Archiv der Kategorie: Berlin

 – My little Princess – 

sofakatze-0214So die Beschriftung des Sofas. Das Schaufenster ist gleich bei mir in der ersten Querstraße, aber normalerweise von parkenden Autos verdeckt, da ich die Strecke meist per Rad passiere. Nur just um die Katzen meiner Schwester über Ostern abzuholen fuhr ich per Bus, und auf dem Weg zum Bus die ausgestellte Faulheit, kritisch beäugt vom weißen Elephanten. Wie der Schatten verläuft, das Fenster geht nach Westen, hat sich die Prinzessin auch wohl erst eben in Erwartung der Sonne postiert.

 – Rachelle Jeanty und Brooklyn Bridge im Zig-Zag-Jazzclub – 

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v.l.n.r. u. o.n.u.: Dimitrij, der Gastgeber, Rachelle Jeanty (voc.),  Helmut Bruger (p), Adam Lenox (b). Kai Schoenburg (dr). Ohne Skizze: Loomis Green

Wieder mal war ich begeistert. Rachelle hatte ich jetzt längere Zeit nicht gesehen. Entweder sie ist stimmlich noch stärker und in der Bühnenpräsenz noch souveräner geworden oder meine Erinnerung war einfach nur etwas verblasst.

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Rachelle und Loomis Greene

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Helmut Bruger und Rachelle Jeanty

 

Zu den Zeichnungen muss ich anmerken, dass bei Dimitrij nur die Frisur halbwegs stimmt. Rachelle hat in Wahrheit noch mehr Frisur als Kopf als auf dem Bild. Außerdem ist das Papierformat (A6) einfach zu klein, um ein Gesicht zu zeichnen, wenn man die ganze Figur aufs Blatt bringen will, selbst wenn es dann für die Stiefel nicht ganz reicht. Die Hand am Piano, falls sie jemand erkennt, ist deswegen so hoch, weil auf dem Piano noch ein Yamaha liegt, das nicht weiter ausgeführt ist, auf dem er meist spielte. Adam Lenox hat einen sehr viel längeren Kopf aber nachträgliche Korrekturversuche durch einfaches Strecken waren nicht überzeugend, also ließ ich das so wie es war.

 

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Rachelle Jeanty

 

 

 

 – Zig-Zag-Rock – 

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Heute nur ein Musiker (li.), dafür viel Publikum.

Im Programm gab es wohl einen Hinweis, dass es sich bei den Musikern um Amateure handelt, hellhörig wurde ich aber erst, als es in der Ansage des Veranstalters noch mal wiederholt wurde. 4 Musiker bestritten die erste Hälfte des Abends, der ja als Jam-Session in Rock und Blues angekündigt war. In der Pause sollten sich dann Amateuere des Publikums mit der Band abstimmen, wer wann zum Auftritt kommt. Begonnen wurde mit While my guitar gently weeps und bei 2-3 Übergängen schienen mir die Harmonien nicht zu stimmen.

  • Zig Zag Willi – Drums
  • Jörn Becker- E-Gitarre
  • Manfred Albrodt- Bass (im Bild)
  • Stefan Fischer – Keyboards

Insgesamt schlugen sich die Musiker aber wacker. Der Gitarrist stach etwas heraus, hatte verschiedene Sounds drauf und war schnell – nach dem Schlussakkord nachzuklimpern könnte er sich noch abgewöhnen. Ich verstehe das, da selbst ein verspielter Charakter, mehr verspielt als Charakter, aber es wirkt einfach nur gut, wenn man dann wirklich das zu Ende geglaubte Lied nochmal aufnimmt. Der Keyboarder war kaum zu hören, weswegen ich in der Pause intervenierte, man möge das lauter drehen. Mehr noch als Becker übernahm er auch die meisten Gesangparts auf gutem Niveau. Der Schlagzeuger fiel nicht weiter auf wie auch der Bassist – nicht untypisch für das Instrument – meist im Hintergrund blieb, außer dass er einmal den Backgroundgesang gab, und dabei paradoxerweise mehr in den Vordergrund rückte.

Für eine Amateurband schon ziemlich gut war die Differenz zu meinen bisherigen Erfahrungen im Zig-Zag-Club aber doch hier und da zu erkennen. 2-3-Mal geriet der Klang mehr zu Lärm.

