Archiv der Kategorie: Open Source

 – Diversity & Illusion – 

English version at the middle of the page.

coc-453

Im Zalando-Tech-Lab fand am Dienstag eine Veranstaltung zu Vielfalt und Inklusion in Open-Source-Projekten statt.

Dies erinnerte mich an eine Anekdote, die ich selbst erlebt hatte.
Ein Projekt, das schon am Laufen war, als ich dazustieß, hatte einen COC (Code of Conduct, also eine gemeinsame Selbstverpflichtung sich an Verhaltensstandards zu halten die oft solche sind, wie man sie sei der Grundschule verinnerlicht haben sollte, oft noch mal für verschiedene Merkmalsträger betont  – Hautfarbe, Geschlecht, Gesundheitszustand, sexuelle Vorlieben), den es von einem verbundenen, anderen Projekt übernommen hatte, aber es war strittig, ob dieser verbindlich für die Community sei. Als ich umherfragte fanden alle diesen COC prima. Merkwürdig fand ich daran, dass es die Institutionen, die hie und da tätig werden sollten, gar nicht existierten und es gab Vorschriften für die Entwickler, obwohl es in unserem Bereich keine Entwickler gab und auch nicht geben sollte. Mein Eindruck war, dass niemand das aufmerksam und kritisch gelesen hatte, aber alle schon geübt waren solche Statements wie eine Sonntagsrede abzunicken. Weiterlesen

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  – 65  € für ein Menschenleben – 

Ruben Neugebauer von Sea-Watch und Steini von SearchWing erklären, wie Seenotrettung funktioniert und wie humanitäre Organisationen die extremen Herausforderungen bei der Seenotrettung im Mittelmeer auch mit der Hilfe von Technik bewältigen können. Dabei geraten die Seenotretter selbst immer mehr in den Fokus der europäischen Politik, die den Kontinent komplett gegen Flucht abschotten will – und die Lebensretter zunehmend als Störfaktor sieht.

Quelle: Metrolaut 26 – Seenotrettung | Metronaut.de

Ausnahmsweise mal wieder eine Verlinkung. Ein Podcast, Dauer: 2:13:04

– WordPress Blogchart –

feininger-stats

Dieser Beitrag stützt sich auf den ersten Schritt, die verschwundene Ministatistik aus WordPress zurückzuholen bzw. Ersatz dafür zu schaffen. Ziel war es, ein kleines, grafisches Diagramm zu erzeugen, das man in das Menüpanel von XFCE4 wie es bei Xubuntu zum Einsatz kommt, integriert – mit möglichst wenig Arbeit, geringem Ressourcenverbrauch und Tools, die ich eh so rumliegen habe.

(Update: Bugfix und Erweiterung, Nachtrag)

Teilweise ist das auch gelungen.

Es gibt ein praktisches Grafikformat, XPM, bei dem man eine Textrepresentation der Grafik mit ein wenig Syntax dekoriert, und fertig ist das Bild. Wird von sehr vielen Programmen verstanden, ist prima um zu kontrollieren, ob alles an seinem Platz ist, auch aus einem Textfenster heraus, und es kann einigermaßen per Hand erzeugt werden, umso besser je kleiner es ist und je  weniger Farben man hat. Klein und schwarz/weiß sollte es eh werden – dafür könnte man auch XBM nehmen, aber das macht kaum einen Unterschied, nur dass der XBM-Eintrag bei Wikipedia nur eine Wurzel ist.

Man erinnert sich – meine Blogstatistik liegt als ~/.bloglog in solchen Daten vor:

185451 8 8 59 20:00 2017-01-10
185455 4 3 60 21:00 2017-01-10
185455 0 0 60 22:00 2017-01-10
185457 2 2 60 23:00 2017-01-10

und ich wollte die letzten 48 Stunden abbilden, also von den letzten 48 Zeilen der Datei die Spalte 2. Meine naive Idee war es, irgendein Icon in der Titelleiste von XFCE, dem Desktop von Xubuntu, einzubinden, und dieses rhythmisch mit einer selbstgemachten Grafik zu überschreiben. Im original Iconpath hat der ordinäre User keine Schreibrechte. Die Lösung ist dann nicht, sich solche Rechte einzuräumen. Als isolierte Lösung, die man nur selbst verwendet wäre das vielleicht kein Problem, aber vielleicht rollt das nächste Update die Rechte zurück (eher nicht). Oder man verbloggt die Lösung, sie greift um sich und schwupp-di-wupp ist eine Sicherheitslücke gerissen. Man kann aber einen Starter im XFCE-Menü anlegen, verknüpft ihn mit einem Programm das gar nichts macht, und ordnet diesem ein Icon zu, das man da platziert, wo man selbst Schreibrechte hat, also unter /home/saskia oder wie man gerade heißt.

Das funktionierte als Schritt eins, aber dann war Schluss mit lustig. Erst erhöhte ich die Höhe meiner Leiste von 24 auf 32 Pixel, weil 32 größer ist als 24. :) Dann machte ich aus der Kopie irgendeiner XPM-Datei eine Schwarz-Weiß-Grafik, was auch gelang, aber Änderungen an dieser wurden nicht bemerkt. Man musste die Eigenschaft des Starters aufrufen, dann, ohne was zu ändern „Speichern“ drücken, und erst dann wurde die geänderte Grafik auch verändert angezeigt.

toxic-stats

Und das zweite Ärgernis: Eine 3232 Grafik wurde schön angezeigt, aber eine 3248 Grafik nicht, wobei ich zwischenzeitlich noch in die übliche Grafikformatfalle tappte, x und y zu vertauschen – bei quadratischem Ausgangsmaterial passiert das leicht, und aus dem Matheunterricht kennt man das: erst die x-Achse, dann y. X ist ja auch im Alphabet vor Y. In der Textwelt ist es aber meist: Erst Zeile, dann Spalte – auch der Röhrenfernseher baut das Bild zeilenweise auf, so wie man einen Text schreibt. Physiker! Dann gibt es noch die Anomalie, dass der 0-Punkt oben liegt und nach unten die Werte größer werden – sehr unmathematisch das Ganze.

Also das 32*48 Pixelbild wurde schon angezeigt, aber so gestaucht, dass die 48er Breite auf 32 runtergerechnet wurde, so dass die Höhe nur noch 2/3 von 32 betrug, also ca. 20 Pixel, und da gehen natürlich manche Säulen des Säulendiagramms verloren.

blogchart

32*48

Jetzt gibt es viele Plugins, die alles mögliche in die Kopfzeile, die man auch an den Fuß des Bildschirms legen kann, malen, etwa eine CPU-Überwachung, die sogar sekündlich aktualisiert wird. Das sollte doch irgendwie gehen. Ich versuchte rauszufinden, wie solche Plugins heißen, was leider nicht so trivial ist. Die meisten tauchen in der Konfigurationsliste mit einem Namen auf, zu dem man kein Programm findet, weil die Liste übersetzt ist, während die Programmnamen englisch sind.

