Archiv für den Monat Juli 2013

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Der Name stammt von mir. Ob diese Figur nur anonym auf dieser Wand zwischen Hafenplatz und Topographie des Terrors existiert, oder ob sie eine offizielle Comicfigurexistenz führt kann ich nicht beantworten. Die aggressive Zahnreihe wird von dem Lächeln gemildert und durch den rutschenden Fortbewegungsstil zwischen Schnecke und Spermium.

Das ganze Mittelmeer ein hübsches Grab

Das Grab durchpflügt ein Schiff mit Papst, der ungelenk einen Blumenkranz in die Wellen wirft, den Toten zum Gruße.

Dazu fabuliert er niveaulos wie sein Vorgänger irgendwelches Kauderwelsch, für das man einem Sozialkundeschüler der 8. Klasse eine 4- aus Kulanz gäbe. Die Globalisierung der Gleichgültigkeit beklagt dieses Wissensmonster! Soso.

Im Mittelalter, aus dem man diese Horrordarsteller samt ihrer Kostüme entlassen hat hatten die Leute ihre Familie und die Nachbarn – da war es noch übersichtlich mit der Mitmenschlichkeit.

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Agressive Atheisten und solche, die kirchlich heiraten | Telepolis.

Kein sonderlich erhellender Artikel. Man kann Atheisten so zu klassifizieren versuchen, man kann andere Schemen sich ausdenken. Offenbar taugt in unserer konfliktscheuen Zeit das Wort „Aggression“ schon, um den Leuten Angst zu machen oder ein schlechtes Gewissen.

Dabei ist Aggressivität ja für das Raubtier Mensch, welches permanent mit der Verteidigung oder Ausdehnung seiner Reviere unterschiedlichster Art beschäftigt ist, lebensnotwendig. Nur ein milde depressiver Mensch zieht sich ganz passiv aus allem zurück – leicht schlägt dies aber in Autoaggressivität um.

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Zufällig bin ich auf die Antifashiondemo geraten, als ich, meiner persönlichen Trainerin verlustig, alleine vom Flughafen Tempelhof zurück.

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Normalerweise liebe ich meine Kamera für ihren starken 10fach-Zoom (optisch), eine Fujifilm Finepix, aber bei Dunkelheit/Dämmerung – es war ca. 22:00 Uhr – ist sie nicht sehr stark. Zoomt man dann noch, dann verwackelt man sowieso leicht. Bei der längeren Belichtungszeit noch mehr. So wurden die Bilder alle recht unscharf und zu dunkel. Durch nachträgliche Bearbeitung kann man wenigstens ein wenig was erkennen.

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Auf der ca. 3minütigen Abschlußkundgebung am PlaDeLü erklärte der Demagoge, den man hier auf dem Dach des Wagens sieht, dass Kommerzkritik und eigene Kreativität gegen Werbediktat, unfaire Produktion und Einheitsbrei sprechen.

Kurz darauf querten diese 4 Elfen den Minipark Richtung U-Bahn:

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