeschäftigung von mir war es, die Ebay-Kleinanzeigen abzugrasen, Sektion zu verschenken, und da hatte ich einen Diaprojektor erbeutet. Das schwebt mir schon lange vor, aber mit geringer Dringlichkeit – es lief mir nicht weg. Mein Ziel: Auf Klarsichtfolie oder Transparenzpapier mit dem Laserdrucker Fotos drucken, aber in Diagröße. Die dann ausschneiden, rahmen und mit einem Diaprojektor von hinten auf eine Leinwand projizieren, von vorne grob die Hauptstrukturen abpausen, dann flott drübermalen, so dass man einerseits den Effekt rascher, lebendiger Striche hat, andererseits aber die Proportionen, die Perspektive super stimmt. Evtl. unter Berücksichtigung von Licht und Schatten.

Diaprojektor hatte ich, Rähmchen gibt es preiswert im Netz, aber oft in Mengen, die es doch teuer machen oder aus Entfernungen, wo der Versand den Verkaufspreis übertrifft. Am Flohmarkt dagegen erst neulich massig Dias gesehen – da könnte ein Magazin billig abzustauben sein. Jetzt war aber kein Flohmarkt sondern eine Veranstaltung der Tafeln Berlin vor dem Schöneberger Rathaus. Die nächsten mir bekannten Flohmärkte an der Straße d. 17 Juli und am Marheinikeplatz aber auch so weit, dass ich erst kurz vor 15 Uhr da wäre, wenn die Berliner Flohmärkte gerne schließen.

In der Nähe ist aber auch der Winterfeldplatz, wo unter der Woche oft Wochenmarkt ist und der also prädestiniert wäre auch einen kl. Flohmarkt zu beherbergen. Also dahin. Es war dort auch was los, aber ein reiner Fahrradmarkt, der mich auch interessierte.

Hier fädelt ein zweiter Erzählstrang ein: Seit meinem Unfall ist mein Rad ja auf der Notaufnahme (der Laden mit Werkstatt heißt wirklich so). Ach ne, Radaufnahme. Die haben schon einen Heil- und Kostenplan erstellt, aber solange die Versicherung des Unfallgegners nicht die Übernahme der Kosten bewilligt hat, und sich womöglich überlegt einen Sachverständigen zu schicken, legt die nicht los. Also musste ich mein Reserverad, eine ziemliche Gurke (Bremsen: oh jeh, Licht: na ja, Umwerfer für Schaltung vorne fehlt, keine Schutzbleche, kein Tacho, klassische Tourenpedale, T-Lenker, kein ordenlicher Geradeauslauf), flottmachen, in erster Linie von der Wand pflücken und aufpumpen, provisorisch Taschenlampen montieren, und ein, zwei Klingeln.

Aber obwohl das Mistding eine ziemliche Krücke ist, ist darauf irgendwas besser als am Rennrad. Die mehr aufrechte Sitzposition vielleicht?

Nein, es ist die Rahmenhöhe, bin ich überzeugt. 56cm, nicht 58 wie beim Rennrad. Da ist das Sattelrohr ganz eingefahren und ich erreiche mit 172cm zwar im Stand den Boden, aber es ist einfach ein Stück zu groß.

Als treue Seele wollte ich erst mein geliebtes Rennrad um jeden Preis zurück, aber langsam beschlichen mich Zweifel. Immerhin könnte ich auf diesem Marktplatz mal eine Probefahrt machen auf einem Rad das klein ist, aber mit Rennradanatomie und ohne Vorderadanomalie. Das tat ich auch und fühlte mich bestätigt.

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Helmut Burger, Kai Schoenburg, JC Dook

Aber beim Gehen sprach mich ein anderer Besucher an, Mitte 60, irgendwie hüftsteif, aber sympathisch, ziemlich unsicher. Ob ich sein Rad kaufen will, hat er aber nicht dabei, ist selbst zufällig über den Markt gestolpert. Ein weißes Apple-Collection-Fahrrad, ja, die Computerfirma Apple. Zig Jahre alt aber gut in Schuss. Nein, Rahmenhöhe weiß er nicht, Rennradschaltung aber T-Lenker, Gepäckträger, Schutzblech. Hat es selbst gefahren aber wg. einer Verletzung kommt er nicht mehr auf Herrenräder.

E-Mailadressen getauscht, er misst die Rahmenhöhe nach. Er war aber ähnlich groß wie ich, und das Messergebnis war entsprechend: 54cm. Da bekäme ich noch eine Schelle für eine Anhängerkupplung um die Sattelstütze. Nach dem Preis hatte ich gefragt und da wollte er sich nicht richtig festlegen. Mit „Hundert“ hatte er schon angefangen aber es klang so, als solle es 130, 150 oder 180 werden.