Dann hatte ich mit Pythonskripten gerechnet, weil allüberall die Linuxer gerne Python machen und Python ist ja auch nicht verkehrt, verglichen mit anderen P-Sprachen, wie PHP oder Perl, was auf dem Server manchmal eingesetzt wird, wobei Perl eigentlich ein Kuhdorf, 1,6km von Apach entfernt ist, und Apach ist kein Webserver, aber das führt hier zu weit. Nur wo wir dabei sind: Wer da wohnt, der sollte doch mal ein Foto machen von einem Bus vor dem Ortschild von Perl, und auf dem Bus müsste „Apach“ stehen, und man müsste es so beschneiden, dass der Betrachter glauben kann, da folge noch ein e. Oder umgekehrt vor dem Ortschild von Apach mit einem Bus nach Perl.

Zurück zum Thema: Ich fand also plugins, aber das waren .so-Dateien. Das deutet auf compilierten C- oder C++-Code hin, Sprachen, die ich zwar mal gelernt habe, aber die sind sehr systemnah, und bei Fehlern schmiert einem das halbe System ab.

Also kurz gegoogelt, und die Lösung rasch fast auf dem Präsentierteller bekommen: Das XFCE4-Genmon-Plugin. Mon für montags… – für monitoring, und gen für generisch. Eine Anleitung gefunden, auch hier wieder gesucht, wie das Teil auf deutsch heißt, ob es vielleicht schon unbemerkt installiert ist (ist es nicht), installiert sowie auch ein paar fertige Beispielexemplare, die ich dann aber gar nicht angeschaut habe, Befehl dazu:

apt-get install xfce4-genmon-plugin xfce4-goodies

Da haben sich gleich verschiedene Lösungen angeboten. Ich dachte, eine kl. Grafik, 32×48 will ich und etwas Text, nämlich den Maximalwert der letzten 48 Stunden und den letzten Messwert, der, da am Rand, oft schlecht zu sehen ist, und im Falle eines Ausreißers mit sagen wir 200 Abrufen, da werden die Striche so klein, dass man schlecht noch abschätzen kann, ob das jetzt 10 oder 20 Abrufe waren, und müsste 48 Stunden warten, bis der Peak ausgewandert ist.

Man braucht einfach nur ein Script zu schreiben, das eine XML-Datei erzeugt, und diese verweist auf eine Grafik, die entsprechend der Einstellungen aktualisiert wird. Mein Script nannte ich blogchart.sh und legte erst 3s fest, um schnell zu sehen, ob sich was tut, dann später 30s, damit ich Zeit hatte, die vom Script erzeugte Grafik noch zu sichern, bevor der nächste Lauf sie überschreibt, und am Ende 3600s, weil das eine Stunde ist, und sich so oft mein .bloglog ändert.

  • Befehl: blogchart.sh
  • [ ] Beschriftung:
  • Intervall(s): 3600
#!/bin/bash
#
#
# Erweiterung wird unten wechselnd angehängt (xpm/png) 
img=/home/stefan/.blogchart
# Bei mehr oder weniger als 48 Stunden hier anpassen (aber auch in der Funktion asciiart):
views=($(tail -n 48 ~/.bloglog | awk '{print $2}' | column -x))
# Debug:
# views=(5 4 10 8 6 6 5 4 4 3 5 0)

Der Bildnamensvorname mit Pfad taucht öfter auf, also legt man eine Variable an, um es später kurz zu haben.

Views nimmt die letzten 48 Zeilen aus ~/.bloglog und awk filtert daraus die die 2. Spalte. Das ganze wird von column dann in eine Serie von Werten nebeneinander gestellt, statt in 48 Zeilen, was beim Debugging störend ist. Die runden Klammern mit dem $ sorgen dafür, dass die Ausgabe des Befehls ausgewertet werden kann, und die runden Klammern darum wieder, machen aus den Werten ein Array, so wie zwei Zeilen tiefer zu sehen, nur dass es da nicht 48 sind. Es ist auch störend, wenn man was berechnet hat beim Debuggen und sich an Werte gewöhnt hat, und dann sind 60 Minuten um und man hat ganz andere Werte.

max () {
 maximum=0
 for view 
 do
   test $view -gt $maximum && maximum=$view
 done
 echo $maximum 
}
m=$(max ${views[@]})
# Avoid Div/0:
test $m -eq 0 && m=1

Jetzt brauchen wir das Maximum und – man glaubt es nicht – die Bash hat keine fertige Maximumsfunktion! Gut – so oft braucht man die auch nicht; ich habe nämlich auch keine.

Diese Form der For-Loop ist etwas überraschend. Normal sieht man sowas wie:

  • for obst in apfel birne banane
  • for i in 3 4 7
  • for (( x=0;  x<10; x+=1 ))

aber hier – woher? Nun, von den Funktionsparametern bzw. hier dem Array, das ich oben definiert habe und mit dem ich die Funktion aufrufe, also den Abrufzahlen pro Stunde.

Für die Debugwerte sollte das 10 ergeben und tut es auch. max ${views[@]} ist der Funktionsaufruf mit dem kompletten Array (@), m=$(…) die Zuweisung der Ausgabe (deswegen echo) an die neue Variable m. Bitte keine Backticks verwenden!

Den Maximalwert brauchen wir aus zwei Gründen: Einmal um ihn anzuzeigen, einmal um die Messwerte so zu strecken, dass der Maximalwert genau die volle Höhe einnimmt, und die anderen Werte werden dann so umgerechnet, dass diese proportional dazu kleiner sind, bis auf Rundungsfehler.

Das macht meine Funktion auf32:

auf32 () {
 m=$1
 shift
 # echo Parameter: $#
 # Bei anderer Imagehöhe als 32 hier anpassen: 
 for hour
 do
   echo -n $((hour*32/m))" "
 done
 echo 
}

normalized=$(auf32 $m ${views[*]})

Klein m ist der Maximalwert, den ich als ersten Parameter der Funktion übergebe und da auch genauso benenne. Man könnte auch von der inneren Funktion auf die äußere, bereits definierte Variable zugreifen, aber globale Variablen sind bekanntlich von Übel. Das shift schiebt alle Parameter um eins nach vorne, hat man den ersten noch nicht ergriffen ist er jetzt endgültig weg. Jetzt ist also der m-Wert fort und nur noch das Array bildet die Parameter.

Was ich eben noch view nannte, und in der Einzahl kein guter Name ist, aber views war schon belegt, nenne ich hier hour. Gemeint sind die views per hour, also 5, 4, 10 nach den Testwerten. Mit $((…)) kann man in der Bash etwas Ganzzahlarithmetik betreiben. Mathematiker vorsicht! hour32/m ist hier nicht das gleiche wie hour/m32. Hour ist maximal so groß wie m, viele Werte sind kleiner. 10/10 ist also 1, alle anderen Werte sind kleiner/gleich 1 aber größer/gleich 0, wenn kein Fehler aufgetreten ist, und werden zu 0 abgeschnitten. Nicht gerundet – abgeschnitten. 0,99 wird 0. Und das kann man gerne mit 32 multiplizieren, das bleibt 0. Aber multipliziert man zuerst, dann wird aus 5, 4, 10 – ähm, (128+32=160), 128, 320. Das jeweils durch 10 sind 16, 12, 32. So soll das sein. Wer unbedingt runden will addiert zwischendrin 5, also (hour*32+5)/m, Punkt vor Strich akzeptiert die Shell, ansonsten von links nach rechts.

Außer m wäre Null, das könnte bei schlechtbesuchten Blogs ja in 48 Stunden mal vorkommen, daher oben die Sicherung für Div/0-Fehler.

