Archiv für den Monat Juli 2017

 – Ökumenischer Gottesdienst – 

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ZZJC: Dorrey Lin Leyles u. Brooklyn Bridge

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Das letzte Mittwoch-Funkkonzert vor der 1monatigen Sommerpause des Zig-Zag-Jazzclubs, mit Dorrey Lin Leyles (voc.). Ein junger Gittarist (li.) war für Loomis Green eingesprungen, der einen Auftritt mit Jan Delay vorzog, dessen Name auch genannt wurde, aber im Web nicht aktualisiert wurde. Am Piano wieder Helmut Bruger, der bereits früher eine Verewigung hier erfahren hat (o.re.), wo sich auch Kai Schoenburg findet (u.re., Drums).  Am Bass wohl Niklas Lukassen, dessen linkes Auge es nicht mehr aufs Papier schaffte – vielleicht erfinde ich ihm eins und liefere ihn noch nach.

So voll habe ich den ZZJC noch nicht erlebt, andere Gäste korrigierten mich „Mittwochs nicht“ und das Publikum war auch jünger als im Winter/Frühjahr – Touristen? Das Instrumentalstück zu Beginn hatte ich mal auf Cassette, aber es wanderte mit dem defekten Cassettenplayer in den Müll. Den Namen Billy Cobham konnte ich nicht mehr aus dem Gedächtnis kramen, das Stück Stratos. Ein anderer Gast konnte mit der Information aushelfen. Weitere Stücke habe ich nicht notiert und krame sie mir jetzt auch nicht aus der Erinnerung. Die Stimmung war prächtig, die Musiker excellent, Dorrey konnte ich mir nicht verkneifen einmal marginal nachbearbeitet zu colorieren, wg. der plakativen Erscheinung mit ihrem roten Umhang – ihre Stimme einerseits und ihre, dem Publikum zugewandte Art, trugen maßgeblich zum Groove des Clubs bei. Der linke Arm bedürfte größerer Korrekturen, aber wenn man mal anfängt hört man nicht mehr auf. Als Entschuldigung bringe ich vor, dass die Zeichnungen jeweils ca. DIN-A6 oder Postkartengröße hatten.

Beim linken Arm des Gitarristen musste ich auch interpolieren, da dieser vom Mikrofonständer Dorreys teilweise verdeckt war.

 – Comic collab #70: 

Schmerz – 

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Noch nicht ganz fertig – mal sehen ob ich Plane, wie geplant, in Panel 2 noch rot-weiß mache. Viel um die Ohren, gerade…

Collaborateure:

Nächstes Thema: Weisheit

 

 – CMC SNS – 

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Und hier mal wieder etwas aus der Kategorie Rätsel des Alltags. Teil 1 des Rätsels war leicht für mich: Was soll CMC SNS bedeuten? Teil 2 des Rätsels weiß ich selbst nicht: Wer stellt diesen Aufkleber her, und wieso? Ist es nur Klamauk oder steckt dahinter etwas, was man weiter entschlüsseln kann? Von der Farbgebung und der Abkürzungstechnik entspricht es weitgehend dem „FCK AFD“, welches ich in Berlin oft zu sehen bekam, aber meine erste Assoziation ist nicht Fick oder Fuck sondern FCK – Betzenberg.

 – Stromkasten, bemalt – 

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Nach langer Zeit mal wieder ein Beitrag der Kategorie „wilde Kunst“. Ich suche nicht nach solchen Werken, aber nehme mit, was ich finde. Ostallee, Trier, Mittelstreifen.

 – Café Zeitsprung – 

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Nein, ich bin nicht auf den Mund gefallen. Berlin duldet das gar nicht. Da lernt man weit das Maul aufzureißen, damit man nicht unangenehm auffällt.

Das Dilemma des Cafégastes ist, dass man nicht weiß, ob man automatisch ein Wasser dazubekommt. Wenn ja, und man fragt extra nach, dann ist es schwer das nicht wie eine Belehrung aussehen zu lassen – faktisch ist es eine Beleidigung, nachzufragen.

Fragt man aber nicht nach, dann kommt kein Wasser. Dummer Kunde! Jetzt musst Du auf Dein Wasser warten. Bis dahin ist der Espresso kalt.

Aber bevor ich das Café beleidige gebe ich lieber erst mal Kredit. In Trier, Museum, internationales Publikum und 2017… – prompt daneben gehauen. Der Kellner ist nett, ja natürlich bringt er ein Wasser – Leitungswasser?

Man kann die Frage auch netter formulieren, aber Leitungswasser ist frisch und klar. Tafelwasser klingt wieder als kostet es extra. 5 Minuten später rennt er mit einem Tablett vorbei, voller Kuchen, nicht für mich. Sieht mich. „Ich komm gleich, hab‘ Sie vergessen!“. Ehrliche Haut, wie beim Wasser, aber auch schusslig und nicht sehr pfiffig was Ausreden betrifft.

Und dann passiert nichts. Außer dass ich am Espresso schlürfe, den verpackten Keks entkleide, verzehre, das Eis verspeise, am Espresso nippe. Nun ist er alle, das Wasser kommt. „Jetzt ist’s zu spät“ murmle ich mehr resigniert als tadelnd und stelle fest, dass es in einem extra zu diesem Zweck angeschafften Spezialglas mit Prägung auf italienisch, irgendwas mit Cafe im Schriftzug und einer Kaffeebohne als Emblem obendarauf, kommt. Gehen hier so viele Gläser unberührt zurück?

Mit Rücksicht auf die nächsten Gäste musste ich aus erzieherischen Gründen das Trinkgeld knapp bemessen. Er hatte nicht so viel zu tun, als dass die Verspätung zu rechtfertigen wäre.

Dann haben sie extra Wassergläser für den Espresso und rücken sie nicht raus!