Hm. Wenn es mir persönlich nicht zusagt könnte es immer noch ein geeignetes Objekt sein, um es im Apple-Iphone-Hype weiterzuverkloppen. Ich selbst würde ja höchstens ein Rad mit GNU-Logo fahren, nicht so eine Hippster-Luxusmarke.

Im Kopf eine Liste gemacht, worauf zu achten sein wird und heute sollte die Besichtigung mit Probefahrt sein. Vorher schon Google angeworfen, das wusste nichts von einem Applefahrrad.

Eine ziemliche Enttäuschung. Viel Rost am Rahmen. Bremsen mit so alten Miniklötzchen, einfache Ausführung, selbst für die Zeit, aus der es stammt, wohl irgendwann 80er, also ähnlich meinem Rennrad, das aber überall Schimano-Exage-500 verbaut hatte. Hier: Suntours – nie gehört. Sun war ja auch eine Computerfirma, insbes. in den 80ern, dass da keine Berührungsängste bestanden … Das Schaltwerk wirkte nicht schlecht, 2×5 Gänge sollte auch reichen, aber die vordere Schaltung ließ sich nicht umwerfen, Umwerfer vielleicht verharzt. Mantel vorne zeigt schon poröse Symptome. Die Bremsen zogen überhaupt nicht und überzeugten auch sonst nicht – die erwartete Hochpreisigkeit aller Komponenten war ein Luftschloss. Aber es fährt, hat einen kleinen Rahmen – für kleines Geld sollte ich vielleicht doch zugreifen. Bis maximal 200 wollte ich gehen, bevor ich es gesehen hatte, wenn es so beeindruckend wie erhofft gewesen wäre. Auf 150 hatte ich spekuliert, wo er doch schon „Hundert…“ gemurmelt hatte. Jetzt wollte ich nicht mehr als 100 berappen. Das, was getan werden musste, um es fahrbereit zu machen, könnte mir vielleicht ohne Werkstattbesuch selbst glücken – so eine Bremse und so ein Umwerfer müssen sich doch nach YT-Besuch selbst einstellen lassen. Überall satt WD-40 oder Lidl-Kettenspray drauf …

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Besucherin in rotem Kleid, IA

Sagte der Bastler mit den zwei linken Händen.

Die Bremsbeläge vorne bekam ich ab und auseinander für frische, dicke. Die dumme Packung verrät natürlich nicht, ob für Alu- oder Stahlfelge. Aber ich bekomme die Bremszange auch nicht wieder richtig zu und mittig.

Mal nach dem Umwerfer sehen. Videos gefunden und verstanden. Aber die Kreuzschlitzmadenschrauben wollen sich nicht drehen. Tiefer muss das ganze auch 2mm. Dann festdrehen. Ich hab so schöne Ratschenschlüssel. Leider zu dick für die Mutter, fasst sie nicht recht. Mit der ratschenlosen Südseite geht’s. Und noch eine halbe Drehung, und noch eine – geht das leicht! – wo ist denn der Anschlag? Und noch eine halbe, und batsch – Schraube ausgerissen. Mist! Die bekommt man doch da nie raus!Brauch ich einen neuen Umwerfer auch noch. Erst mal am besten den Umwerfer ganz ab. Sagt sich so leicht. Die verhindernde Schraube um die Kette sitzt auch fest.

Die Stimmung ziemlich unten. So viel Tatendrang zerbröselt. Grrr. War vielleicht doch keine so gute Idee? Ach so – 120 hatte der angehende Verkäufer gesagt. Darauf ich: „Dann sag ich 80 und wir einigen uns auf 100?“ Er schaut mich lange nachdenklich an. Ging dann irgendwie in sich – ich dachte erst das soll ok, ich geb auf bedeuten. Dann murmelt er was mit 90. Ich komme mir vor wie bei Monty Python und tadle ihn, dass ich ja schon 100 gesagt hätte. Da könne er jetzt nicht drunter gehen.

Er muss meine Offerte wohl falsch verstanden haben.

Vorher hatte er alle Vorzüge des Rads beworben, aber weniger wie ein gerissener Gebrauchtwagenhändler, mehr wie ein Liebhaber, der die Schwächen seines Lustobjekts immer übersehen hat. Ich umgekehrt hatte die meisten Mängel mitleidsvoll zur Sprache gebracht. Ich meine die 100 sind fair, wenn hier in den Kommentaren nicht ein Applejünger aus dem Internet springt und mir 1000 € bietet, Selbstabholung und ein IBM-Rennrad mit Linuxgetriebe, Postgresql-Datenbank, Wifi und Bluetooth bekomme ich obendrauf. Bloß alles so lassen. Erinnert mich an ein Apache-Rennrad, dass ich auf dem Winterfeldmarkt gesehen hatte.

