Draw togetha 2020-08-09

Diesmal haben wir nicht wie sonst meist alle unser eigenes Ding gemacht, sondern alle das gleiche Bild aus dem Netz abgezeichnet, mit einem Zeitlimit von 30 Minuten.

Da 2 Nachzüglern die gleiche Zeit eingeräumt wurde gab es für die anderen 5 Minuten extra, die ich für eine Abstraktionsübung nutzte.

Mit Stillleben kann ich sonst wenig anfangen, aber das war Übung 2, wieder 30 Minuten. Kein echtes Obst mit Schale, sondern vom Foto/Bild abgemalt ist das natürlich etwas schal, weil Bildkomposition, Farbe, Kontraste, Ausschnitt alles schon mal ästhetisch von jemandem anderen entschieden wurde – dafür haben alle den gleichen Blickwinkel auf die Szene.

Zum Schluss war dann doch Zeit, noch sein eigenes Ding zu machen, hier eine Studie: Keas (von Internetphotos).

Draw togetha 2020-08-02

Zur Zeit acker ich gerade ein Buch durch, bei dem ich ständig Zeichnungen abzeichne, was sich weniger zum Verbloggen eignet. Am Ende des letzten Treffens fielen aber noch zwei Zeichnungen von Mitzeichnerinnen an. Ines fühlte sich mehr be- als getroffen.

Bret Weinstein und Heather Heying

Bret Weinstein und Heather Heying produzieren einen Podcast, dem ich nun schon einige Zeit folge, seit Anfang des Jahres, die ersten 15-20 Episoden über Sars-CoV2, seither v.a. über den getöteten Schwarzen Floyd und Black-Lives-Matter.

Wer den Namen entnimmt, dass es wohl Englisch sein wird, liegt richtig. Sie senden 2x die Woche, Samstag und Dienstag abend, 1-1,5h und anschließend widmen sie sich nochmal ähnlich lange den Fragen des Publikums (Chat).

Zwischendurch gibt es auch Episoden, in denen Bret Weinstein mit anderen Gästen spricht.

Dies ist ein Mike Meow, ein Gast, Kiefernchirurg oder etwas ähnliches, https://www.youtube.com/watch?v=JYpPu-NrYSI bei dem ich angesichts der Fachbegriffe nicht folgen konnte, es ging darum, wie Zahnklammern/-spangen den Kiefer verformen, was Einfluss auf die Position der Zunge im Mund hat, zu Schnarchen und Schlafstörungen führt, insbes. in Kombination mit der Art, wie wir unseren Kopf auf dem Kopfkissen lagern. Eine deutsche Zusammenfassung für Laien wäre interessant – der Evolutionsbiologe Weinstein war davon angesprochen, weil es merkwürdig ist, dass große Teile der Bevölkerung heute Zahnkorrekturen benötigt.

Bret ist übrigens überzeugt davon, dass das Virus aus einem Labor stammt, wenn auch nicht, dass es in absichtlich freigesetzt wurde. Eine der Folgen geht darauf in Länge ein.

Hier hat Heather Heying ein wenig einen Bubblekopf bekommen, was nicht schlimm wäre, wenn Bret auch einen bekommen hätte.

Die Sendungen sind so anspruchsvoll, dass man nicht viele Möglichkeiten hat, etwas nebenbei zu tun. Zeichnen ist eine Möglichkeit und daher hier mal ein ganzer Stoss zum gleichen Thema.

ZigZag-Jazzclub – Jamsession

Piano: Uri Gincel

Nach langer Zeit war ich mal wieder im Zig-Zag-Jazzclub, der wegen Corona auch lange geschlossen hatte. Jetzt kann man mit Voranmeldung wieder Musik hören, Mittwochs Funk mit Gesang jedoch nicht, also ging ich Dienstags.

Haggan Cohen Milo, Bass

Ich hatte beschlossen mit leichtem Gepäck zu reisen, ohne den großen, gelben, vom auf die Straße fallen schmutzigen Rucksack und nur einen schmalen Block, einen feinen Druckbleistift, einen Füller mit schwarzer Tinte, Dampfkram und Portemonaie dabei, was so in Hemd- und Hosentaschen passt, keine Jacke.

Tobias Backhaus, Drums

Natürlich hatte ich die Hälfte vergessen, weder kontrolliert, ob Ersatzminen im Stift sind, noch Tintenstand im Füller und Liquidstand in der Vape.

Natürlich war das Liquid fast alle aber der Akku zumindest fast voll. Nachdem ich mich meines Platzes versichert hatte huschte ich rasch schräg gegenüber zum Spätverkauf, wo man Liquids hatte, aber im schummrigen Licht war nicht zu erkennen, ob mit oder ohne Nicotin. Später zeigte sich mit Licht und Lupe ich hatte das ohne erwischt, aber offenbar brauche ich das Getue – das Nicotin hat mir eigentlich nicht gefehlt.

In der Pause war dann die Patrone alle, und ich huschte erneut rüber zum Späti, aber Stifte hatten die gar keine. Also zur Tanke, die führen so was auch nicht, aber einen Kuli schenkte mir die nette Bedienung.

Piano 2, Drums 2

Der Scanner mag aber Kuliblau nicht, daher ging ich zu Hause noch mal mit schwarzer Tinte drüber, teils mit schwarzem Marker.

Das ganze funktioniert so, dass zum Warmlaufen eine feste Auswahl, die ersten drei genannten und gezeigten, spielen. Nach der Pause spielen dann in rascher Folge mehrere Musiker, die sich zuvor im Publikum befinden, teils mehrere, teils nur ein Stück.

Alle auf Papier zu bannen ist mir nicht gelungen. Von meiner Position waren mir die Drummer auch immer mit Rücken zugewandt, die Pianisten weit entfernt und entsprechend klein und oft verdeckt.

Gittarre

Der Raum war zu etwa 1/3 oder 1/4 gefüllt, sehr luftig, coronabedingt, freie Plätze gab es nicht mehr.

Drums