Das echo -n unterdrückt die neue Zeile nach echo, die Leerstelle muss sein, damit die Werte nicht aneinanderkleben (161232). Das Ergebnis speichere ich in normalized. Diesmal benutze ich den * für das ganze Array:

${views[*]}

nicht das @, wieso weiß ich nicht, eine Laune, hier macht es keinen Unterschied. Wo macht es einen Unterschied? Ich glaube bei Strings mit Leerstellen:

t201:~/bin > namen=(a "b b" ccc)
t201:~/bin > for s in "${namen[@]}"; do echo $s"-"; done 
a-
b b-
ccc-
t201:~/bin > for s in "${namen[*]}"; do echo $s"-"; done 
a b b ccc-

Macht das Sinn? Nein. Kann man sich das merken? Nein. Man kann es nur rasch ausprobieren, dann weiß man es wieder. Oder man benutzt es so oft, dass man es automatisch lernt. Sich hinsetzen und sowas lernen, ohne es sicher zu brauchen, da vermüllt man sich das Hirn. Das Bashmanual kann man auch nicht lesen – es ist zu lang, und da gibt es noch mehr solcher Merkwürdigkeiten, etwa 3 unterschiedliche ifs.

In normalized steht jetzt also (16 12 32 …). Prima. Wir kommen zur letzten Funktion, dem 2.letzten Block und 3.letzten Thema. Wir lassen nämlich das XML der Funktion erst weg und konzentrieren uns aufs grafisch/mathematische.

asciiart () {
 # Und hier Bildhöhe anpassen, Pixelzahl
 for row in {32..1}
 do
   echo -n '"'
   for traffic in ${normalized[@]}
   do
     test $traffic -ge $row && echo -ne "* " || echo -ne "  " # 2 Leerzeichen
   done
   echo '",'
 done
}

Hier wurde ich der Devise mit den globalen Variablen untreu, wie mir gerade auffällt (normalized) aber der Reihe nach. {32..1} erzeugt einfach eine Serie Zahlen von 32 bis 1 und merkt von selbst, dass es rückwärts geht, also 32 31 30 29 … 3 2 1 wird hier erzeugt. Für jede Zeile der Asciiartdatei gebe ich Gänsefüßchen aus. Und dann laufe ich durch meine normalisierten Werte und schaue, ob sie größer oder gleich der Zeilenzahl sind. Wenn ja gebe ich ein „* “ aus, sonst “  “ (2 Leerzeichen). Statt -ne müsste bei echo eigentlich -n reichen – e ist für extended characters oder sowas. Und nach jeder Zeile Gänsefüßchen zu, und Komma.

Jetzt müssen wir uns das XPM-Format genau ansehen. Es gibt einige Freiheiten, die man selbst nachschlagen kann. Ich erkläre nur das nötigste.

Es muss mit diesem XPM in einem C-artigen Kommentar beginnen (s.u.). Anfangs hatte ich darum aus Nachlässigkeit auch Gänsefüßchen – ein schwer zu findender Fehler! Dann eine C-style Stringdefinition. Muss man nicht kennen, kann man Zeichen für Zeichen übernehmen. Dann kommt, in Gänsefüßchen, Breite, Höhe (4832), Zeichenlänge pro Pixel (2) und Anzahl der Farben (2). Als Zeichenlänge würde 1 natürlich genügen für 0 oder 1, schwarz oder weiß, aber da die Schriftzeichen bei Bildschirmschrift ca. doppelt so hoch wie breit sind wirkt dann alles gestreckt. 2 ist also auch für uns nicht verkehrt. Unser Hintergrund soll weiß sein, das ist „. „-codiert (“  „, die Balken schwarz, dafür nehme ich ein „M “ („ „, das ziemlich viele Pixel bedeckt. Keine schlechte Idee, außer um darüber bei WordPress zu berichten, welches mehrere Leerzeichen in Folge eindampft – in Wirklichkeit habe ich zwei Leerzeichen und ein Sternchen benutzt aber das ist normalerweise ziemlich wumpe. Man hätte auch zwei M verwenden können – immerhin haben wir gesagt, Zeichenlänge 2, das ergibt bei 80 legalen Zeichen (a-zA-Z0-9 und einigen Sonderzeichen) 80*80 darstellbare Farben. Eine Darstellungsoption ist die bekannte Hexcodierung #(rr)(gg)(bb) für die rot/grün/blau-Werte von 00 über 99 bis ff. Das kleine M in den zwei Farbkodierungen steht für monochrom aber auch c sollte hier funktionieren für color.

Wie Sie sehen sehen Sie nichts. Ja doch, aber nicht 48 Spalten und 32 Zeilen – ich habe es gekürzt, der Übersichts halber, und zähle jetzt nicht nach, wie breit und hoch das Bild wirklich ist. Nach dem 5zeiligen Header folgen dann die Bildpunkte als Text. Übrigens wurde ja schon angedeutet, dass vielfarbige XPMs gibt und das System mit einigen schon ankommt. Oft wird die Zeichenkodierung so gewählt, dass Buchstaben mit vielen Pixeln auch entsprechend dunklen Farbwerten zugeordnet sind, bzw. man erzeugt die  Grafikdateien programmatisch. So kann man sich einige ansehen:

cat $(locate er.xpm) | less

aber das nur am Rande. XPMEXT bedeutet, dass es XPM-Extensions am Ende der Datei gibt, die muss man deklarieren, wie Kippen beim Zoll, wenn man sie nutzen will.

 

/* XPM */
static char *XPM_example[] = {
"48 32 2 2 XPMEXT",
". m #ffffff",
"M m #000000",
". . . . . . . . . M . . . . . . ",
". . . . . . . . . M . . . . . . ",
". . . . . . . . . M . M . . . . ",
". . . . . . . . . M . M . . . . ",
". . . M . . . . . M . M . . . . ",
". . . M . . . . . M . M . . . . ",
". . . M . . . . . M . M . . . . ",
". . . M . . . . . M . M . . . . ",
". . M M . . . . . M . M . . M . ",
". . M M M . . . . M . M M . M . ",
". . M M M . M M . M . M M M M . ",
". . M M M . M M . M . M M M M . ",
". . M M M M M M . M . M M M M . ", 
"XPMEXT author demystifikation.wordpress.com GPLv3",
"XPMENDEXT"
};

Jetzt sehen wir auch die Extensions. Wie man sieht überflüssiger Kokolores, aber er ist aus einem Grund praktisch. Später dazu.

