Archiv für den Monat April 2013

Ein Herz für Ampeln

verzierte Ampel, Bluecher-, Ecke Baerwaldstr.

Ein Gruß an den unbekannten Radler. Zufälligerweise fahre ich ein ähnliches Modell, aber ich betreibe keine Stehversuche 3m jenseits der Haltelinie. Es sieht etwas aus, als fahre der Radler nach rechts, die Blücherstr. lang, aber er will geradeaus, die Baerwald nach Norden, und stellt sich quer, um Verkehr, der Grün hat, großzügig durchzulassen.

Am Planufer, Ecke Kottbusser Damm sah ich solch ein Herz und andere, französische Spielkartensymbole schon vor über einem Jahr. Hier ist unter dem Herz eine Art 5-zackiger Stern, aber mit recht stumpfen Spitzen zu sehen, ähnlich einem Sternanis.

Ich bin ein flotter, teils agressiver Radfahrer, aber es macht mir besonderes Vergnügen rote Ampeln zu respektieren, Ärmchen rauszuhalten und rückwärtszuschauen vor dem Abbiegen sowie vor Spurwechseln; nur Straßen und Pflichtradwege zu nutzen, und nicht über die Haltelinie zu fahren. Wer schneller sein will soll trainieren oder früher losfahren.

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Politiker vs. Richter

„Wenn Verfassungsrichter Politik machen wollen, mögen sie bitte für den Deutschen Bundestag kandidieren“, sagte Friedrich bei einem Symposium des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Berlin.

„Wenn Politiker die Marschrichtung des Verfassungsgerichts bestimmen wollen, mögen sie bitte für ein Richteramt kandidieren und auf eine Berufung nach Karlsruhe hoffen“, hörte Friedrich bei einer Tüte Pommes Rot-Weiß in Berlin.

Weltkulturerbe Stehendpinkeln 2008

Weltkulturerbe Stehendpinkeln

Den frühen Kommentatoren sei übrigens gesagt, dass es praktisch ist einen Artikel schrittweise aufbauend gleich online zu stellen, und schon zu veröffentlichen bevor er fertig ist.

Ich hoffe niemanden so zu Kommentaren oder gefällt-mirs zu verleiten, die er später, wenn der Artikel fertig ist, bereut.

Weltkulturerbe Stehendpinkeln 2007

Weltkulturerbe Stehendpinkeln

Das schöne an einem Blog ist, dass man sein Archiv nach und nach verbloggen kann. Da die modifizierten Verkehrsschilder erschöpft sind mache ich mich nun über das Weltkulturerbe her.

Update:
Da Bilder im Kommentar nicht zu funktionieren scheinen, das Bild aus den Kommentaren hier:

Update

Pinkelverbot

Jüdische Allgemeine / POLITIK / Metzitzah Be Peh – »Wir befürworten dies nicht«

Jüdische Allgemeine / POLITIK / Metzitzah Be Peh – »Wir befürworten dies nicht«.

Aber Herr Graumann! Wenn diese Praxis Jahrtausende lang richtig war, dann kann sie doch heute nicht plötzlich falsch sein!

Da es sich um einen jüdischen Brauch handelt muss man sagen, dass jüdisches Leben in Deutschland unmöglich wird, wenn solche Praxis einer profanen Gesundheitsabwägung oder modernen, ästhetischen Überlegungen unterworfen wird. Da würde sich doch die Frage aufdrängen, ob nicht jede Operation ein unerwünschtes Infektionsrisiko birgt, und nicht erst das Saugen an der Wunde.

Ob nicht die Verstümmelung der ästhetische Skandal ist, die Verunstaltung zu Ehren eines eingebildeten Monsters und zur Identitätsbildung der Betroffenen.

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… mit den Worten Adornos: „Okkultismus ist die Metaphysik der dummen Kerle.“

viaKeinen Platz für Pseudowissenschaften | hpd.

Vielleicht kann mir ja jmd. helfen. Ein Arzt oder eine Ärztin aus Liberia, aus Turkmenistan oder Burma – dürfen die einfach so in Deutschland praktizieren. Wenn nein – dann vielleicht deswegen nicht, weil sie unseren Hokospokus wie Homöopathie und Bachblüten, Schüsslersalze und Gesundbeten nicht kennen, sondern ihren eigenen, lokalen Quatsch – womöglich gar Wissenschaft!

Wenn die Wissenschaft sich aus innen heraus abschafft – wer soll sich dagegen stemmen? Das Prekariat vielleicht, das nicht betrogen werden will um mühsam ersparte Groschen?

Übrigens hat Adorno die Frauen übersehen – nicht nur dumme Kerle frönen der Wunderheilung und dem unverstandenem Placeboeffekt.