Schlagwort-Archive: meetup

 – Admiralbrückensketching – 

adiralbruecke-2018-07-20-a

Bild 1 zeigt eine anonyme 4er-Gruppe junger Frauen auf der Brücke, aber die 4. saß so, dass sie meist von der mittleren zum Teil verdeckt war, was ein Zeichnen unmöglich machte – außer man wäre viel schneller als ich, hätte ein viel besseres Gedächtnis oder nähme es ganz unwichtig, ob das, was man auf Papier bannt, den Tatsachen nahe kommt.

adiralbruecke-2018-07-20-b

Bild 2 zeigt zwei Zeichnerinnen, die hier auch anonym bleiben.

Vielleicht füge ich noch 2-3 Fotos an.

Die Admiralsbrücke ist ein wilder Touritreffpunkt in Berlin/Kreuzberg. Oft patroulliert die Polizei, wohl um offenen Drogenhandel, später dann auch um den Lärmpegel einzudämmen aber ich verließ den Ort schon um 21:00 Uhr, als es noch zivil und gesittet zuging. 2 Straßenmusiker hatten etwas zum Besten gegeben, die vorwiegend jungen Leute Flaschen dabei und saßen ans Brückengeländer gelehnt, auf breiten Pollern oder den Bordsteinkanten, was die sporadischen Autofahrer zu Schrittgeschwindigkeit zwingt – Schrittgeschwindigkeit von Hamstern allerdings.

Advertisements

 – Sketching in Markthalle 9 – 

mh9sketching-2018.png

Mal wieder ein Sketching-meetup, und da es nicht nieselte, wie letzte Woche, hatte ich keine Ausrede, zu schwänzen. Hier die Bilder von ein paar Leuten, die denen, die da waren, entfernt ähnlich sehen. :)

 – Urban-Spree-Sketching – 

urban-spree-sketching

ob. 1. v. l. und u. 2. v. l.: Mitsketcher, Rest: Gäste

Die Figuren sind auf Din-A5 gezeichnet, entweder eine oder zwei, gescannt, vektorisiert und hier auf ein Bild zusammengeschoben. Unten 1, 2 und 5 von li. sind Bleistiftzeichnungen. Das Scanprogramm (xsane) kennt 3 Hauptmodi: Strichzeichnung (nutze ich 90% der Zeit), Graustufen und Farbe. Scanne ich die Bleistiftzeichnungen als Graustufen ein, so zieht der Scanner in der Vorschau 60% durch, macht eine längere Pause aber es sieht gut aus. Dann zieht er nach ca. 5-10s auf ca. 85% der Fläche, es sieht immer noch gut aus und dann, nach etwa 20 weiteren Sekunden fertig, und in dem Moment – swapp – ist die Vorschau fast komplett weiß.

An verschiedenen Einstellungen (Auflösung, Kontrast, Gammawert, Helligkeit) habe ich bereits rumgefummelt, aber es ändert nichts. Auf die Dauer zermürbend. Ich habe noch einen zweiten Scanner, einen Nur-Scanner. Dieser hier kann auch drucken, faxen und kopieren, aber seit die Druckerpatrone leer ist habe ich nicht mehr gedruckt oder kopiert – wie auch – und das ist vielleicht ein Jahr her.

Ich drucke alles über den Laserdrucker, naja, und gefaxt wird hier gar nicht – ich hab‘ E-Mail.

Unser Sketchingmeetup fand im Urban-Spree des RAW-Geländes an der Oberbaumbrücke in Friedrichshain statt. Preiswerter Espresso (doppelter Espresso 2 Euro) und teurer Imbiss (Schrimps 10€). Eine Galerie zeigte interessante Werke von Rylsee, Buchstaben mit denen allerlei Schabernack getrieben wurde. Ein Teil des Areals ist Verkaufsfläche mit Kunstbüchern, -plakaten usw. – interessant dabei, wieso habe ich kein Photo gemacht? – eine Künstlerin, die Buchseiten so faltet, dass sie im zugeklappten Zustand von außen ein Wort zeigen. Allerdings bringt einen das in eine gewisse Bredouille: Ein wertvolles, tolles Buch will man so nicht verunstalten. Ein überflüssiges Schrottbuch will man aber gar niemand erst zeigen.