Hier der Code im ganzen, der das XML erzeugt:

asciiart () {
 echo -e '/* XPM */'
 echo -e 'static char *XPM_example[] = {'
 # Erste Zahl ist Breite, zweite ist Höhe, also 48 32 für 2 Tage bei 32 Pixeln, sonst hier anpassen
 echo -e '"48 32 2 2 XPMEXT",'
 echo -e '"  m #ffffff",'
 echo -e '"* m #000000",'
 # Und hier Bildhöhe anpassen, Pixelzahl
 for row in {32..1}
 do
   echo -n '"'
   for traffic in ${normalized[@]}
   do
     test $traffic -ge $row && echo -ne "* " || echo -ne "  " # 2 Blanks!
   done
   echo '",'
 done
 echo '"XPMEXT author demystifikation.worpress.com GPLv3",'
 echo '"XPMENDEXT"'
 echo '};'
}

Oben Ausgabe des Headers, dann die besprochenen For-Loops, dann die extension die auch explizit und so beendet werden muss. Das Problem hier wäre, dass man ohne Extension nach dem letzen Anführungszeichen kein Komma braucht, um gültigen C-Code zu erzeugen, ja dass ein abschließendes Komma vor der geschweiften Klammer-Zu im XPM ungültig wäre. Das könnte man mit einer if-Abfrage abfangen, aber eine Abfrage, die 32x geprüft wird, um nur 1x anzuschlagen – das ist irgendwie eklig. Eigentlich nicht schlimm – der Prozessor rechnet das gerne und als es ins Gewicht fiel habe ich noch nicht gelebt, aber ich kann nicht anders. Es ist zusätzliche Komplexität, und Komplexität ist von Übel. Man kann nicht jede Komlexität vermeiden und sollte auch nicht, so einfach ist es auch nicht. Nein, es ist selbst wiederum komplex. Also wenn so eine Extension noch nachkommt, dann schadet das Komma nicht in der Loop sondern ist sogar nötig, und dafür lassen wir es in der letzten Zeile ganz unauffällig weg, ohne ein if zu benötigen.

Dennoch baut man ja bei solchen Strings, die man ausgibt, und die selbst der Maskierung bedürfen (Apostrophe) und Syntax klammern, die in Sonderfällen und Ausnahmen und Ausnahmen von den Ausnahmen – kurz und gut, mein Ergebnis war erst schrottig, dann wollten manche Programme das XPM anzeigen, andere nicht, dann war es ganz schrottig, dann wieder besser und man sucht sich einen Wolf. Man sollte mal einen XPM-Validator schreiben, denn ich habe zwischendurch einen gesucht, aber im Netz keinen gefunden.

Gimp wollte meine XPM-Files nicht öffnen, display, identify und andere Tools aus ImageMagick schon, der EOG-Viewer nicht aber Ristretto oder war es umgekehrt? Xpmtoppm hat auch nicht geklagt aber die, die rumgezickt haben, haben meist nicht verraten an welcher Stelle in der Datei sie stolpern. Einmal hieß es „zu wenig Pixeldata“ aber das war falsch. :)

Aber statt Testcases zu schreiben kann man auch über die Entwicklung bloggen. Da denkt man ja schneller, als man schreiben kann, und hat dann pro Satz ½ Satz Zeit, sich mit dem Inhalt zu befassen, über den man eigentlich gerne schnell wegginge, und in diesen Pausen findet man dann die Fehler. 3 Stück habe ich gefunden. Ich sollte gleich ein Buch schreiben und Seminare anbieten, BDD, blog-driven-development, der neue, heiße Scheiß!

Aber vorher binden wir noch Zutaten zu einem Menü zusammen, husch, husch!

# echo ${views[@]}
# echo $m
# echo ${normalized[*]}

asciiart > $img.xpm
# convert $img.xpm $img.png 
# n=${#views[*]}
# echo "<txt>Max: $m Last: ${views[n-1]}</txt>"
# übler hack, hier auf row aus der Schleife der Funktion zuzugreifen. 
echo "<txt>Max: $m Last: $row</txt>"
# echo "<img>$img.png</img>"
echo "<img>$img.xpm</img>"
echo "<tool>views: ${views[@]} normalized: ${normalized[@]} </tool>"

Ein paar auskommentierte Debugmeldungen, dann der große Moment, Aufruf von asciiart, Ausgabe der XPM-Datei nach $img.xpm. Zwischenzeitlich habe ich, weil das Menü mein xpm nicht fressen wollte, dieses mit convert, das mehr gierig als pedantisch ist, in png gewandelt, und das dann angezeigt. Jetzt , dank gefundener Fehler, geht auch xpm. Weitere Debugmeldungen, auskommentiert. Dann geht es weiter mit XML, wie es GenMon erwartet. Txt ist Text, der ausgegeben wird, im Bild unten Max: 24 Last: 11. Kommt auch von den Säulenhöhen hin. Dann mit img die eben erzeugte xpm-Datei, also der Pfad/Name dahin. Dann ein optionaler Tooltiptext. Auch mehr zu Debugzwecken.

blogchart

Zusätzlich kann man noch definieren, was bei Klick auf die Grafik passieren soll und was bei Click auf den Text (<click>, <txtclick>) und eine Progressbar kann es geben, mehr dazu beim Genmon-Link unten. Ich könnte noch die aktuelle Zahl vom Blogcounter abholen, für zwischen den vollen Stunden bei click hier, und bei click da die Grafik mit convert größer skalieren und mit display anzeigen.

Update 1: Eine vergrößerte Ansicht habe ich jetzt realisiert, und zwar mit ohne convert, das macht display  (auch im Paket ImageMagick, falls ich das noch nicht geschrieben habe) alleine, durch die Codezeile:

echo "<click>display -resize 480x320 $img.xpm</click>"

Das war ja einfach.

Und ein Hinweis noch: Zum Synchronisieren des Plugins mit der Abfrage der Werte durch cron, bei mir immer zur vollen Stunde, kann man in der Kommandozeile ein at-Kommando absetzen (at, wie das englische at in at 2pm oder at teatime), gibt man, z.B. für die 17:00 Uhr-Abfrage, das Kommando:

at 17:02
xfce4-panel --plugin-event=genmon-X:refresh:bool:true
(Ctrl-D)

ein. Statt X müsst Ihr einen Wert eingeben; wo der herkommt steht auf der genmon-Seite die unten verlinkt ist.

(end of update)

Aber irgendwo ist auch noch der Wurm drinnen. Der Maximalwert stimmt, aber das Log stimmt nicht mit den Werten überein, die aber unverdächtig wirken. Das werde ich noch suchen, wenn es nicht vorher ein Leser findet und im Kommentar erklärt. Sonst Updates hier, eher kein neuer Beitrag.  Schreibt einen Kommentar, wenn Ihr drauf wartet. 

Update 2: Dem column-Programm muss man den Schalter -x übergeben, sonst formatiert es die Zahlen 1 2 3 4 5, jeweils in einer Zeile übergeben, so:

1 4
2 5
3

statt so:

1 2
3 4
5

(end of update)

Und noch 2 Worte zu bekannten Schwächen: Wenn man den Rechner ausschaltet, dann legt er keine Messung an. Beim Anschalten haben sich dann vielleicht viele Visits angesammelt, aber auch über viele Stunden verteilt. Ich habe beschlossen die Zeit, obwohl sie mitprotokolliert wird, nicht zu berücksichtigen. Man könnte damit dann zwar einen breiten Block anlegen, und die Abrufe darauf verteilen, also nach 15 Stunden und 150 Aufrufen würde man einfach das Mittel nehmen, 10 pro Stunde. Das würde das Programm aber sehr aufblähen und kompliziert machen. Das Programm zeigt also in Wahrheit die letzten 48 Messpunkte an, nicht 48 Stunden.

Generell habe ich mir wenig Gedanken gemacht, was alles schief gehen kann, und wie man dann die Situation am besten rettet. Da das Programm noch ganz frisch ist, sollte sich das im Laufe der Zeit von selbst ergeben.

Und bedanken muss ich mich bei den Entwicklern von GenMon. Das ist ja ein superflexibles Tool und einfach zu verwenden. Die Doku könnte noch ausführlicher sein, aber der erste Eindruck ist Klasse!