Wenn ich einen Umwerfer richtig montiert bekomme und die Bremsen eingestellt, dann kann es noch was werden. Es sollten bloß nicht noch mehr Schrauben abreißen. Aber erst mal war ich bedient und fragte mich, ob ich noch zum Soul-Funk-Abend soll. Und zum Trost wollte ich es mir gönnen, radelte also auf Rad zwei los, es war schon 21:15, und kaum war ich im vertrauten Raum mit den groovigen Tönen wusste ich, dass ich lange nicht mehr eine so gute Entscheidung getroffen hatte. Das Intro lief noch, die Sängerin hielt sich noch in der Gaderobe bedeckt.

Song 1 und 2 ließ ich noch ohne Zeichenblock auf mich wirken. Haha – Stifte vergessen! Nur einen Fineliner 0.4 schwarz dabei. Egal – dann ohne Bleistiftvorzeichnung mit Radierorgien.

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Manuel Zazek, IA mit Keith Tynes, KT solo

Bescheidene Ergebnisse, ich gebe es ungern zu. Körperhaltung, Proportion war das selbst gestellte Motto, rasch gezeichnet. Eigentlich war es auch zu dunkel zum Zeichnen. Abb. 2, 2. v. l. sieht aus wie ein Löwenweibchen, oder? Das Klavier links daneben ist zu dick, so dass das Klavierbein zu kurz wurde. Im dunklen Kneipenlicht sah das alles viel besser aus.

Band und Sängerin waren dagegen spitze. Lediglich bei „Black velvet“ meine ich, hat die Sängerin 3 mal an der gleichen Stelle schräg geklungen. Dafür waren das letzte Stück und die Zugabe einfach großartig. Der Applaus wollte auch nach der Zugabe nicht verstummen, bis beharrlich leise Musik vom Band ertönte und das Licht deutlich Feierabend sprach.

 

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 – Ingrid Arthur im ZZJC – 

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v.l.n.r.u.v.o.n.u.: Zuhörerin, Zuhörer (Keith Tynes, später als Gastsänger (Sex bomb)), Felix Lehrman (dr.), Ingrid Arthur (voc.), I.A., Manu Zacek (b), F.L. 

Von den Berliner Funkdiven, die häufig im ZZJC gastieren, war mir Ingrid Arthur bislang entgangen. Auch sie hat eine gute, kräftige, eher tiefe Stimme und auch sie weiß das Publikum zum mitsingen zu animieren.

Besonderes Lob erfuhr vom Gastgeber der Drummer Felix Lehrman. Dem möchte ich mich vorsichtig anschließen.

Nicht im Bild festgehalten sind Gitarrist J, C. Dook und Keyboarder Helmut Bruger.

 – Dorrey L. Leyles im ZZJC – 

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Helmut Bruger (kb), J. C. Dook (g), Manu Zacek (b), Dorrey L. Leyles (voc), Kassierin (Wechselgeld). Nicht im Bild: Kai Schoenburg (dr) und Gaststar Keith Tynes (voc).

Gestern, Mittwoch, war ich wieder im Zig-Zag-Jazzclub zum Super Funky Soul Wednesday mit Brooklyn Bridge. Auf den letzten Drücker und nicht gut präpariert, nämlich mit 2 leeren Druckbleistiften, die ich erst wühlend in meinem Rucksack hervorsuchen musste, weil ich den einen, der am richtigen Ort im Mäppchen steckte, übersehen hatte. Die Ersatzminen hätte ich auch besser erst dort gesucht. Dann wollten die Minen nicht richtig hinten rein, dann vorne nicht rauskommen. Was meist zum Bruch führt ist, die Mine von vorne einzuführen, aber merkwürdigerweise ging das glatt.

Jedenfalls zeichnete ich zwar, bis auf die Raucher- und Dampferpause, fast durchgehend, aber wurde nicht fertig. Den Drummer hatte ich noch nicht begonnen und die Sängerin gerade erst die rechte Hand und grob den Kopf, da war auch schon 20 nach 11 und die Show vorbei.

Musikalisch war nichts zu bemängeln, aber geschmacklich hat mir die Musikauswahl bei Rachelle Jaunty besser behagt, das hatte mehr Drive. Besonderheit bei Dorrey L. Leyles: Sie brachte uns dazu 3-stimmig zu singen, wenn ich mich nicht täusche – zu sehr aufs Zeichnen konzentriert – aber Tenor und Bass war, meine ich, nur eine Stimme. Ich fand es klang ganz anständig.

