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  – Netneutrality – 

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So – ein zweiter Versuch mit Netzneutralität. Ich frage mich, ob ich noch ein, zwei knuffige Figuren in die Maschen setzen soll.

Für die, die sich fragen worum es bei der Netzneutralität geht:

Im Moment zahlt man für einen Prepaid Internetzugang für einen Monat zum Beispiel 15 Euro mit 5 GB Datenvolumen. Jetzt wollen einige Firmen anbieten, dass man manche Dienste (YouTube, Facebook, Apple-Musik, …) benutzen kann, ohne dass das aufs Datenvolumen angerechnet wird. Das klingt doch erstmal gut, oder?

Nun, für das Netz ist es eigentlich völlig wurscht ob es 1 GB Video oder Audio oder gezippte Daten überträgt – 1 GB ist ein GB. Welches Interesse hat ein Internetanbieter daran, für manche Dienste nichts zu berechnen? Offenbar einerseits, um bei dem Dienst zu kassieren, also Google, Facebook, Apple, … – wieso soll man die nicht schröpfen? Andererseits um so Kunden zu gewinne.

Und Kunden gewinnt man natürlich dadurch, dass man die beliebtesten Dienste, siehe oben, anbietet. Und das stärkt natürlich die Konzentration. Kleine Dienste lohnen gar nicht einen extra Tarif aufzusetzen. Zahlen können die auch nichts oder nicht viel. Kunden gewinnt man so nicht.

Dafür muss man als Kunde entweder den Internetprovider nach dem Lieblingsdienst auswählen, oder den Musikstream vom privilegierenden Internetprovider schlucken. Oder man läuft mit 3 Simkarten rum, um je nach Dienst immer wieder durchzuwechseln.

Und der Anbieter muss bei jedem Paket kucken, wo es herkommt. Kommt es Y, dann berechnet er nix wenn man in Tarif a oder b ist, bei Y nichts in a, b, c und bei Z nicht, wenn man in Tarif c ist.

Im europäischen Ausland zahlen die Bürger für mobile Gigabytes teils nur ein Fünftel dessen, was man in Deutschland hinblättert.

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Orte des Schreckens

Orte des Schreckens

Den jüngeren Fußballzuschauern ist der Wikipediaartikel empfohlen, den es eigens zur Schande von Gijon gibt. Inzwischen müsste es aber durch die Medien an jedes interessierte Ohr und Auge gelangt sein.

Eine andere Form der Schande, aber weniger aktuell, weil sehr österreichbezogen, war Cordoba (I werd‘ narrisch!), jedoch da es sich auch in Südamerika zutrug einer Erwähnung wert.

Dem angeschmierten Dritten einer Gijonsituation muss natürlich gesagt werden, dass wer in 3 Spielen 9 Punkte sammelt (nach damaliger Zählweise mit 2 Punkten pro Sieg 6), der gerät gar nicht erst in solch eine Bredouille. Bei aller Fairness sind Fußballer nun auch informiert genug und können soweit rechnen. Zugleich gilt es in Turnieren mit den Kräften zu haushalten und Verletzungen wie auch Karten zu vermeiden. Den eigenen Kopf austricksen – das kann eine schwierige Aufgabe werden. Gruppensieger zu werden ist angesichts der zu erwartenden Gegner auch nicht zwingend erforderlich.