Hilfreiche Links:

Nachtrag:

Jetzt, wo ich meine eigene Lösung fertig habe, finde ich den neuen Ort, an dem WordPress die Ministatistik versteckt hat!

Und zwar wenn man den Blog in der Leseansicht offen hat, nicht im Bearbeitenmodus ist, und dann links oben „Meine Webseite“ klickt, dann klappt das Seitenmenü auf, und oben steht „Statistik“, daneben ein Balkendiagramm. Das ist nicht nur eine Erinnerungsgrafik für die, die vergessen haben, wie eine Statistik aussieht, sondern das sind die aktuellen Werte d. letzten 48 Stunden. Um das zu erkennen muss man freilich die aktuellen Werte kennen – gut, das war früher auch so. Auch dass es als Schaltfläche diente, um zur Statistikseite zu kommen. Ein Maximalwert zur Orientierung fehlt jetzt, aber wenn man die Zahl des letzten Tages kennt, kann man es wohl ungefähr abschätzen. Meine Lösung hat den Vorteil die Werte anzubieten, und immer sichtbar zu sein, aber den Nachteil Platz im Menü zu fressen. Ein anderer Vorteil für mich: Ich weiß jetzt wie es geht, wenn ich nochmal etwas derartiges brauche.

wp-statistik

Wie rechts nochmal zu sehen ist, mit anderer Proportion, sind das die gleichen Daten. Das hätte einem aber auch wer sagen können!

Und hier noch der Code als kompletter Block, ohne Gewähr:

#!/bin/bash
#
# (C) GPLv3, user unknown
#
# Erweiterung wird unten wechselnd angehängt (xpm/png) 
img=/home/stefan/.blogchart
# Bei mehr oder weniger als 48 Stunden hier anpassen (aber auch in der Funktion asciiart):
views=($(tail -n 48 ~/.bloglog | awk '{print $2}' | column -x))
# Debug:
# views=(5 4 10 8 6 6 5 4 4 3 5 0)
#
max () {
 maximum=0
 for view 
 do
   test $view -gt $maximum && maximum=$view
 done
 echo $maximum 
}

m=$(max ${views[@]})
# Avoid Div/0:
test $m -eq 0 && m=1

auf32 () {
 m=$1
 shift
 # echo Parameter: $#
 # Bei anderer Imagehöhe als 32 hier anpassen: 
 for hour
 do
   echo -n $((hour*32/m))" "
 done
 echo 
}

normalized=$(auf32 $m ${views[*]})

asciiart () {
 echo -e '/* XPM */'
 echo -e 'static char *XPM_example[] = {'
 # Erste Zahl ist Breite, zweite ist Höhe, also 48 32 für 2 Tage bei 32 Pixeln, sonst hier anpassen
 echo -e '"48 32 2 2 XPMEXT",'
 echo -e '"  m #ffffff",'
 echo -e '"* m #000000",'
 # Und hier Bildhöhe anpassen, Pixelzahl
 for row in {32..1}
 do
   echo -n '"'
   for traffic in ${normalized[@]}
   do
     test $traffic -ge $row && echo -ne "* " || echo -ne "  " 
   done
   echo '",'
 done
 echo '"XPMEXT author demystifikation.worpress.com GPLv3",'
 echo '"XPMENDEXT"'
 echo '};'
}

# echo ${views[@]}
# echo $m
# echo ${normalized[*]}

asciiart > $img.xpm
# convert $img.xpm $img.png 
# n=${#views[*]}
# echo "<txt>Max: $m Last: ${views[n-1]}</txt>"
# übler hack, hier auf row aus der Schleife der Funktion zuzugreifen. 
echo "<txt>Max: $m Last: $row</txt>"
# echo "<img>$img.png</img>"
echo "<img>$img.xpm</img>"
echo "<tool>views: ${views[@]} normalized: ${normalized[@]} </tool>"
echo "<click>display -resize 480x320 $img.xpm</click>"

 – WordPress Ministatistik, DIY – 

wp-mini-statistik

Vor 2-3 Tagen hat WordPress die Ministatistik, wie ich sie in etwa oben nachgemalt habe – einen Screenshot habe ich nicht – aus der Ansicht geworfen. Wer selbst keinen Blog hat, kennt das gar nicht – auch ich bekomme die nur auf meinem eigenen Blog angezeigt, nicht auf dem anderer Leute. Das war ein Minibalkendiagramm, das stündlich aktualisiert wurde, wenn man die Seite neu lud, und die letzten 48 h umfasste, erinnerte, je nach Besucherzahlen, manchmal an das Ciscologo, welches seinerseits auch an eine Hängebrücke erinnert.

Wer einen Premiumaccount hat, kann da vielleicht auch eigene Widgets platzieren. In dem von mir verwendeten 0-8-15-Layout im Free-Tarif war das allerdings keine Option die man aus-, abwählen oder platzieren konnte.

Ich habe es gleich schmerzlich vermisst. Bei den Einstellungsoptionen fand ich keinen passenden Ersatz. Unter Design/Widgets/Blogstatistik fand ich lediglich einen Zähler aller Besucher, der, wenn man die Überschrift und die Einheiten löscht, so aussieht:

zaehler

Den sehen jetzt alle, was mich nicht stört, außer der Platzverbrauch, aber man sieht natürlich nicht mehr wie viele pro Stunde da waren und muss die Zahl vom letzten Mal im Kopf haben, um daraus den jüngsten Verkehr abzuleiten. Nichts, womit ich mich belasten will, aber eine Basis um selbst was zu bauen.

Wer sein eigenes WordPressblog selbst hostet hat andere Möglichkeiten, aber da ich mich nicht um die Internas des Blogs kümmern will, absichern, Backups und das alles, muss ich mir anders behelfen.

Eine Webseite kann man auch programmgesteuert abrufen. Gut – das machen ja auch Firefox, Chromium, Safari und Opera, aber diese stellen sie auch grafisch dar. Man kann einfach den HTML-Code runterladen, und in diesem sieht der Zähler so aus (Zeilenumbrüche und Einrückung im Original anders):

<div id=“secondary“ class=“widget-area“ role=“complementary“>
<aside id=“blog-stats-4″ class=“widget widget_blog-stats“>

<h3 class=“widget-title“></h3>
<ul>
<li>184,914 </li>
</ul>
</aside>

Anhand der Zahl ist der Block leicht zu finden. Den Quellcode kann man sich auch im Browser ansehen, aber man will ja nicht stündlich die eigene Webseite manuell speichern, also das erledigt man mit wget:

wget https://demystifikation.wordpress.com/

für andere Webseiten eben mit einer anderen Adresse. Weil ich den Widget-Titel im Design gelöscht habe ist das leer bei mir. Gespeichert wird das runtergeladene unter index.html. Allerdings brauche ich gar nicht die ganze Datei sondern will da nur einen Teil aausfiltern, deswegen sage ich mit -O wo der Output hinsoll, und mit einem verlorenen Minuszeichen, dass es auf die Konsole ausgegeben werden soll.

wget -q https://demystifikation.wordpress.com/ -O -

Das -q steht für quiet und unterdrückt irgendwelche Statusmeldungen von wget, wieviel Prozent der Arbeit schon geleistet ist, und solchen Firlefanz.