Dass niemand was zu Chuck Berry sagte leuchtete mir auch nicht ein, dann kurz vor Schluss spielten sie doch Johnny B. Goode, für meinen Geschmack aber zu schnell. Vielleicht sollte es ihn noch erreichen.

Was gut klappte, war die Integration der anderen Musiker in Part zwei. Im hinteren Clubeck wurde auch sporadisch getanzt, aber es war nicht sehr voll und Versuche das Publikum zu animieren fanden gar nicht erst statt.

 – Brooklyn-Bridge und Koffi Missah – 

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(Soul, Pop, Funk, Motown)

Musikerstudien.

  • Links oben, Loomis Green, Gitarre, ein ziemlicher Koloss, der sich die Guitarre gerne wie ein Baby auf die mächtige Brust legt, aber sehr feine, schnelle Solis aus ihr rausholt.
  • Re.ob., Adam Lenox, Bass (mit weißem Hut im Hintergrund) , der mich in den Bewegungsabläufen ein wenig an Clapton erinnerte. Zwischenzeitlich schob er taubenartig den Kopf vor und zurück, was ich mit 3 Brillengläsern und doppelter Profilkontur wiedergeben wollte.
  • Li. un. Marlon Browden, der wenig spektakuläre Drummer
  • Re. un. Koffi Missah, ein recht variabler Sänger der schon deswegen schlecht einzufangen war, weil er viel in Bewegung war, nicht nur die Mundmuskulatur, wie bei Sängern unvermeidlich, sondern auch sonst ständig – für einen Künstler der auch viel in Musicals macht, sicher nicht ungewöhnlich.
  • ohne Abb.: Helmut Bruger, Keyboard, der auch mit einigen Solos glänzte.

Den Ausschlag für meinen Besuch hatte das kl. Wörtchen „Motown“ gegeben. Mit Sicherheit konnte ich aus der Erinnerung zwar nur die Temptations als Band dieses Labels benennen, aber dem Programm waren weitere bekannte Funkgrößen zu entnehmen. Den Gitarristen erkannte ich wieder, und zwar hatte der bei der Vertretung für Malina Moye gespielt.Manchmal greift der beim Spielen überkreuz über die linke Hand rüber – was das soll habe ich noch nicht verstanden, im verlinkten Video zu sehen. Den Fotos nach würde ich sagen, der Drummer war damals auch da.

Der Laden war diesmal so schwach besucht wie selten – ob es am Fußball lag (Leverkusen – Ahtletico Madrid) oder ob die Leute alle die Niederlandenwahl verfolgen wollten? Das tat meine Sitznachbarin wohl via Smartphone, das sie oft konsultierte um mir am Ende des Konzerts die frohe Botschaft zu verkünden?

An den Musikern kann es schlecht gelegen haben.

Mein nächster Besuch steht schon  fest, Blues-Rock-Session am Montag, The Big, Bad and Beautiful, ein wiederkehrender Termin (monatlich?).

 – Lazy afternoon sketching – 

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Es war wieder ein Sketching-Meetup. Ich werde nicht besser, aber schneller. Diesmal in Neukölln bei Froilein Wunder – nein, Frollein Lagner. Ein prima Espresso, ein tödlich guter Browniekuchen, Lichtverhältnisse so la la – am Fenster gehts. Im Licht des Scanners kommen dann die Unzulänglichkeiten raus. Aber es sind ja Étuden, keine Werke. Die Bedienung beim Frollein ist zwar nett aber wegen der vielen Gäste dauert es leider oft lange, bis man überhaupt wahrgenommen wird, wenn man schreiend und winkend an der Theke steht im Gästepulk.  Weiterlesen

 – Skizzen Black History Month – 

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Letzte Woche besuchte ich 2 Veranstaltungen zum Black-History-Month in der Werkstatt der Kulturen, Neukölln, nicht zu verwechseln mit dem Haus der Kulturen, Tiergarten. Einmal aus Neugierde auf dienen Ort, den ich noch nie besucht hatte, obwohl er innerhalb der milden Winterschmerzgrenze für Radfahren von knapp 20 Minuten liegt, zum anderen wegen guter Erfahrungen mit afrikanischer Musik, schwarzer Musik bzw. karibisch-brasilianischer Musik.

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