dt-2020-10-11

Shira, mit schiefem Kopf modellsitzend.

Halb im Aufbruch zum Draw-together, saß Shira, den Kopf adrett schiefhaltend und provozierte so eine Skizze, die ich beim Zeichenmeetup dann fertigstellte. Außerdem setzte sie sich noch in die Küche und schaute im Halbprofil neugierig wandaufwärts, doch kaum zückte ich auch da den Bleistift überlegte sie es sich anders. So bleibt der zweifelsohne interessierten Öffentlichkeit diese Pose vorerst vorenthalten.

Das erste Bild muss ich noch zu schematisieren und zu übertreiben lernen, wollte ich Shira kurzcomicgeeignet schematisieren.

dt-2020-10-04

Der Chili blüht. Ob er noch reif wird, da es jetzt kälter wird und die Sonne immer kürzer reinscheint? Shira war bislang nur selten am Fenster, aber heute, als ich zum Zeichentreffen aufbrach – also schnell Fotos geschossen und dann vom Display abgemalt.

Zwar stand der Chili immer günstig am Fenster, aber bis vor ca. 4-6 Wochen hinter dem geschlossenen und damit dann doch ungünstig. Die ältere, dicke Pflanze blüht auch noch gar nicht, nur das einjährige, das jedoch mit 20, 30 Blüten.

ZigZag-Jazz-Club-20-09-30

Ich habe ja gezögert, zum Funky- Wednesday zu gehen, weil da immer gesungen wird. Aber der Name Rachelle Jeanty hat die Bedenken zerstreut, die war schon lange nicht mehr da, sieht abweichend vom Bild blendend aus, singt auch super und versteht es das Publikum zum Mitsingen zu bringen.

Okay – jetzt sind wir wahrscheinlich alle infiziert. Beim Hingehen dachte ich noch daran, wie gering die Chance ist, dass die Sängerin genau jetzt infektiös ist, aber es singen ja sporadisch von 30-50 Gästen mehr als die Hälfte mit. In dem Moment gar nicht mehr dran gedacht und Spaß gehabt.

Name und Telefon muss man bei der zwingenden Reservierung online angeben – falls es einen erwischt wird man so wenigstens benachrichtigt.

Die Zeichnungen von Lennox und Dook sind auch nicht super ähnlich, aber haben m.E. was, Bruger ist schon arg schematisiert, hastig in der letzten Minute dann vollends Lehrmann, aber auch wenn Frau Jeanty die schwierigste ist und als Sängerin am wenigsten eine Pose hält bin ich von der Zeichnung doch sehr enttäuscht.

Sie hatte ein schwarzes Top an, darüber ein hell glänzendes Jäckchen das links nicht viel länger als rechts war. Dunkle Hose und dazu lange, schicke Stiefelchen, die durch falsche Raumaufteilung schon gar nicht ins Bild passten. Dann habe ich schon an den Schultern viel rumradiert. Erst schiefer, dann flacher, dann waren sie unterschiedlich hoch. Schlanker ist sie auch. Aber ich kann das Bild ja auch schlecht weglassen.

Ein Superabend, ansonsten, nur zu kurz. Wir haben es aber auch versäumt eine Zugabe einzufordern.

Heizpilz

Man hätte heute beim Draw-together auch draußen sitzen können, aber es wäre recht frisch gewesen. Drinnen waren nur sporadisch Tische belegt; im frühen Abend wurde es auch empfindlich dunkel, aber es gibt Tische mit mehr Licht.

Ärger bereitete mir mein Tintenfüller. Erst floss die Tinte nicht. Dann, ermuntert mit Trinkwasser, floss sie, aber rächte sich beim Scannen damit, dass das Dunkelgrau wegoptimiert wurde und ich viele Linien mit dem Faserschreiber nachziehen musste. Nochmal scannen, nochmal durch den Vectorizer jagen, Scanprogramm schließen und neu öffnen, weil es sich verschluckt hat, noch immer fehlende Linien, nochmal von vorne.

WordPressmäßig wechsel ich gerade zum klassischen Editor zurück. Die Option, einen Beitrag zu kopieren, ist zwar wieder aufgetaucht oder war nie wirklich weg, sondern wurde von mir nur falsch gesucht, aber das Bildereinfügen, das ich ja oft nutze, war früher bequemer.

Katzenlogo: Shira (Entwurf)

Eine Katze die eine gewisse Internetpräsenz erreicht braucht ein eigenes Logo, soviel ist unbestritten.

Shira hat zu diesem Zweck ihre Ohren ein wenig eingeklappt und so zu verstehen gegeben, dass sie ein Freund strenger, geometrischer Strukturen ist. Oben der Kopf wie ein Rechteck, unten oval. Die Ohren nahe am Dreieck.

Das Schwarz des Kopfes formt die obere Hälfte eines S – als Stefan kenne ich mich mit Sen ein wenig aus.

Die Augen sind leicht mandelförmig, stehen schräg und eng zueinander.

Die Linien der Schnauze erinnern etwas an die Schwerter des Meißner Porzellans, mal sehen, vielleicht können wir die verklagen.

Gesprochen wird sie zwar „Schira“, geschrieben aber „Shira“. Ein Amateur hat da nicht aufgepasst, aber dafür ist es ja ein Entwurf. Damit der Kopf von der Größe nicht gegenüber der Schrift verschwindet, ist jeder Buchstabe weniger zu begrüßen.