Den Output filtere ich dann mit grep auf die Zeile, die den HTML-Code ‚<aside id=“blog-stats-4‘ enthält, wobei -A1 bewirkt, dass eine zusätzliche Zeile ausgegeben wird, und als zweiten Filter nutze ich sed, dem ich sage, dass ich vom Listitem nur die Folge an Ziffern und Kommazeichen will, und das Kommazeichen soll dann auch weg.

sed -nr "s/.*<li>([0-9,]+).<\/li>.*/\1/;s/,//p"

Wer oft HTML, XHTML und XML-Code parsen muss wird vielleicht lieber zu einem Tool wie xmlstarlet greifen, welches den Vorteil hat, robust gegenüber Zeilenumbrüchen zu sein oder dem Vorkommen von Suchbegriffen in Kommentaren, aber das ist hier nicht zu erwarten. Sollte sich das HTML ändern, dann womöglich auch gleich soviel, dass einem das auchnicht weiterhilft.

Im ganzen sieht die Kette dann so aus:

counter=$(wget -q https://demystifikation.wordpress.com/ -O - | grep -A1 '<aside id="blog-stats-4' | sed -nr "s/.*<li>([0-9,]+).<\/li>.*/\1/;s/,//p")

Jetzt steht in der Variablen counter nur noch die Zahl 184914 und gespeichert wurde gar nichts.

lastcount=$(< ~/.blogcounter)
increase=$((counter-lastcount))
#
old=$(date -r ~/.blogcounter +%s)
now=$(date +%s) 
timespan=$((now-old))
#
heat=$(test $timespan -ge 0 && echo $((increase*3600/timespan)) || echo "--")

Dann sage ich

  • lastcount soll der Inhalt der Datei ~/.blogcounter sein, eine versteckte Datei, die das Programm später selbst schreiben wird, so dass es beim ersten Mal einen Fehler meldet, weil die Datei nicht vorhanden ist.
  • increase ist einfach die Differenz von altem Counter und Istzustand
  • old ist der Zeitstempel der Datei Blogcounter in Sekunden seit dem 1.1.1970
  • timespan ist die Zeitdifferenz zu now, also jetzt

 

heat=$(test $timespan -gt 0 && echo $((increase*3600/timespan)) || echo "--")

Heat sollen die mittleren Besucher pro Stunde sein seit der letzten Protokollierung, also wenn nach 30 Minuten 10 gezählt wurden 20 und wenn die Messung ausgefallen ist (Rechner aus) eventuell 5, wenn es nach 2 h 10 waren.

Getestet wird, ob die Zeitspanne > (greater than) 0 ist, dann sei heat der Wert der Berechnung, sonst „–“ (Division durch Null vermeiden!).

Jetzt wird es ein wenig kompliziert – wieso?

Nun, einmal will ich das Programm nutzen, um nur die stündlichen Differenzen zu protokollieren. Andererseits will ich jederzeit abfragen können ohne etwas zu protokollieren, etwa weil ein Beitrag von einem Alphablogger verlinkt wird, und plötzlich 1000e Besuche bekommt, so dass ich im 10-Minutentakt nachsehe, was das Volk macht.

test 1$# -gt 10 && test $1 = "-w" && echo $counter > ~/.blogcounter \
|| echo -e "Anzahl Anstieg /h Intervall (min) Messpunkt\n-------------------------------------------------------"

Das test 1$# ist ein furchtbarer Hack. $# ermittelt, wieviele Argumente einem Skript übergeben wurden. Aus unerfindlichen Gründen ist das aber nicht 0, wenn es keine Argumente sind, sondern nix, leer, nada, Nil, void, „“. Und dann scheitert der Test. Also klebe ich eine 1 davor und tesst nicht auf größer als 0, sondern auf größer als 10. Eigentlich müsste es da was eleganteres geben.

Waren es mehr als 0 Argumente prüfe ich, ob der Inhalt des 1. Arguments „-w“ war (w wie write, schreiben). Mit mehr oder anderen Argumenten rechne ich übrigens nicht.

War auch dies prima, dann, und nur dann schreibe ich die aktuelle Zahl in die versteckte Datei, die oben bereits erwähnt wurde. Ansonsten gebe ich eine Überschrift aus.

echo -e "$counter $increase $heat $((timespan/60)) $(date '+%H:%M %F')"

So oder so gebe ich dann die Werte aus, Zählerstand, Differenz, Seitenaufrufe /h seit letzter Messung und das Datum. So sieht ein isolierter Scriptaufruf (blogcounter.sh) aus:

Anzahl Anstieg /h Intervall (min) Messpunkt
-------------------------------------------------------
185203 0        0        22       20:22 2017-01-08

Etwas müde, gerade?

Seit 20 Uhr 0 Besucher, das sind 0 pro Stunde, Messintervall sind 22 Minuten und gemessen heute um 20:22 Uhr.

Außerdem hat Linux ja einen cron-Daemon, der chronologisch Dienste verrichten kann, wenn man im sagt wann und was. Den stellt man so ein:

daemonen

hilfreiche Linuxdaemonen, im Hintergrund wirkend

 0 * * * * /home/stefan/bin/blogcounter.sh -w >> /home/stefan/.bloglog

Das heißt jeweils zur Minute 0, jede Stunde (*), jeden Tag der Woche, des Monats usw. soll das Skript oben, das bei mir unter /home/stefan/bin/blogcounter.sh liegt ausgeführt werden, und die Ausgabe an die Datei /home/stefan/.bloglog angehängt werden (die erstellt wird, wenn sie noch nicht existiert). Das -w unterdrückt die Ausgabe der Überschrift, die man nicht für jede Zeile im Log haben will, und sorgt dafür, dass der Wert auch in die Datei ~/.blogcounter geschrieben wird.

Und dann gibt es noch ein kleines Script bloglog.sh, das so aussieht:

#!/bin/bash
#
# Blogtrafficlog der letzten 48 Stunden ausgeben
#
echo -e "Anzahl Anstieg Heat(/h) Intervall (min) Messpunkt"
echo "-------------------------------------------------------"
tail -n 48 ~/.bloglog | tac

Tail gibt nur die letzten 48 Zeilen der Datei ~/.bloglog aus, tac ist das Gegenteil von cat und gibt die Zeilen in umgekehrter Reihenfolge aus, also die jüngsten zuerst. Je nach Bildschirm und Fontgröße empfiehlt es siich, die Zahl an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Die Ausgabe von bloglog.sh sieht beispielsweise so aus:

Anzahl Anstieg Heat(/h) Intervall (min) Messpunkt
-------------------------------------------------------
185205  1  1 60 22:00 2017-01-08
185204  1  1 60 21:00 2017-01-08
185203 22 21 60 20:00 2017-01-08
185181  0  0 59 19:00 2017-01-08
185181  4  4 60 18:00 2017-01-08
185177 10 10 60 17:00 2017-01-08
185167  3  2 60 16:00 2017-01-08
185164  7  7 59 15:00 2017-01-08
185157  4  4 60 14:00 2017-01-08
185153  3  3 60 13:00 2017-01-08
185150 185150 187177 59 12:00 2017-01-08
 -185118 -183134 60 11:00 2017-01-08
185118 16 16 60 10:00 2017-01-08
185102  5  4 60 09:00 2017-01-08
185097  0  0 59 08:00 2017-01-08
185097  0  0 60 07:00 2017-01-08
...

Das genaue Layout kann mit WordPressmitteln nicht ohne übermäßigen Aufwand getreu wiedergegeben werden – ich denke so geht es.

