Archiv der Kategorie: Verkehr

 – Flugbenzinsubvention – 

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 – Tretroller Memories – 

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Rasch zur nächsten Lecture!

Noch ein paar Eindrücke von Vorträgen:

  • Geschichten aus der Cobolgruft – ich kenn mich mit Cobol nicht aus – war nicht ergreifend, hatte unterhaltsame Anekdoten erwartet – abgebrochen.
  • Afroroutes: Africa elsewhere: ebenfalls
  • Inside the AMB microcode ROM: War nicht mein Thema und ist es jetzt auch nicht geworden.
  • Open Source Firmware: Wirkte auf mich v.a. wie eine Bestandsaufnahme und wenig spektakulär.
  • Wallet.fail: Ein klassischer Hackervortrag, ordentlich unterhaltsam, Programmier-/Computerwissen ist aber wohl Voraussetzung, um davon was zu haben.
  • Locked up Science: Über Elsevier und freien Zugang zu Forschungspapers – alles schon 2-3 mal gehört. Was soll das?
  • Opening: Schon vergessen um was es ging – offenbar verzichtbar.
  • Die eigene Stimme hacken: Audio fehlt im Relive bis zur Fragensektion. Vielleicht wird das noch korrigiert.
  • Hackerethik: Nichts spektakulär neues, aber guter Vortrag.
  • How does the Internet work?: Plätschert dahin, vielleicht was für Internetanfänger.

 – Anschluss vsl. erreichbar – 

 

 

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Der Beitrag entstand unter den etwas suboptimalen Bedingungen der Bahnfahrt selbst, wobei man lobend erwähnen darf, dass auf der Hinfahrt weitgehend WLAN im Zug verfügbar war (Bln – Köln, Koblenz-Trier/Köln-Koblenz weiß ich nicht mehr) und auf dem Rückweg (Koblenz – Ffm, Ffm – Wolfsburg, ab Wolfsburg eine Meldung, dass das Internetportal WifiOnICE leider nicht mehr funktioniert. Im Berliner HBF (tief) dann auch kein Zugang mehr. Gesendet dann vom Südkreuz, wo ich 15 Minuten auf den Bus warten musste.

Insbesondere das Fehlen eines Scanners ist ärgerlich, weil ich dann Fotos machen muss, die ich erst mit Gimp auf die Seitengröße beschneide um dann den Kontrast und die Helligkeit hochzuregeln, um starke schwarz-weiß-Kontraste zu bekommen, die dann mit meinem Script in eine Vektorgrafik verwandelt werden können.

Wenn man mal raushat, welche Bluetootheinstellungen man am Laptop vornehmen muss, um Bilder vom Smartphone zu empfangen, ist das Fotografieren damit etwas komfortabler als mit der Digicam, um dann mit die Chipkarte ins Thinkpad zu verfrachten.

Eine weitere Einschränkung ist, dass das Hantieren mit einer Maus oft nicht möglich ist, und das Touchpad gefragt ist, obwohl ich ja auch die Möglichkeit gehabt hätte, die Tabletfähigkeit und den Stift zu nutzen – das hätte ich für Bild 2 mal machen sollen.

Wegen einer Störung vor Frankfurt verpasste ich den Zug über die Thüringer Waldstrecke um 19:04 und musste über Fulda, Wolfsburg, Spandau nach HBF und von da nochmal per RE 4 zum Südkreuz. Das kostete mich ca. 45 Minuten aber ohne festen Termin ist das verschmerzbar.

 – Untergang des Abendbrotlands – 

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¹) Lokale Bezeichnung in Trier für Schrippen (berl.), Semmeln (bayuw.) bzw. Brötchen ist Brötchen, aber ²) Mz. v. Brötchen im Moselfränkischen ist Brötcher und aus ³) zwangzig wird gerne mal zwanzich, wobei ich/lich dann wieder zu isch/lisch wird.

In der Tat sind die provenziellen Trierer Brötscher am Bahnhof noch teurer als Frühschrippen am Hauptstadtbahnhof. Leute, das ist der Untergang des Abendbrotlands!

Achso – und für die Bewohner des Bundeslands Aldi-Nord: Bei Aldi-Süd heißt die Noname-Hausmarke der 1,5 l Limo tatsächlich Flirt-Zero, in der Nullzuckervariante. Manche Leute schrecken einfach vor nichts zurück.

