Archiv für den Monat Mai 2020

 – Seuchenbuchtricks 3 – 

seuchenbuch-3

Und Folge 3 aus der Serie Seuchenbuchtricks.

Der Teufel steckt hier im Detail.

Einmal in der Textverarbeitung das Querformat einstellen, dann muss der Zeilenabstand + Zeilenhöhe dem Messerabstand eines plumpen Schredders entsprechen. Die elaborierten Geräte verkrumpeln die Papierstreifen oder schneiden sie in kleine Abschnitte – das macht sie prinzipiell ungeeignet.

Lässt man etwas Platz links und rechts auf den Papierstreifen, dann kann man den Beginn auf einen Bleistift kleben und dort aufwickeln. Protipp: Spannen Sie den Bleistift in eine Bohrmaschine ein, und lassen Sie die Maschine wickeln (langsame Drehzahl). Mit dem Rand am Ende kann man den Streifen auf sich selbst festkleben, so dass er sich nicht zwischenzeitlich unbeabsichtigt abwickelt.

Im Café dann kann man den Rand abreißen und den Streifen ins Seuchenbuch kleben – mit Klebestift oder einem Tesafilm.

Das alles ist etwas aufwendiger als die Methoden 1 und 2, aber besser geeignet, wenn der Seuchenprotokollführer sein Buch nicht in Blöcke, sondern Zeilen eingeteilt hat.

 – Seuchenbuchtricks 1 – 

seuchenbuchtricks

Das Wort Seuchenbuch wird in unserer infantilisierenden Harmlosgesellschaft wohl nicht wie SarsCov2 um sich greifen. Gemeint sind damit die Listen, die Cafés und Restaurants über ihre Gäste führen müssen – in Berlin und sicher einigen anderen Bundesländern ist dem so.

Wenn die Telefonnummer vermerkt werden muss bleibt natürlich Schreibarbeit an Ihnen oder der Bedienung hängen. Dieses Problem will ich mit Folge 2 und 3 adressieren, ebenso das Problem, dass das Café schon ein tabelliertes Buch haben mag, in das die Adresse ihrer Form wegen nicht reinpasst (Folge 3).