Die zwei Zeilen, die hervortreten deuten darauf hin, dass der Counter um 11:00 nicht lesbar war, auf Null gesetzt wurde, so dass die Zahl einbrach um dann hochzuschnellen – ein Grund dafür ist mir nicht erkenntlich, aber es zeigt, dass das Skript insofern robust ist, als es 2 Stunden später wieder brav seinen Job tut.

Pro Stunde fallen ca. 25 Bytes Daten an, das macht 600 am Tag, rd. 220.000 im Jahr und in 100 Jahren 22 MB – dürfte also, selbst wenn es vergessen wird und ständig, über viele Systemaktualisierungen weiterläuft, nie Probleme verursachen.

Hier nochmal das ganze  blogcounter.sh-Skript am Stück:

#!/bin/bash 
#
# Blogcounter ermitteln
# Zahl erfassen
# Differenz zur letzten Messung berechnen
# Differenz ausgeben
# Zahl speichern
# Zeit der letzten Messung erfassen
# Anstieg ermitteln
# Hits pro Stunde ermitteln
#
counter=$(wget -q https://demystifikation.wordpress.com/ -O - | grep -A1 '<aside id="blog-stats-4' | sed -nr "s/.*<li>([0-9,]+).<\/li>.*/\1/;s/,//p")
lastcount=$(< ~/.blogcounter)
increase=$((counter-lastcount))
#
old=$(date -r ~/.blogcounter +%s)
now=$(date +%s) 
timespan=$((now-old))
#
heat=$(test $timespan -gt 0 && echo $((increase*3600/timespan)) || echo "--")
# only write to counter file if param -w was given
# allows for hourly logged values, triggered by cron (with -w) and
# intermediate views without logging 
test 1$# -gt 10 && test $1 = "-w" && echo $counter > ~/.blogcounter || echo -e "Anzahl Anstieg /h Intervall (min) Messpunkt\n-------------------------------------------------------"
#
# Ergebnisse loggen. Das ganze sollte per cron stündlich laufen. Mit e. Script
# die letzten 24 oder 48 Messungen anchauen.
#
# Crontabzeile: 
# 0 * * * * /home/stefan/bin/blogcounter.sh -w >> /home/stefan/.bloglog
#
echo -e "$counter $increase $heat $((timespan/60)) $(date '+%H:%M %F')"

Weiterführende Hilfe bekommt man zu den einzelnen Befehlen mit

  • man wget
  • man sed
  • man tail
  • man date
  • man bash
  • help test
  • man tac
  • man cron
  • man crontab

und zu allen Befehlen, außer test, (was ein Kommando der Bash ist) auch mit PROGRAMM –help.

Vor einiger Zeit habe ich ein kleines Skript, journal.sh, vorgestellt, um Messwerte automatisch zu datieren und mit einem Stichwort in einer Datei abzulegen.

Angeregt durch Erzählmirnix, die auch den Blog Fettlogik überwinden betreibt, wollte ich meine Werte auch in grafischer Form aufbereitet sehen, aber nicht mit einer schnuckeligen App, einerseits weil ich gar kein Smartphone warte, andererseits will ich mein Gewicht auch nicht in der Cloud speichern und nach jwd leaken. Solche Apps scheinen oft mitteilungsfreudiger zu sein, als dem Anwender lieb ist.

gewicht

Bevor ich aber zum HowTo komme noch ein Abstecher zu einer anderen Nützlichkeit. Die Shell kennt Funktionen, und solche Funktionen kann man in der Datei ~/.bashrc ablegen. Dann stehen sie in jedem neu geöffneten Shellfenster zur Verfügung. Da ich mein Journal für immer wieder die gleichen Stichworte nutze (kg, ezig, rad) habe ich mir Funktionen geschrieben, die prüfen, ob ich neben dem Stichwort weitere Eingaben übergebe – wenn nicht wird mir nur die Liste bisheriger Werte ausgegeben. Ansonsten wird zuerst der neue Wert eingegeben. Und statt journal.sh 82,7 kg einzugeben gebe ich nur kg 82,7 oder kg ein.

Das ist für faule Menschen sehr praktisch.

kg ()
{
test $# -ge 1 && journal.sh $1 „kg“;
grep “ kg“ ~/journal.txt
}

ezig ()
{
test -n $# && journal.sh „ezig“ $1;
grep „ezig“ ~/journal.txt
}

Für ezig sieht es etwas anders aus, da dort ein Eintrag typischerweise unformatierter ist, etwa ezig 19,80 2 Päckchen neue Coils oder ezig 9,99 1L Basisliquid.

test $# -ge 1 prüft, ob die Zahl der Argumente größer-gleich 1 ist (-ge: greater-equal).

test -n $# prüft, ob die Argumentliste leer ist.

Soweit der Exkurs. kg liefert mir also eine Liste von Gewichtsmessungen, und in eine Grafik verwandelt man sie mit gnuplot. Angezeigt werden kann sie mit display, aber jeder andere Bildbetracher tut es, der das Bildformat beherrscht, etwa eog, inkview usw.

kg | sed ’s/^.. //;s/ kg//;s/,/./;s/ /., /‘ > gewicht.lst
gnuplot gewicht.plt && display gewicht.png

kg liefert also eine Liste an Gewichtsmessungen mit Datum.

So 2016.08.14 75.7 kg
Do 2016.08.04 76,8 kg
Di 2016.07.19 77.8 kg
So 2016.07.03 78.8 kg
So 2016.06.19 79.6 kg
Fr 2016.06.17 80.8 kg

Mit Sed schneide ich vorne den Wochentag weg. Wie man sieht erfasse ich undiszipliniert die Werte mal im deutschen, kontinentalen Format mit Komma, dann wieder im computernahen mit Punkt. Das zweite löscht das “ kg“ weg. Diese Kommas wandelt das dritte Sed-Kommando in Punkte um. Als Feldtrenner erwartet Gnuplot ein Komma, das macht das vierte Kommando und die Ausgabe leite ich in eine Datei gewicht.lst um.

Sed war hier ja schon gelegentlich Thema. Es steht für Strream-EDitor und wird von mir vor allem für solche Serien Suche-und-Ersetze-Kommandos genutzt (substitute). Jedes Semikolon trennt einen Befehl vom nächsten, daher vier Befehle. s/vorher/nachher/; bedeutet also Substituiere vorher durch nachher. Diese Kommandos sind leichter zu schreiben als zu lesen.

Dann kommt gnuplot zum Zuge, ein wahnsinnig mächtiges Werkzeug um ohne Open-Office Grafiken zu erzeugen – im Sinne von mathematischen, wissenschaftlichen Grafiken. Hier das Programm gewicht.plt:

set title „Gewicht nach Zeit“
set xdata time
set style data lines
# set terminal dumb feed 120 45
# set terminal svg
# set output „gewicht.svg“
#
set term png
set output „gewicht.png“
#
set timefmt „%Y.%m.%d.“
set format x „%m\n“
set xlabel „Monat“
set ylabel „Gewicht“
# # set autoscale y
set xrange [„2016.01.01″:“2016.12.31“]
set yrange [60:100]
# set autoscale y
set datafile separator „,“
plot „./gewicht.lst“ using 1:2 t „diaet“ w lines

Viele Kommandos sind sicher selbsterklärend; set title, xlabel, ylab el, xrange, yrange– das versteht sich von selbst aber die Syntax muss man natürlich kennen.

