– Berlin, 7°C, Sturmböen – 

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Äste sind mir noch nicht aufs Haupt gestürzt, aber der Gegenwind geht mir langsam auf den Wecker!

Nach dem Zeichnen dachte ich, ein Foto, möglichst von Berlin, möglichst frei von Verwertungsrechten Dritter, wäre nett, die besser zeigt, dass der Radler fliegt, wäre nett, und kam erst zu obigem Ergebnis. Dann schrieb ich die Überschrift, die den Fokus aufs Wetter, mehr als auf den BER lenken sollte, und dann erst fiel mir auf, dass die Bäume alle Grün tragen, was in Berlin noch nicht der Fall ist.

Hm. Also weiter mein Fotoarchiv durchwühlt. Die Unschärfe ist für einen Hintergrund gar nicht schlecht.

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Hier säuft die linke, untere Ecke in Dunkelheit etwas ab. Oben ist der Himmel so dunkel, dass Sprechblase, Menschen- und Vogelkopf auch farblich gefüllt werden müssen, damit es nach was aussieht.

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Auch eine Möglichkeit, nachdem ich das Foto seitenverkehrt gesetzt habe, aber der Radler fliegt ziemlich niedrig.

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Die Fotos unten sind auch nicht bei starken Böen aufgenommen, so dass die Bäume im Hintergrund die Bildaussage nicht optimal unterstützen. Das Haus schaut noch durch die Schaltkassette durch – kein Fehler, sondern eines der Räder mit neumodischem Zahnkranz usw. aus spezialgehärtetem Acrylglas.

Sagt Eure Meinung in den Kommentaren.

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 – Drawing Session 2 – 

Wieder ein Aktzeichnenworkshop Drawing Session im The Word, diesmal mit männlichem Modell und nicht mehr gratis, aber mit 7€ sehr bezahlbar für ca. 2,5 h.

 – cc #90: Wiederholung – 

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Espressoflussdiagramm

Ja, auch das Thema „Espresso“ wiederholt sich. Das macht müde. Trinken wir also einen Espresso.

Kleine Frage an die Mathematiker: Kann man dieses Schema auch darstellen, ohne eine Brücke wie in der Mitte rechts zu benutzen? Ach – jetzt seh‘ ich’s – ganz einfach!

espressoflussdiagramm

Hier folgen jetzt die Mitkollaborateure, denn es handelt sich um eine Arbeit im Rahmen der Comic-Collabs. Nächstes Thema: Gelüste. Ich habe schon eine Idee … :)

 – Drawing Session – 

Und noch ein neues Meetup!

Schon früher stand ich vor der Entscheidung zu einem Aktzeichnenworkshop zu gehen, veranstaltet von Alexandra, die ich aus einem anderen Meetup kenne.

Allerdings hielt ich ein Zeichenmeetup pro Woche für ausreichend, zweitens hätte man zur Entlohnung des Modells 10€ berappen müssen, was bei damaliger Kassenlage schon ein Argument war, drittens passt es nicht so gut zu dem, wo ich mit meinem Zeichnen hinwill (Cartoons, Comics) und der Veranstaltungsort leicht östlich der Mitte hätte weitere 2x 30 Minuten radfahren bedeutet.

Das jetzige Meetup war auch ein zweites pro Woche aber – zumindestens diesmal – war das Modell gratis, keine Ahnung wieso – ein Schnupperangebot? Neben Kosten für’s Modell sind natürlich Getränke zu bezahlen und das trifft mich heute mit besser gefülltem Portemonaie. Vor allem aber der Ort: Lt. Googlemaps eine Minute Fahrzeit mit dem Rad. Da konnte ich doch nicht widerstehen.

Ich traf auf ca. 15 Leute im The Word und los ging es rasant mit 3 Posen zu je 2 Minuten – da ist keine Zeit für Korrekturen oder Planung und womöglich ist es ein didaktischer Kniff, um die Vernunft frühzeitig auszuschalten, die Ergebnisse muss ich dem Publikum ersparen.

Danach wurde die Zeit üppiger bemessen, 5 Minuten, 10 Minuten, schließlich 20. Die Bilder in chronologischer Folge, oben mit einem halbfetten und fetten Bleistift, dann Tintenpinsel, schließlich breiter Tintenfeder.

Viele waren deutlich talentierter, geübter oder beides, aber ich bin halbwegs zufrieden und es hat Spaß gemacht. Nur die Übertragung aus Freiburg im Kopfhörer passte nicht dazu.

Der Papiereinsatz ist allerdings recht hoch, 8 A4-Blätter, die 3 ersten Zeichnungen habe ich auf eine Seite bekommen.

 – Cloudgott Windscheidstr. –

In einem der Hinterhöfe der Windscheidstr. 18 gelang es mir, den Cloudgott auf Foto zu bannen.

Dort befindet sich ein Abfluss, aus dem nach einem Schauer weißer Zellstoff oder ähnliches hochblubberte, dabei den Abfluss derart verdeckend, dass die offenen Stellen schwarzen Metalls Augen, Nase und Mund formten. Mehr wollte ich gar nicht fotografieren, aber beim Blick auf das Display des Fotoapparates trat die Spiegelung des Gebäudes klar hervor, die in der Natur überhaupt nicht gut auszumachen war – selbst wenn man besonders darauf achtete kaum zu erkennen.