RAW ist Ostdeutsch für Reichsbahn-Ausbesserungswerk, gut möglich dass der Name älter ist als die DDR und bis in die Kaiserzeit zurückreicht. Koinzidenz: In den 90ern gab es in New-York eine Reihe moderner Comicbände verschiedenster Zeichner, darunter Art Spiegelmann auf den ich über Klaus Theweleit gekommen bin, der ebenfalls RAW hieß.

 

 – Lazy afternoon sketching – 

lazy-afternoon-sketchingpng

Es war wieder ein Sketching-Meetup. Ich werde nicht besser, aber schneller. Diesmal in Neukölln bei Froilein Wunder – nein, Frollein Lagner. Ein prima Espresso, ein tödlich guter Browniekuchen, Lichtverhältnisse so la la – am Fenster gehts. Im Licht des Scanners kommen dann die Unzulänglichkeiten raus. Aber es sind ja Étuden, keine Werke. Die Bedienung beim Frollein ist zwar nett aber wegen der vielen Gäste dauert es leider oft lange, bis man überhaupt wahrgenommen wird, wenn man schreiend und winkend an der Theke steht im Gästepulk.  Weiterlesen

 – Meetup Haus-am-See – 

haus-am-see

Nach dem Schließen der Oslo-Kaffeebar fuhren wir noch zum Rosenthaler Platz, zum Haus am See, welches eine ungewöhnliche Raumgestaltung hat und eigentlich zu dunkel ist. Dadurch, dass ich so weit weg saß von den 4 Mitzeichnerinnen (oben) sind diese nur aufs gröbste qua Frisurumriss o. Hut zu identifizieren und verzeihen mir hoffentlich meinen Dilettantismus. Unten 2 Gäste.

 – Meetup Oslo-Kaffeebar – 

oslo-kaffeebar-1

In der Oslo-Kaffebar am Rande eines Art-Weihnachtsmarkts, zwischen schmackhaften Schokofladen und doppelten Espressos zu erschwinglichen Preisen an zu kleinen Tischen ließen sich viele Stadien der Schalmode studieren. Oben: Naturschal (männl.) 1 & 2, alias Winterfell.

oslo-kaffeebar-2

Parka (eine Art Schalverweigerung, der seltene Minimalschal (entweder weit hinter oder vor der Mode – die nächsten Jahre werden es zeigen) und der geschlaufte Schal.

oslo-kaffeebar-3.png

Links die ausladend üppige Schalaura, bei der die Trägerin schon zum Accessoir des Schals wird. In der Mitte die eskalierte Form: Wie ein Dip Ragout Fin im mannigfach gefalteten Blätterteig verliert sich die Trägerin im mäandernden Stoff. Eine Auslandende Frisur ist hier dringend geboten, um die Ortung des Kopfs zu erleichtern. Bild 3: Die Person verwandelt sich selbst in einen Schal.

Ich hoffe einzelnen Figuren noch einen Autritt in einem Cartoon spendieren zu können.

Die Oslo-Kaffebar findet man über die Meetupseite auf dem Stadtplan südlich des Nordbahnhofs, und zu hören gibt es da v.a. Samba.

12 hours of comic

Am Samstag war wieder ein 12 hours of comic, wie in den letzten Jahren. Da C. nicht mehr in Berlin wohnt, die sich die letzten Jahre um die Organisation gekümmert hatte, und auch ihre Wohnung zum gemeinsamen Zeichnen zur Verfügung stellte, wurde erst ein neuer Gastgeber gesucht. Da sich niemand sonst meldete meldete ich mich – meine Wohnung ist schön trocken und warm aber versinkt meist in Zuständen mittleren bis großen Chaos einerseits und kann auch auf auf der nach oben offenen Schmutz- und Dreckscala einen betrüblich hohen Rang für sich beanspruchen – sonst hätte ich mich gerne früher zur Verfügung gestellt.  Weiterlesen

Cartoon-Competition-Berlin 2015

cartoon-competition-berlin-2015

Martin, ein Zeichner, den ich vom Berlin-comic-and-freehand-drawing-meetup kenne, machte mich auf diesen Wettbewerb aufmerksam, bei dem man noch bis morgen Werke einreichen kann.

Erst wollte ich ganz fair ein paar Zeichnungen der Konkurrenz in den Screenshot integrieren, aber Ihr wisst, die Urheberrechtslage… – aber über den Link bekommt Ihr ja sofort Zugriff auf die z.Zt. knapp 800 Einreichungen, pro Künstler sind 3 Werke maximal erlaubt.  Weiterlesen