Schlagwort-Archive: Espresso

 – Winter – 

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 – Sketchwalk P’berg – 

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Sonntag war wieder ein Sketchwalk, diesmal P’berg, nicht X-berg, startend in der Kulturbrauerei wo ein Markt, vornehmlich Imbissorientiert, haust. Spät dran drehte ich erst eine Runde über den Markt, organisierte mir einen Bio-Espresso (gentechnisch veränderter stand nicht zur Wahl) und entlockte meinem Miniradio noch die Information, dass Hertha einen Punkt aus Hoffenheim heimbringt, dann brachen wir zum Mauerpark auf den ich mehr vom Hörensagen kenne.

 

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Kulturbrauerei

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Verbalsadismus

Es handelt sich um ein in gewisser Hinsicht typisches Berliner Idyll: Die Landschaft, die sich zeigt, ist ein notdürftig bewachsener Grünstreifen. Keine Bänke, kein Weiher, keine Beete – nix. Dem Berliner ist es egal. Nicht wirklich arm und auch nicht sonderlich sexy lungert er dort in kleinen Gruppen rum.

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Naturidyll, Berlin

Als Kulisse ansehnlich schließt im Osten das Jahnstadion mit seinen imposanten Flutlichtmasten auf einer Anhöhe an. Gegenüber ist in der Ebene (ca. 5-10 Höhenmeter) ein größeres Areal mit Zeltbauten zu sehen. Dazwischen, auch auf der Ebene ist ein asphaltierter Weg und grobe Steinblöcke, die man als Sitzbänke benutzen kann, dazwischen ein Basketballkorb. Ein wenig Wildgrillen findet statt, der Geruch von Tüten zieht durch die Luft, Einzelkämpfer laufen sporadisch mit einem Tablett voller Getränke und mutmaßlich ohne Gewerbeschein vorbei.

 

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Jahnstadion

Aber die Musik spielt. Trommelgruppen ganz nach meinem Geschmack, Minibands mit kleinen Verstärkern. Auf der Anhöhe zeichnete ich die zwei Figuren oben. Ein wenig hatten sich die Teilnehmer verstreut und dem mich umgebenden Gruppenrest folgte ich talwärts, wo sich alle auf der flachen Wiese ausbreiteten. Da mir da immer rasch die Beine einschlafen zog ich eine Inspektion des Zeltgeschehens vor.

 

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Blick vom Hang in die Senke (westwärts)

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Blick hanglängs, nordwärts

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Blick südwärts, Alex ca. 3km 

Getränke und Imbisse, herzhaft und süß, fernost bis nahost, Kunsthandwerk, Klamotten, Flohmarkt und Lebensmittel aus Kleinstmanufaktur. Ganz schön ausgedehnt das Ganze und ich war ca. 1h unterwegs und brachte als Beute einen Mangaka-Flexible-Stift und eine Hannibal-Lector-Maske mit und freute mich, die anderen Zeichner zu erschrecken, doch sie hatten mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, und sich verdrückt – kein Mensch mehr da. Noch hier und da lauschend und schauend trott ich von dannen.

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Lampen, Flohmarkt

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Nähmaschine mit mechanischem Pedalantrieb

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Flohmarkt, Bollerwagen

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Flohmarkt, Schulungstafel

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Sonnenbrillen

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Schüsseln

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Bautätigkeit, nicht BER

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Trommlergruppe

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Miniband

Meine Kamera ärgerte mich wieder mit ihren penetranten Moirémustern, die beim Verkleinern auf 800×600 stark zurückgehen, bei 4000×3000 sind sie bilddominant.

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platzsparende Radaufhängung, Original (rot li.), early Adopter (re. gelb)

 

 

 – Café Zeitsprung – 

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Nein, ich bin nicht auf den Mund gefallen. Berlin duldet das gar nicht. Da lernt man weit das Maul aufzureißen, damit man nicht unangenehm auffällt.

