Schlagwort-Archive: Corona

Heizpilz

Man hätte heute beim Draw-together auch draußen sitzen können, aber es wäre recht frisch gewesen. Drinnen waren nur sporadisch Tische belegt; im frühen Abend wurde es auch empfindlich dunkel, aber es gibt Tische mit mehr Licht.

Ärger bereitete mir mein Tintenfüller. Erst floss die Tinte nicht. Dann, ermuntert mit Trinkwasser, floss sie, aber rächte sich beim Scannen damit, dass das Dunkelgrau wegoptimiert wurde und ich viele Linien mit dem Faserschreiber nachziehen musste. Nochmal scannen, nochmal durch den Vectorizer jagen, Scanprogramm schließen und neu öffnen, weil es sich verschluckt hat, noch immer fehlende Linien, nochmal von vorne.

WordPressmäßig wechsel ich gerade zum klassischen Editor zurück. Die Option, einen Beitrag zu kopieren, ist zwar wieder aufgetaucht oder war nie wirklich weg, sondern wurde von mir nur falsch gesucht, aber das Bildereinfügen, das ich ja oft nutze, war früher bequemer.

Espresso-Vlog

Espressovlogger James Hoffmann

Heute möchte ich den YouTube-Kanal eines Espressonerds verlinken. Seit meiner Entdeckung werden mir immer wieder interessante Videos von ihm angeboten, meist 4-30 Minuten lang, viele davon interessant, informativ, unaufgeregt, kenntnisreich und zurückhaltend präsentiert mit Aufmerksamkeit für Details.

Nach 3, 4 Videos habe ich dann keine Zeit mehr für mehr zum Thema Espresso und widme mich anderen Dingen, um ein paar Tage später die Ausgrabungen fortzusetzen.

Und dann ist mir noch diese Kuriosität begegnet, Corona, Makergeist, Lolcat, schwarzer Humor, Blues und all das in unter 6 Minuten.

 – Seuchenbuchtricks 3 – 

seuchenbuch-3

Und Folge 3 aus der Serie Seuchenbuchtricks.

Der Teufel steckt hier im Detail.

Einmal in der Textverarbeitung das Querformat einstellen, dann muss der Zeilenabstand + Zeilenhöhe dem Messerabstand eines plumpen Schredders entsprechen. Die elaborierten Geräte verkrumpeln die Papierstreifen oder schneiden sie in kleine Abschnitte – das macht sie prinzipiell ungeeignet.

Lässt man etwas Platz links und rechts auf den Papierstreifen, dann kann man den Beginn auf einen Bleistift kleben und dort aufwickeln. Protipp: Spannen Sie den Bleistift in eine Bohrmaschine ein, und lassen Sie die Maschine wickeln (langsame Drehzahl). Mit dem Rand am Ende kann man den Streifen auf sich selbst festkleben, so dass er sich nicht zwischenzeitlich unbeabsichtigt abwickelt.

Im Café dann kann man den Rand abreißen und den Streifen ins Seuchenbuch kleben – mit Klebestift oder einem Tesafilm.

Das alles ist etwas aufwendiger als die Methoden 1 und 2, aber besser geeignet, wenn der Seuchenprotokollführer sein Buch nicht in Blöcke, sondern Zeilen eingeteilt hat.

 – Seuchenbuchtricks 1 – 

seuchenbuchtricks

Das Wort Seuchenbuch wird in unserer infantilisierenden Harmlosgesellschaft wohl nicht wie SarsCov2 um sich greifen. Gemeint sind damit die Listen, die Cafés und Restaurants über ihre Gäste führen müssen – in Berlin und sicher einigen anderen Bundesländern ist dem so.

Wenn die Telefonnummer vermerkt werden muss bleibt natürlich Schreibarbeit an Ihnen oder der Bedienung hängen. Dieses Problem will ich mit Folge 2 und 3 adressieren, ebenso das Problem, dass das Café schon ein tabelliertes Buch haben mag, in das die Adresse ihrer Form wegen nicht reinpasst (Folge 3).