– Zig-Zag-Jazzclub –

Uri Gincel’s Head Hunters Tribute to Herbie Hancock

zzjc-2017-07-05b

v.l.n.r.: Thomas Stieger – b., Alistair Duncan – pos, Jan Keiser – tr., Malte Schiller – sax/b-kla, 
Tobias Backhaus – dr., links außerhalb d. Bildes: Uri Gincel – piano/kb

Ben Kraef – sax/fl. war wohl krank, habe ich im Eifer des Gefechts nicht mitbekommen.

Nach längerer Zeit mal wieder im Zig-Zag-Jazzclub gewesen, diesmal nicht mittwochs zum Funky Wendsday, sondern freitags, auch da war Funk angesagt.

Diesmal eine Veranstaltung ohne Gesang. Und lauter neue Gesichter/Musiker. Beim vorletzten Stück versagte das Keyboard und Uri Gincel improvisierte stattdessen auf dem Klavier und erklärte, dass abweichend vom geplanten Programm nun was anderes gespielt wird – auch das habe ich nicht richtig verstanden.

Super Musiker, mir hat insbesondere die Kombination Bass/Drums behagt. Das Keyboard hätte lauter sein können – war es aber vielleicht, nur saß ich quasi hinter der Box direkt vor dem Keyboard, welches als elektrisches Instrument aber kein direktes Geräusch abgibt wie das Blech oder die Drums, und da es auch ganz links stand natürlich v.a. aus der linken Box kommen musste.

Uri Gincel ist aber nicht deshalb nicht im Bild, sondern weil er wegen der Nähe einfach nicht draufkonnte. Ich hätte den Kopf drehen können, zumindest anatomisch gesehen, aber dann wäre es eine andere Perspektive gewesen. Zeit ihm nach dem Zeichnen der Restband ein Soloblatt zu spendieren hatte ich nicht.

Ich war zuvor noch eine Papierschneidemaschine von ebay-Kleinanzeigen abholen und kam erst 21:15, dem offiziellen Konzertbeginn an und kam gerade noch so rein – es war rappelvoll, alle Sitz- und Stehplätze besetzt, nur vielleicht auf dem Sofa ganz vorne links, aber das sah mehr nach einem halben Platz aus. Da wo ich stand verdeckte ich zwei Personen hinter mehr die Sicht und als die mich deshalb ansprachen, machte ich doch noch mal einen langen Hals um näher auf das Sofa zu schauen, fragte, ob da noch Platz wäre und leicht widerwillig wurde das eingeräumt, worauf ich mich da setzte und auch locker hinpasste. Der mich vertreibenden Frau muss ich dankbar sein – sonst hätte ich den Abend unbequem stehen müssen, ständig ausweichend, weil in der Passage der Bedienungen zum Tresen. Zeichnen wäre da auch nicht gewesen.

In der Pause dann stellte ich beim Weg zum Klo fest, dass ca. 6-8 Leute in der Sitzecke dort noch Platz genommen hatten. Dort hört man aber schlecht und sehen tut man gar nichts. Man kann aber die Zeit zur Pause überbrücken, wo manchmal ein paar Leute gehen, die nach 1h genug haben, vielleicht am nächsten Tag früh rausmüssen oder sich vor dem Zahlen drücken wollen.

 

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