Archiv für den Monat April 2017

 – My little Princess – 

sofakatze-0214So die Beschriftung des Sofas. Das Schaufenster ist gleich bei mir in der ersten Querstraße, aber normalerweise von parkenden Autos verdeckt, da ich die Strecke meist per Rad passiere. Nur just um die Katzen meiner Schwester über Ostern abzuholen fuhr ich per Bus, und auf dem Weg zum Bus die ausgestellte Faulheit, kritisch beäugt vom weißen Elephanten. Wie der Schatten verläuft, das Fenster geht nach Westen, hat sich die Prinzessin auch wohl erst eben in Erwartung der Sonne postiert.

 – Rachelle Jeanty und Brooklyn Bridge im Zig-Zag-Jazzclub – 

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v.l.n.r. u. o.n.u.: Dimitrij, der Gastgeber, Rachelle Jeanty (voc.),  Helmut Bruger (p), Adam Lenox (b). Kai Schoenburg (dr). Ohne Skizze: Loomis Green

Wieder mal war ich begeistert. Rachelle hatte ich jetzt längere Zeit nicht gesehen. Entweder sie ist stimmlich noch stärker und in der Bühnenpräsenz noch souveräner geworden oder meine Erinnerung war einfach nur etwas verblasst.

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Rachelle und Loomis Greene

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Helmut Bruger und Rachelle Jeanty

 

Zu den Zeichnungen muss ich anmerken, dass bei Dimitrij nur die Frisur halbwegs stimmt. Rachelle hat in Wahrheit noch mehr Frisur als Kopf als auf dem Bild. Außerdem ist das Papierformat (A6) einfach zu klein, um ein Gesicht zu zeichnen, wenn man die ganze Figur aufs Blatt bringen will, selbst wenn es dann für die Stiefel nicht ganz reicht. Die Hand am Piano, falls sie jemand erkennt, ist deswegen so hoch, weil auf dem Piano noch ein Yamaha liegt, das nicht weiter ausgeführt ist, auf dem er meist spielte. Adam Lenox hat einen sehr viel längeren Kopf aber nachträgliche Korrekturversuche durch einfaches Strecken waren nicht überzeugend, also ließ ich das so wie es war.

 

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Rachelle Jeanty