Das auskommentierte autoscale malt was, das Minimum und Maximum als Grenze nimmt. Damit würde aber über die Zeit der Graph mal auf der Gewichts- und immer auf der Zeitachse verzerrt – ich hätte lieber gleichbleibende Proportionen und muss dann an Sylvester das Programm anpassen. Dass auf der X-Achse die Zeit aufgetragen wird muss gesondert gesagt werden: set xdata time, Befehle um eine SVG-Grafik zu machen habe ich auskommentiert. Ebenso die praktische Option eine Asciigrafik im Terminal selbst auszugeben set terminal dumb feed 120 45  – das wären 120 Spalten bei 45 Zeilen und sollte natürlich an das eigene Terminal angepasst sein.

Das ganze einzurichten dauert natürlich, insbesondere wenn man die Programme erst installieren und sich in die Befehle einfuchsen muss, aber hat man es einmal eingerichtet ist es wesentlich komfortabler, als erst OpenOffice zu öffnen und eine CSV-Datei zu importieren, da die Achsen zu beschriften und den Grafiktyp auszuwählen oder den Wertebereich anzupassen. Für jede Messung will man auch nicht OpenOffice öffnen – dafür ist ein Kommando kg 77.7 doch sehr viel komfortabler.

Wer sich wundert, dass es im Graphen nur abwärts geht: Ich messe zwar mehrmals täglich, aber wegen der Wasserschwankung im Körper gibt es ein ständiges Auf-und-Ab. Also protokolliere ich nur den jeweils neuesten Rekord nach unten. Sollte ich wieder schwer zulegen würde ich wohl auch wieder einen höheren Wert protokollieren, aber zur Zeit läuft die Gesundschrumpfung ganz gut.

Sicher könnte man die Grafik noch ausbauen mit Linien für die Schwellwerte des BMI bei Übergewicht für die eigene Körpergröße, Adipositas I und II sowie Untergewicht, aber so bin ich erstmal zufrieden.

Display ist übrigens als Programm im Grafikpaket Image-Magick enthalten.

gnu

Die vorgestellten Skripte dürfen natürlich frei benutzt und nach Lust und Laune verändert werden.

 – OpenTechSummit, Berlin, 2016, Kalkscheune – 

kalkscheune-9105

Die Alkscheune, pardon, Kalkscheune, Nähe Bahnhof Friedrichstraße, ist, vor allem wegen des großartigen Innenhofs, geschickt und malerisch mit weißen Segeln verschattet, ein sehr netter Veranstaltungsort. kalkscheune-9098

Der doppelte Espresso mit 3,50 bezahlbar. Im polnischen Imbisszelt gab es  2 vegetarische Speisen und Bigos zu 4,50. Das sollte Sauerkraut, Weißkraut, Wurst und Fleisch enthalten. Allerdings enthielt die Portion, die an sich nicht klein war, quasi nur ein Stückelchen Fleisch, kleine Gulaschgröße und ein Fitzelchen Wurst, die man ohne große Akrobatik, gemeinsam auf einen Teelöffel bekommen hätte. Das fand ich dann doch enttäuschend. kalkscheune-9097

Überraschend hoch war der Frauenanteil. Bei Scalameetups kommt es vor, dass von 80 Leuten 2 Frauen dabei sind. Hier waren es bestimmt 30% Frauenanteil, sowohl im Publikum, als auch bei den Rednern, Ständen und Veranstaltern.

kalkscheune-9095

Ich vermute es lag daran, dass es einige Angebote für Kinder gab, von denen jetzt nicht alles voll war, aber 2 Handvoll werden es gewesen sein. Die Veranstalter, darauf angesprochen, fanden es nicht so außergewöhnlich, trugen zur Erklärung bei, dass es sich auch bei vielen Themen um Pädagogik, Lernen, Schule handele, in dem eben einige Frauen beschäftigt seien.

Hashtags: #OTS, #OpenTechSummit, #opntec

 – 32c3 – 

ccc-jeans

ccc-Jeans

*) Jetzt mit Update 1, 2 und 3

32c3 steht für den 32. Chaos-Communication-Congress; die 3 C wurden zu C 3. Der Kongress läuft jetzt seit über einem Tag und ich bin noch nicht sonderlich elektrisiert worden.

Um den Vorträgen im Netz zu folgen habe ich immer einen Tab mit dem Fahrplan, der Übersicht über die Vorträge nach Datum/Uhrzeit und Saal, offen. Dort kann man zu jedem Vortrag eine Zusammenfassung/Einleitung aufrufen. Als zweiten Tab benötigt man die Übersicht über die Streams der verschiedenen Säle. Unten finden sich auch Links zu bereits bearbeiteten Vorträgen (Releases) und der ungeschnittenen Version (Relive).

Am ersten Tag gab es den interessanten Vortrag „lecture: NSA-Untersuchungsausschuss: Zwischen Aufklärungswillen und Mauern aus Schweigen“, aber da ich diesen Fall ohnehin auf dem Radarschirm habe war nichts spektakulär Neues zu erfahren – eine gute Zusammenfassung und Wierholung, also.

simkarte

Heute gefiel mir bislang am besten „Buffering sucks! An attempt of calculating the economic cost of buffering. (en) Fredy Kuenzler“ – der Mann hatte bislang (wobei ich lange nicht alle Parallelvorträge nachgeschaut habe und auch nicht plane alle zu sehen) die beste Bühnenpräsenz. Thema: Netzneutralität.

logbuch-netzpolitik

Einiges verspreche ich mir von Markus Beckedahl um 16:00 Uhr „Ein Abgrund von Landesverrat, Wie es dazu kam und was daraus zu lernen ist (de)“ – aber auch ohne groß Neues zu erwarten.

landesverrat

Und schließlich um 00:15 vom „Fnord-Jahresrückblick, (de)“ mit Fefe und Frank. Das ist immer sehr unterhaltsam und ohne tiefe Technikkenntnisse verständlich.

fefe-0

Update: Der Vortrag von Alvar Freude zum dt. Jugendmedienschutz im Internet war recht erhellend und ist sicher einem breiten Spektrum an Zuhörern oder tiefe IT-Kenntnisse zugänglich.

Update 2: Ein Kleinod von Tag 1, jetzt nachgesehen: „Key-logger, Video, Mouse, How to turn your KVM into a raging key-logging monster (en), Yaniv Balmas“. Ein gut hörbarer, lebendiger Vortrag aus dem Kernbereich des Hackings. Zu wissen oder zu ahnen was ein Disassembler ist und eine XOR-Operation, ist hilfreich.

Das Zahnrad aus Fleisch, soeben gesehen, über Trolle und Kommentare, unterhaltsam aber eigentlich nichts neues.

Update 3: Steini, ein Urgesteini des CCC (hier: Chaos-Computer-Club) erklärt Quantenphysik in 45 min. Wer gerne Lesch kuckt ist hier richtig.

Update 4: Ein Zukunftsthema, das schon Gegenwart ist: Netzwerksicherheit und Programmierbugs in Herzschrittmachern und anderen medizinischem Gerät, welches uns zum Teil des Internet-of-Things machen wird: Unpatchable, Living with a vulnerable implanted device (en), Marie Moe, Eireann Leverett (Tag 2, 23:00 Uhr)