 – ICE 1056 – Panel 1 – 

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Wenn man erst Ende November Fernbahnreisen für kurz vor Weihnachten bucht, etwa weil die Versicherung den Schadensersatz für einen Fahrradunfall so spät überweist, dann bekommt man die Supersparschweintickets nur noch für nachtschlafene Abfahrtszeiten wie 05:40. Das ist zwar 10 € billiger als eine Stunde später loszufahren, aber die Ersparnis geht leicht wieder drauf, weil unterwegs zum Bahnhof die Bäckereien noch alle zu sind, so dass man sich die Luxusmodelle zu 0,4 € das Stück kaufen muss.

Die lokalen Busbetriebe hatten es dabei auch auf mich abgesehen. 4:52 oder 5:12 sollte ein Bus, 7 oder 8 Fußminuten von mir bis zum Bahnhof gehen und da um :29 ankommen (oder :19, der frühere). Ich war auch ordentlich zeitig fast in der Spur, aber schnell noch eine halbe Flasche Essigessenz ins Klo geschüttet um die Kalkablagerungen über die Abwesenheitstage zu lösen, noch ein paar Schaltsteckdosen ausgeschaltet und kontrolliert und dann wird es doch knapp den vorletzten Bus zu kriegen, mit dem man es schaffen kann.

Also noch 50, 100m vom Kleistpark, Bushalte, entfernt sehe ich einen Bus passieren, aber ob es der für mich maßgebliche M85 ist oder ein anderer war nicht zu erkennen, ohnehin zu weit um zu spurten. Die Haltestelle hat eine Digitalanzeige und der nächste Bus ist der 106er, kommt gleich. Der nächste M85er aber nicht in knapp 20 sondern in 37 Minuten? Dann fährt mein Zug gerade los! Okay, erst mal mit dem 106er zwei Stationen nach Norden, wo er gen Westen abknickt. Wenn ich zwischen den Bussen Brötchen kaufe, dann spar ich mir die Zeit am Bahnhof. Aber hier ist erst mal keine Bäckerei. Der 48er kommt, damit kann ich bis zum Potsdamer Platz vorfahren. Selbts wenn da kein anderer Bus geht hat man die Hälfte der Strecke und kommt vielleicht mit einer Kurzstrecke Taxi zum Bahnhof.

Aber am PoPl gibt es auch ein Fernbahngleis, aber a) ist das ein ziemlicher Laufweg und b) fahren die Regionalexpresse usw. auf der Nord-Süd-Achse nicht so oft – wenn man da die Bahn gerade verpasst und dann wieder zurück läuft hat man vielleicht die entscheidenden Minuten verbummelt. zum Bahnhof und er geht auch sogleich. Der M41 Bus fährt aber auch über den Popel, man muss freilich die Kreuzung kreuzen. Im zügig, großen Schritten, Rucksack auf, Umhängetasche um und wackliger Schlingerkoffer im Schlepptau runter vom Bürgersteig, schräg über die noch fast leeren Straßen, ruff uff die Verkehrsinsel, wa? und wieder runter und rüber und da kommt auch schon der Bus.

Super geplant das alles, durch den Tiergartentunnel fährt der Bus am Bahnhof vorbei und spuckt die Passagiere nicht etwa vor dem Bahnhof aus – da dürfen nur Taxis – nein, es geht erst noch über eine Ampel, so dass man da schon eine halbe Minute verliert und nochmal zurück über die Ampel, jetzt als Fußgänger, und 2 von 3en haben so einen Rollkoffer mit, aber meint wer man habe die Bürgersteige abgesenkt, damit man da smooth in den Bahnhof gleitet? Ne, rumpel runter, rumpel rauf, schöne Straßenbahninsel in der Mitte, auch mit Stolperstufe, auch für Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen, man, wir sind hier nicht bei wünsch Dir wat, kauf Dich ein Auto, Du Nörgler!

Der 1056 über Spandau, Bielefeld nach Köln fährt tief von Gleis 2. Das ist auch merkwürdig. Hätte mal drauf achten sollen, was das für eine Route ist, aber so kurz nach dem Start ist man ja noch mit Kofferverstauen und Jackenaufhängen beschäftigt, Neubahnlern Platzreservierungskonventionen und -traditionen erklärend, bis man aus dem Fenster sieht ist man in Spandau.

Ich habe den Laptop dabei, das Smartphone, mit dem ich mich noch immer nicht richtig vertraut gemacht habe, 2 angebrochene Bücher, Kamera und Zeichenmaterial und weiß gar nicht recht, was ich tun soll. Eine Fortsetzungsgeschichte in Häppchen hatte ich noch nicht, also hier Panel 1. Panel 2 wenn es so weit ist usw. – Ende offen.