Archiv der Kategorie: comic

 – Wetter in Berlin – 

schneemangel

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 – 2018 Abgesang – 

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Mit Mühe habe ich die Blogbesuchszahlen von 2013 übertroffen, dank einer kl. Jahresendoffensive. 1000 Aufrufe pro Monat im Schnitt habe ich mir als Ziel gesetzt und erreicht.

Was ist die Geschichte hinter Aufstieg und Niedergang der Besucherzahlen? Zwei Dinge sind zu unterscheiden. Bis 2015 habe ich meinen täglichen Output erhöht und mehr und mehr meine Sachen bei Google+, später auch bei Twitter hochgeladen und verlinkt. Dann auch in den Kommentaren beim Postillon verlinkt und, wenn es thematisch passte, bei den heise-News.

2016 hat dann der Postillon die Daumenschrauben angezogen, was externe Links in Kommentaren betraf. Später auch Heise. Nachdem die Zahlen nicht mehr stiegen zog ich Bilanz, ob das Ziel, mehr Reichweite zu erzielen, den Aufwand wert ist. Es war keine ultimative Entscheidung, aber ich hatte keine Lust mehr viel Aufwand damit zu verbringen, mein eigenes Zeug zu pushen. Wenn es sich nicht fast von selbst verbreitet, dann ist das halt so. Anderen über Gebühr auf den Geist gehen war nicht meine Absicht.

So beendete ich dann auch die grobe Zielvorgabe an mich selbst, pro Woche etwa 5 Cartoons zu produzieren. Stattdessen ging ich dazu über nur mehr Skizzen von Sketchmeetups und aus dem Jazzclub zu posten, womit die 3 G+-Gruppen zu Humor als Multiplikatoren flach fielen. So brach dann auch meine Postingfrequenz dieses Jahr ziemlich ein (4 Jahre lang um 300 Beiträge/Jahr, 2018 waren es 82).

Mit der DSGVO brachen dann auch die Teilnehmer bei den Comic-collabs plötzlich und unerwartet ein. Mich hatte die DSGVO zwar nicht beeindruckt, aber nachdem ich nicht mehr fast täglich einen Cartoon machte verpasste ich auch mehr und mehr die Termine und entwickelte da unbeabsichtigt eine ziemliche Wurstigkeit.

Da ich hier niemandem was schulde, außer treuen Besuchern vielleicht eine Wasserstandsmeldung und Wetteraussicht, nehme ich den Jahreswechsel als Anlass mal kurz Bescheid zu geben.

Skizzen will ich weiter veröffentlichen und wenn ich meine, einen Cartoon im Kopf zu haben, diesen auch zu Blog bringen. Auch wenn ich über etwas politisches schimpfen will werde ich weiter auf grafische Lockmittel setzen. Das wird aber wohl so unregelmäßig bleiben wie es letztes Jahr war.

Allen Blogbesuchern wünsche ich einen guten Rutsch und allen Bloggern viele Visits.

Für Nostalgiker wiederhole ich jetzt die Sylvestergrafik von 2013 mit marginalen Korrekturen an den Uhren.

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 – Anschluss vsl. erreichbar – 

 

 

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Der Beitrag entstand unter den etwas suboptimalen Bedingungen der Bahnfahrt selbst, wobei man lobend erwähnen darf, dass auf der Hinfahrt weitgehend WLAN im Zug verfügbar war (Bln – Köln, Koblenz-Trier/Köln-Koblenz weiß ich nicht mehr) und auf dem Rückweg (Koblenz – Ffm, Ffm – Wolfsburg, ab Wolfsburg eine Meldung, dass das Internetportal WifiOnICE leider nicht mehr funktioniert. Im Berliner HBF (tief) dann auch kein Zugang mehr. Gesendet dann vom Südkreuz, wo ich 15 Minuten auf den Bus warten musste.

Insbesondere das Fehlen eines Scanners ist ärgerlich, weil ich dann Fotos machen muss, die ich erst mit Gimp auf die Seitengröße beschneide um dann den Kontrast und die Helligkeit hochzuregeln, um starke schwarz-weiß-Kontraste zu bekommen, die dann mit meinem Script in eine Vektorgrafik verwandelt werden können.

Wenn man mal raushat, welche Bluetootheinstellungen man am Laptop vornehmen muss, um Bilder vom Smartphone zu empfangen, ist das Fotografieren damit etwas komfortabler als mit der Digicam, um dann mit die Chipkarte ins Thinkpad zu verfrachten.

Eine weitere Einschränkung ist, dass das Hantieren mit einer Maus oft nicht möglich ist, und das Touchpad gefragt ist, obwohl ich ja auch die Möglichkeit gehabt hätte, die Tabletfähigkeit und den Stift zu nutzen – das hätte ich für Bild 2 mal machen sollen.

Wegen einer Störung vor Frankfurt verpasste ich den Zug über die Thüringer Waldstrecke um 19:04 und musste über Fulda, Wolfsburg, Spandau nach HBF und von da nochmal per RE 4 zum Südkreuz. Das kostete mich ca. 45 Minuten aber ohne festen Termin ist das verschmerzbar.

 – Untergang des Abendbrotlands – 

mehrwertbroetchen

¹) Lokale Bezeichnung in Trier für Schrippen (berl.), Semmeln (bayuw.) bzw. Brötchen ist Brötchen, aber ²) Mz. v. Brötchen im Moselfränkischen ist Brötcher und aus ³) zwangzig wird gerne mal zwanzich, wobei ich/lich dann wieder zu isch/lisch wird.

In der Tat sind die provenziellen Trierer Brötscher am Bahnhof noch teurer als Frühschrippen am Hauptstadtbahnhof. Leute, das ist der Untergang des Abendbrotlands!

Achso – und für die Bewohner des Bundeslands Aldi-Nord: Bei Aldi-Süd heißt die Noname-Hausmarke der 1,5 l Limo tatsächlich Flirt-Zero, in der Nullzuckervariante. Manche Leute schrecken einfach vor nichts zurück.