Also der Kopf von Frau Leyles sieht in Wahrheit doch sehr anders aus. Bei den 3 Herren oben ging es mir v.a. um die Körperhaltung. Auch bei der Kassiererin, die ich aber über eine Minute etwa beobachtete, um sie dann, als sie längst weg war, erst aufs Papier zu bannen.

Das klappte bei Dorrey nur mit der Mikrofonhand. Dann nahm sie das Mikro natürlich in die andere Hand, was ein Genie nicht irritieren würde – das würde dann spiegelbildlich zeichnen – aber sie hielt es auch nicht mehr horizontal sondern vertikal. Dann der Kopf mal nach links, nach rechts, von vorne und schon war die Zugabe vorbei.

Merkwürdigerweise war die Bude nur halb voll. Letzte Woche war es noch voll, und da waren auch schon Ferien und es war auch schon sehr heiß, wobei Hitze eher für den ZZJC spricht, denn der hat Klimaanlage und ist erfrischend kühl. Das sagen sie auch gerne selbst – jetzt zum 2. Mal bei zwei Besuchen meinerseits.

Mal sehen ob ich es nächste Woche zu Ingrid Arthur schaffe.

 – Rachelle Jaunty im ZZJC – 

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Fitzgerald, J.C. Dock, Fitzgerald, Rachelle Jaunty

Rachelle Jaunty, die jetzt in Wien wohnt, war mal wieder im Zig-Zag-Jazzclub und so auch ich, nachdem mein Portemonaie da längere Zeit zu nein gesagt hatte.

Die fluide Band Brooklyn Bridge hatte sich ziemlich geändert: Den Schlagzeuger, Kai Schoenburg, kannte ich neben ihr als einzigen. Am Bass Adam Lenox, wenn das Programm stimmt, welches nicht stimmt in Bezug auf’s Piano, wo Helmut Bruger angekündigt war, den ich mittlerweile gut kenne (= öfter gesehen habe), aber am querliegenden Taschenrechner der Marke nerd stage 2 wurde ein Fitzgerald vorgestellt. Der Sound seines Keyboards hat mir aber auch sehr gut gefallen wie auch sein Spiel, auch Solos prächtig – etwas mehr ausufernder Wahn und Extase würde mir noch besser gefallen haben. Ebenso war die Gitarre neu besetzt und J.C. Dock auch sehr gut, auch hier prima Solos, anderer Stil, anderer Sound.

Vom Repertoire erinnere ich mich an

  • instrumentales Intro bevor die Diva die Bühne betritt
  • Deo Amadeo Mambo G I O
    Don’t Look Any Further
  • 2 Aretha Franklin Stücke
  • 1x Shade
  • 1x M. Jackson, oder war es ein Prince Stück – oh, ich Banause!
  • Ain’t nobody
  • Blame it on the Boogie (Jackson Five)

Die Stimmung war bestens, man kam der Einladung zum Stehtanz, mitklatschen und Singen mit verteilten Rollen nach. Rachelle wirkte, wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, selbstsicherer und lockerer, alles ging ihr leicht von der Hand.

Ein Zuschauer oder Mitarbeiter wurde von ihr aufgefordert ein Video von der guten Stimmung zu machen, das in wenigen Tagen bei YT sein soll. Mit Smartphone kann da nicht viel schief gehen, außer dass es zu dunkel wird oder verwackelt oder der Sound taugt nichts – hoffen wir das beste. Wenn ich dran denke und es finde trage ich den LInk nach.

 

 – ZZJC Jamsession – 

Die Instrumente sind wohl zu erkennen, Spalte 1, Abb. 3+4 und Spalte 3, Abb. 1 zeigen Zuschauer. Mit Klick auf die Bilderkacheln bekommt man eine größere Einzelansicht.

Die Musikergesichter sind nicht sehr ähnlich. Als Ausrede bringe ich vor, dass mein Blöckchen nur Din-A6 ist; bei großen Instrumenten bleibt da nicht viel Platz Details auszuarbeiten, das Licht ist schummrig, der Stift und der Pinsel sind dick; erst stehen die Modelle unbeweglich und schauen nach links, und dann, während man zeichnet, drehen sie sich nach rechts und nicht mehr zurück. Musiker!

Gut, für den Stift bin ich selbst verantwortlich und so dick ist er auch nicht. Proportion und Körperhaltung sollten stimmen.

