Archiv der Kategorie: Berlin

 – Draw togetha wieder zurück – 

Alle Bilder zeigen Mitzeichner. Als partiell Farbenblinder sah ich die Streifen erst in einem leuchtenden Rot. Später saß ich in einem anderen Winkel zu der jungen Frau, da schien es mir grasgrün. Bei näherer Inspektion einigte ich mich dann auf ocker-orange und wurde aufgeklärt, es sei die Saisonfarbe Senf die man hier sähe. Da ich mir das nicht als Hexcode-RGB habe geben lassen könnte ich es jetzt am Rechner eh nicht korrigieren. Mein Rotstift ist aber vom übermalen schwarzer Linien schmutzig-dunkel geworden, und so habe ich es wieder ins ursprüngliche Rot gefärbt.

Bild 4 fällt etwas ab – da war ich noch beim Einzeichnen.

Von den 23 angekündigten Meetuplern sind fast alle gekommen, wenn ich das richtig überschlagen habe. So viele waren wir noch nie. Mal sehen wie sich das entwickelt und wann wir das Olympiastadion anmieten müssen.

Gemessen an der Zeit, die ich mit anderen gequatscht und fremde Notizblöcke durchblättert habe kam in den 3,5h doch viel zusammen. Die schwache Hoffnung, für das gestrige Comic-Collab eine Zeichnung zum Thema Mythos beizusteuern, löste sich in Wohlgefallen auf, und das mit einem Blog namens Demystifikation – Schande über mich!

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 – Draw togetha im Tomasa – 

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Vom Sonntag schulde ich noch eine Zeichnung, Innenraum des Tomasa (Schöneberg, zw. Rathaus und U-Bhf. Bayerischer Platz), weitgehend leer, weil die meisten Leute bei dem guten Wetter außen saßen.

Eigentlich hübscher und heller als das Lentz sind auch die meisten Sachen 50 Cent teurer, dafür musste man ziemlich wach sein, um die Bedienung auf sich aufmerksam zu machen.

Im Lentz lief bislang immer entweder übelst primitive Fahrstuhlmusik, ein Gedudel ohne jede Dynamik und Spannung von einfachster Melodie und auf Rhythmus wurde ganz verzichtet, oder, wesentlich besser aber auf die Dauer dann auch einschläfernd, Mozart, weichgespült.

Im Tomasa dagegen lief eine Art Reggae, und jemand, der sich zumindest so weit damit auskennt, einzelne Stücke voneinander unterscheiden zu können, stellte fest, dass jetzt die gleiche CD zum 3. Mal hintereinander läuft. Meiner Bitte um Abwechslung wurde aber rasch entsprochen.

Die Zitronentorte sah nicht nur verlockend aus, sondern verschwand auch geschmeidig in meine Innereien.

Nächstes Mal sind wir wieder im Lentz. :)

 – Sommer im Lenz – 

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Kalendarisch ist noch nicht Sommer, aber metropolisch, wie ich hörte.

Heute wieder Late Sunday afternoon drawing/Draw togetha im Cafe Lentz. Heute nur in kleiner Runde zu dritt gewesen mit sehr kommunikativem Besuch aus London. Nächste Woche wirds schwierig, weil das Cafe an der Hauptroute des Karneval-der-Kulturen-Umzugs, kurz vor dem Ziel liegt, d.h. es wird überfüllt sein, Platzreservierung ist nicht möglich. Mal sehen wohin wir ausweichen.

 – Sketch Together at Historischer Hafen –

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Schiffe des historischen Hafens, im Hintergrund rotes Rathaus, Fernsehturm, altes Stadthaus

Heute mein angestammtes Zeichenmeetup mit Alexandra, sketch together, besucht, am Historischen Hafen, sehr im Zentrum gelegen, Nähe U-Bhf. Märkisches Museeum. Auf der anderen Häuserblockseite ist der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg beheimatet und die brasilianische Botschaft.

Im Radio (Smartphone, Kopfhörer) nahm derweil die Bundesliga ihren erwarteten Ausgang.

