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Katzenlogo: Shira (Entwurf)

Eine Katze die eine gewisse Internetpräsenz erreicht braucht ein eigenes Logo, soviel ist unbestritten.

Shira hat zu diesem Zweck ihre Ohren ein wenig eingeklappt und so zu verstehen gegeben, dass sie ein Freund strenger, geometrischer Strukturen ist. Oben der Kopf wie ein Rechteck, unten oval. Die Ohren nahe am Dreieck.

Das Schwarz des Kopfes formt die obere Hälfte eines S – als Stefan kenne ich mich mit Sen ein wenig aus.

Die Augen sind leicht mandelförmig, stehen schräg und eng zueinander.

Die Linien der Schnauze erinnern etwas an die Schwerter des Meißner Porzellans, mal sehen, vielleicht können wir die verklagen.

Gesprochen wird sie zwar „Schira“, geschrieben aber „Shira“. Ein Amateur hat da nicht aufgepasst, aber dafür ist es ja ein Entwurf. Damit der Kopf von der Größe nicht gegenüber der Schrift verschwindet, ist jeder Buchstabe weniger zu begrüßen.

dt-2020-09-20

Diese Änderungen bei WordPress gehen mir auf den Geist! Jetzt funktioniert es nicht mehr, alte Beiträge zu kopieren, was praktisch war, wenn man Kategorien und Schlagwörter übernehmen wollte.

Außerdem muss man merkwürdige Umwege gehen, wenn man mehrere Bilder auf einmal hochladen und auswählen will.

Caturday: Shira

Seit heute bin ich stolzer Katzenbesitzer, Shira heißt die Dame (Bildmitte).

Sie ist ein atypischer Ebay-Kleinanzeigenerwerb. Angeboten wurde ein Bulk an Elektrogeräten, darunter 4 Röhrenmonitore, wenn ich mich recht entsinne. Ein Sammelbild zeigte, neben weiterem, eine Tastatur (die werf ich gerne mal runter und habe daher inzw. eine große Sammlung defekter Tastaturen), einen Lautsprecher und eine Kaffeemühle.

Meine orange Maschine macht ungesunde Geräusche, daher meldete ich an der Kaffeemühle Interesse an und gab zu verstehe vom großen Rest nur die Tastatur, abhängig vom Stecker und vielleicht die Box zu nehmen, aber jmd. war mir zuvorgekommen, der wohl alles auf einmal wollte, der Anbieter erbot sich aber zu fragen, ob der die Kaffeemühle abtreten würde, und so kam es.

Ich radelte also die 3 km nach Steglitz, das war vor dem letzten von mir besuchten Zig-Zag-Jazzclub-Konzert, und als er öffnete, kam auch Shira an die Tür, um zu sehen, ob es für sie ist, oder wer die Kaffeemühle entführt. Spaßig aber nicht unernst fragte ich, ob die Katze auch zu haben ist. Überrascht, der Vorbesitzer: Das wäre vielleicht sogar der Fall.

Er hat die Katze aus der Verwandtschaft, die ins KKH oder Heim musste und er hat schon eine Katze, aber die Katzen vertragen sich nicht gut. Er kann noch nicht fest zusagen, aber die Chancen stehen gut.

Nun, und heute war die Übergabe, 14 Jahre ist sie schon alt, nach anfänglichem Rückzug streift sie nun ein wenig durch die Wohnung. Große Sprünge macht sie wohl nicht mehr. Dennoch steht jetzt erst mal die Leiter vor dem Schrank, falls sie doch Gefallen an der Galerie findet, einer Verbindung vom Kleiderschrank links zur Hochablage rechts – nicht im Bild, aber von der Verbindungsleiste hängt die Uhr herab. Die Hochablage ist im Zimmereck, von da geht eine weitere Leiste im rechten Winkel zu einer kleinen Katzenplattform mit einem zweiten Ein-/Ausgang in Rampenbauweise. Von da könnte eine Katze zur dritten Plattform springen, die im zweiten Zimmereck angebracht ist und wie die erste eine Verweilkiste anbietet.

Wikipedia meint, sie wäre eine Halblanghaarkatze (kannten Sie bis eben ein Wort mit 5 As? Nein, Ananasbanane zählt nicht), wobei sie eine Mischung aus Birma/Burma und einer zweiten Sorte ist, und die zweite Sorte ist Promenade.

Mir sind ja normalhaarige lieber (ich hoffe sie liest meinen Blog nicht) aber besser so ein Hippie, als diese Halbnacktkatzen, denn von der Mimik sehen erstere immer missmutig aus. Nun ja – mein Gesicht konnte ich mir auch nicht aussuchen. Wir werden schon miteinander klarkommen.

Fisch soll sie nicht mögen.