Das Dilemma des Cafégastes ist, dass man nicht weiß, ob man automatisch ein Wasser dazubekommt. Wenn ja, und man fragt extra nach, dann ist es schwer das nicht wie eine Belehrung aussehen zu lassen – faktisch ist es eine Beleidigung, nachzufragen.

Fragt man aber nicht nach, dann kommt kein Wasser. Dummer Kunde! Jetzt musst Du auf Dein Wasser warten. Bis dahin ist der Espresso kalt.

Aber bevor ich das Café beleidige gebe ich lieber erst mal Kredit. In Trier, Museum, internationales Publikum und 2017… – prompt daneben gehauen. Der Kellner ist nett, ja natürlich bringt er ein Wasser – Leitungswasser?

Man kann die Frage auch netter formulieren, aber Leitungswasser ist frisch und klar. Tafelwasser klingt wieder als kostet es extra. 5 Minuten später rennt er mit einem Tablett vorbei, voller Kuchen, nicht für mich. Sieht mich. „Ich komm gleich, hab‘ Sie vergessen!“. Ehrliche Haut, wie beim Wasser, aber auch schusslig und nicht sehr pfiffig was Ausreden betrifft.

Und dann passiert nichts. Außer dass ich am Espresso schlürfe, den verpackten Keks entkleide, verzehre, das Eis verspeise, am Espresso nippe. Nun ist er alle, das Wasser kommt. „Jetzt ist’s zu spät“ murmle ich mehr resigniert als tadelnd und stelle fest, dass es in einem extra zu diesem Zweck angeschafften Spezialglas mit Prägung auf italienisch, irgendwas mit Cafe im Schriftzug und einer Kaffeebohne als Emblem obendarauf, kommt. Gehen hier so viele Gläser unberührt zurück?

Mit Rücksicht auf die nächsten Gäste musste ich aus erzieherischen Gründen das Trinkgeld knapp bemessen. Er hatte nicht so viel zu tun, als dass die Verspätung zu rechtfertigen wäre.

Dann haben sie extra Wassergläser für den Espresso und rücken sie nicht raus!

 – Comic collab #68:

Lecker – 

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Die Besucherschwemme des Wanna-Cry-Schaffenswut-Anfalls ist noch nicht ganz ausgestanden, da läuten die Iden des Mai den nächsten Comic-Collab ein. Kleiner Tipp am Rande: Gebrauchte Espressomaschinen von vor dem Jahr 2000 sind vor IoT- und Vernetzungswahn noch relativ sicher, könnten aber in Zukunft knapp werden.

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 – Comic collab 67:

Dumm – 

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An dieser Stelle müssen wir den Comic wegen übertriebener Dummheit abbrechen. Mal sehen, welche Dummheiten die anderen Collaborateure sich ausgedacht haben.

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 – Siebträgerhack – 

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Nachdem ich meinen Eltern zu Weihnachten eine günstige Siebträgermaschine, AEG EA 130, bei ebay schoß, und selbst ausprobierte, musste ich feststellen, dass die Crema, die eine Maschine macht oder nicht macht doch einen großen Unterschied ausmacht. Ich selbst hatte nur ein italienisches Edelstahlmodell älterer Bauart, dass ohne viel Schnickschnack seinen eigenen Reiz hatte und auch den großen Vorteil, dass man 4 Espressos auf einmal damit machen kann, allerdings hat sie mir nie eine schöne Crema gemacht und der Wassertank musste für jedes Kännchen neu befüllt werden mit einem nervigen Drehverschluss. Ich legte mich nach langem Zögern, ob die Vorteile jetzt die Nachteile überwiegen, auf die Lauer und konnte wieder sehr günstig eine gleiche Maschine also auch AEG EA 130 ersteigern. Es suppt etwas Wasser unten raus – keine Ahnung wo es herkommt, ob der Dichtungsring erneuert werden müsste, jedenfalls ist das Wasser klar, aber sie steht in einem Plastiktablett mit Schwamm, so dass die Lösung des Problems Zeit hat. Weiterlesen