Direkt am historischen Historischen Hafen ist auch das Drink & Draw, ein Schiff, in dessen Bauch eine Bar ist und viele Plätze an Tischen, in der es allerdings keinen Espresso und auch sonst keinen Kaffee gibt, außer lößlichen, der aber gleich als häßliches Entlein unter den Notbehelfen präsentiert wurde, so nahm ich eine Cola-Süßstoff.

Auf Deck sind auch eine handvoll Sitzgelegenheiten. Für das Wetter genau das richtige. Bewirtung aber wohl erst ab 19 Uhr.

 – draw togetha – 

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Steinbock, vom TV abfotografiert, vom Kameradisplay abgezeichnet

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Kellnerin, saß nicht Modell, sondern nur sehr kurz, dann aus dem Kopf weitergezeichnet 

Das nächste Wochenende steht schon mit dem Minutenzeiger im Jetzt und ich habe das letzte Meetup noch nicht dokumentiert. Hier also die Ergebnisse. Der Steinbock bekommt vielleicht noch einen Auftritt im Murmeltierepos.

 – Humor am Bau – 

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Ich weiß nicht, ob es Humor am Bau ist, sondern rätsel noch, worum es sich bei dem gothikförmigen Bogen, der da in der Mitte abzustürzen scheint, inmitten all der strengen und symmetrischen Strukturen handelt.

Etwas weiter oben scheint auch Platz für eine Plakette oder eine sonstige Dekoration zu sein, der nicht gefüllt wurde, noch ein Stück drüber ist Platz für ein Erstellungsjahr, aber ich habe keine Vergleichsfotos parat von Bauten, in denen das so gemacht wurde.

Falls jemand näheres weiß bitte ich um Hinweise in den Kommentaren.

Wenn jemand das Gebäude im Original sehen will, Windscheidstr. 18, Berlin, Charlottenburg.

 – Verkehrsquiz KaiWiPl – 

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Und heute etwas ganz neues, ein Verskehrsquiz!

Kurz und knapp, wir kommen per Rad auf der grünen Spur von unten. Direkt links neben uns ein PKW, der nach rechts abbiegen will und – ausnahmsweise, für die artifizielle Welt der Theoriefindung – blinkt (auch rechts).

Wir wollen links abbiegen, aber wegen der Breite der Straße, 6 Spuren plus Verkehrsinsel, bedeutet das erst noch ein gutes Stück Geradeausfahrt.

Die einfache Frage: Wer hat Vorrang?

a) Der PKW will rechts, der Radler links, also hat der PKW Vorrang.

b) Der PKW will rechts, während der Radler noch geradeaus fährt. Der PKW kreuzt die Spur des Radlers, also hat der Radler Vorrang.

c) Auf die paar Meter, die man faktisch weiter geradeaus fährt, kommt es nicht an, sondern auf die abstrakte Spurkreuzungslogik. Beide Fahrzeuge kreuzen beim Abbiegen die Spur gegenseitig. Keiner hat Vorrang. Winken Sie den anderen freundlich vorbei, diskutieren Sie es aus oder nehmen Sie den Bus und schauen von außen als teilnahmsloser Beobachter zu und organisieren Sie im Bus illegale Schwarzwetten auf den Sieger eines möglicherweise ausbrechenden Handgemenges.

d) Sonstiges (bitte in den Kommentaren begründen).

Anmerkungen:

Die Kreuzung gibt es wirklich und sie ist mit einer Ampelanlage ausgestattet. Rechts- und Linksabbieger haben gleichzeitig grün. Die Rechtsabbieger müssen aber oft noch die Fußgänger durchlassen, die zum Überqueren der Hauptstraße gleichzeitig grün haben.

kolonnenstr

An der Kreuzung war vormals keine Radspur aufgepinselt. Letztes Jahr gab es einen schweren Unfall mit Fahrrad, darauf pinselte man erst einen Radstreifen hin. Dann gab es Proteste, das bringe doch nix, die haltenden PKWs würden sich da auch einfach draufstellen. Daraufhin wurde eine Kette von Barken errichtet, die die PKWs jetzt abhält.

Nach Norden heißt die  Hauptstraße übrigens ab Kleistpark Potse, nach Süden geht sie in die Rheinstraße über, nur um kurz darauf als Schlossstraße ihr Unwesen zu treiben.