Musikalisch sollte ich aber doch eher die Mittwoche aufsuchen, das war nicht so fetzig, wie es meinem simplen Geschmack entspricht, sondern mehr Jazz als Funk/Soul. Dennoch, wie immer gut, im Zig-Zag-Jazzclub und relativ voll, 85-90% würde ich sagen.

ZZJC: Dorrey Lin Leyles u. Brooklyn Bridge

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Das letzte Mittwoch-Funkkonzert vor der 1monatigen Sommerpause des Zig-Zag-Jazzclubs, mit Dorrey Lin Leyles (voc.). Ein junger Gittarist (li.) war für Loomis Green eingesprungen, der einen Auftritt mit Jan Delay vorzog, dessen Name auch genannt wurde, aber im Web nicht aktualisiert wurde. Am Piano wieder Helmut Bruger, der bereits früher eine Verewigung hier erfahren hat (o.re.), wo sich auch Kai Schoenburg findet (u.re., Drums).  Am Bass wohl Niklas Lukassen, dessen linkes Auge es nicht mehr aufs Papier schaffte – vielleicht erfinde ich ihm eins und liefere ihn noch nach.

So voll habe ich den ZZJC noch nicht erlebt, andere Gäste korrigierten mich „Mittwochs nicht“ und das Publikum war auch jünger als im Winter/Frühjahr – Touristen? Das Instrumentalstück zu Beginn hatte ich mal auf Cassette, aber es wanderte mit dem defekten Cassettenplayer in den Müll. Den Namen Billy Cobham konnte ich nicht mehr aus dem Gedächtnis kramen, das Stück Stratos. Ein anderer Gast konnte mit der Information aushelfen. Weitere Stücke habe ich nicht notiert und krame sie mir jetzt auch nicht aus der Erinnerung. Die Stimmung war prächtig, die Musiker excellent, Dorrey konnte ich mir nicht verkneifen einmal marginal nachbearbeitet zu colorieren, wg. der plakativen Erscheinung mit ihrem roten Umhang – ihre Stimme einerseits und ihre, dem Publikum zugewandte Art, trugen maßgeblich zum Groove des Clubs bei. Der linke Arm bedürfte größerer Korrekturen, aber wenn man mal anfängt hört man nicht mehr auf. Als Entschuldigung bringe ich vor, dass die Zeichnungen jeweils ca. DIN-A6 oder Postkartengröße hatten.

Beim linken Arm des Gitarristen musste ich auch interpolieren, da dieser vom Mikrofonständer Dorreys teilweise verdeckt war.

 – Dorrey Lyles presents „Rey’s Boom, Boom, Boom“ – 

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David Beecroft, Dorrey Lyles, Daniel Keeling voc., Akira Nakamura, 2 Gäste

Nicht skizziert: Helmut Bruger, p. & Simon Pauli voc. Normen Goltz voc. wobei ich mit der Namenszuordnung von Daniel, Simon und Normen nicht sicher bin. Einer spielt auch akustische und E-Guitarre. Entweder die Vokalisten vertraten Dorrey, oder sangen mit ihr zusammen. Weiterlesen

 – Rachelle Jeanty und Brooklyn Bridge im Zig-Zag-Jazzclub – 

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v.l.n.r. u. o.n.u.: Dimitrij, der Gastgeber, Rachelle Jeanty (voc.),  Helmut Bruger (p), Adam Lenox (b). Kai Schoenburg (dr). Ohne Skizze: Loomis Green

Wieder mal war ich begeistert. Rachelle hatte ich jetzt längere Zeit nicht gesehen. Entweder sie ist stimmlich noch stärker und in der Bühnenpräsenz noch souveräner geworden oder meine Erinnerung war einfach nur etwas verblasst.

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Rachelle und Loomis Greene

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Helmut Bruger und Rachelle Jeanty

 

Zu den Zeichnungen muss ich anmerken, dass bei Dimitrij nur die Frisur halbwegs stimmt. Rachelle hat in Wahrheit noch mehr Frisur als Kopf als auf dem Bild. Außerdem ist das Papierformat (A6) einfach zu klein, um ein Gesicht zu zeichnen, wenn man die ganze Figur aufs Blatt bringen will, selbst wenn es dann für die Stiefel nicht ganz reicht. Die Hand am Piano, falls sie jemand erkennt, ist deswegen so hoch, weil auf dem Piano noch ein Yamaha liegt, das nicht weiter ausgeführt ist, auf dem er meist spielte. Adam Lenox hat einen sehr viel längeren Kopf aber nachträgliche Korrekturversuche durch einfaches Strecken waren nicht überzeugend, also ließ ich das so wie es war.

 

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Rachelle Jeanty