Archiv für den Monat Juli 2017

 – Comic collab #70: 

Schmerz – 

cc70-schmerz

 

Noch nicht ganz fertig – mal sehen ob ich Plane, wie geplant, in Panel 2 noch rot-weiß mache. Viel um die Ohren, gerade…

Collaborateure:

Nächstes Thema: Weisheit

 

 – CMC SNS – 

basilika-vorplatz-0837

Und hier mal wieder etwas aus der Kategorie Rätsel des Alltags. Teil 1 des Rätsels war leicht für mich: Was soll CMC SNS bedeuten? Teil 2 des Rätsels weiß ich selbst nicht: Wer stellt diesen Aufkleber her, und wieso? Ist es nur Klamauk oder steckt dahinter etwas, was man weiter entschlüsseln kann? Von der Farbgebung und der Abkürzungstechnik entspricht es weitgehend dem „FCK AFD“, welches ich in Berlin oft zu sehen bekam, aber meine erste Assoziation ist nicht Fick oder Fuck sondern FCK – Betzenberg.

 – Stromkasten, bemalt – 

e-kasten-bemalt-0823

Nach langer Zeit mal wieder ein Beitrag der Kategorie „wilde Kunst“. Ich suche nicht nach solchen Werken, aber nehme mit, was ich finde. Ostallee, Trier, Mittelstreifen.

 – Café Zeitsprung – 

zeitsprung

Nein, ich bin nicht auf den Mund gefallen. Berlin duldet das gar nicht. Da lernt man weit das Maul aufzureißen, damit man nicht unangenehm auffällt.

Das Dilemma des Cafégastes ist, dass man nicht weiß, ob man automatisch ein Wasser dazubekommt. Wenn ja, und man fragt extra nach, dann ist es schwer das nicht wie eine Belehrung aussehen zu lassen – faktisch ist es eine Beleidigung, nachzufragen.

Fragt man aber nicht nach, dann kommt kein Wasser. Dummer Kunde! Jetzt musst Du auf Dein Wasser warten. Bis dahin ist der Espresso kalt.

Aber bevor ich das Café beleidige gebe ich lieber erst mal Kredit. In Trier, Museum, internationales Publikum und 2017… – prompt daneben gehauen. Der Kellner ist nett, ja natürlich bringt er ein Wasser – Leitungswasser?

Man kann die Frage auch netter formulieren, aber Leitungswasser ist frisch und klar. Tafelwasser klingt wieder als kostet es extra. 5 Minuten später rennt er mit einem Tablett vorbei, voller Kuchen, nicht für mich. Sieht mich. „Ich komm gleich, hab‘ Sie vergessen!“. Ehrliche Haut, wie beim Wasser, aber auch schusslig und nicht sehr pfiffig was Ausreden betrifft.

Und dann passiert nichts. Außer dass ich am Espresso schlürfe, den verpackten Keks entkleide, verzehre, das Eis verspeise, am Espresso nippe. Nun ist er alle, das Wasser kommt. „Jetzt ist’s zu spät“ murmle ich mehr resigniert als tadelnd und stelle fest, dass es in einem extra zu diesem Zweck angeschafften Spezialglas mit Prägung auf italienisch, irgendwas mit Cafe im Schriftzug und einer Kaffeebohne als Emblem obendarauf, kommt. Gehen hier so viele Gläser unberührt zurück?

Mit Rücksicht auf die nächsten Gäste musste ich aus erzieherischen Gründen das Trinkgeld knapp bemessen. Er hatte nicht so viel zu tun, als dass die Verspätung zu rechtfertigen wäre.

Dann haben sie extra Wassergläser für den Espresso und rücken sie nicht raus!