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Truth matters

Truth matters, ZDF!

Am 23.6. zeigte das ZDF in der heute-Sendung einen Vorfall bei einem Fußballspiel in Burnley (England) und klassifizierte es als „offensichtlich rassistisch“. Ein Flugzeug überflog ein Stadion, in dem die Spieler eine Gedenkminute unter dem Motto „Black Lives Matter“ abhielten, ob gleichzeitig ist nicht erkennbar.

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 – TV-Uhr – 

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Bei einem bekannten Möbelhaus gibt es Weiß-Transparente Kunststoffuhren – zumindest gab es die mal, bei denen man das Gehäuse leicht öffnen und das Ziffernblatt austauschen kann. Da die Zahlen für die Uhrzeiten über die letzte Zeit ziemlich stabil geblieben gibt es inhaltlich keinen Grund zur Korrektur, aber aus dekorativen Gründen kann man etwas dran machen.

Aus pragmatischen Gründen hatte ich einen anderen Änderungsbedarf. Bei der Programmierung der Sender für die Fernbedienung kam mir die Idee, die Uhr als Gedankenstütze zu verwenden. 1=Das Erste, 2=Zweites dt. Fernsehen, 3=3sat, einiges drängt sich regelrecht auf.

Allerdings wollte ich auch die am häufigsten gesehenen Sender ganz vorne habe, nicht strickt nach Sehhäufigkeit sortiert, aber doch fast. Mangels Decoderkarte sind die ganzen Privaten rausgeflogen. Die dritten Programme bilden einen Block. Bei Arte und RBB kam 733t-Speech zum Einsatz, bei ZDF-Neo, Phönix und WDR römische Ziffern, teils kopfstehend, teils in ungewohnter Nutzung (VV). Beim SWR muss man nahe rangehen, um zu sehen, wieso der SWR auf 8 liegt. Mit dem MDR kann man nicht zufrieden sein – ein großes M kann man zwar in zwei 1en morphen, aber zusammen mit dem Logodesign ächzt es da doch mächtig im Gebälk.

Ewig lag es halbfertig im Ordner, aber bei Ausgangssperre werden auch solche Projekte irgendwann fällig. Für die Zeiger habe ich noch Fernsehtürme spendiert, vielleicht folgt irgendwann auch ein Photo der Uhr im Betrieb. Nachträglich fiel mir auf, dass man den BR noch gut auf die 13 legen könnte und klein ins Innere der 1 bugsieren könnte und das h des HR ist ja eine um 180° 4 (je nach Font) die ein wenig nach der 14 ruft.

Die Fernsehtürme muss man nicht präzise ausschneiden, was sehr fummelig wäre, sondern kann einen weißen Rand lassen. Nach dem Aufkleben sollte man aber den Deckel nicht zu rasch wieder aufsetzen, sondern erst prüfen, ob die Zeiger auch kollisionslos übereinander hinweggleiten.

Das Rot von ZDF, 3sat und WDR habe ich durch Grau ersetzt, weil der Farbdrucker nicht mehr will.

Das Bild musste ich mehrfach auf A4 ausdrucken, am Innenrand des schwarzen Außenrings abschneiden und nachjustieren, damit es auch in die Uhr passte. Das Logo und die Webadresse kann man sich, falls wirklich jemand das im eigenen Heim nachvollziehen will, auf die Rückseite der Uhr kleben.

Eine RGB-Uhr für Zeichner/Maler mit Stiften habe ich auch noch – habe ich die vielleicht schon verbloggt?

 – Gunkl – 

gunkl

Experte für eh Alles

Ohne besonderen Anlass: Gunkl. Gunkl ist eine Figur die v.a. im österreicher Fernsehen ihr Unwesen treibt. Lange Zeit war er ständiger Gast bei Dorfers Donnerstalk, einer Satiresendung die über 3sat ein paar Jahre auch bis Berlin abstrahlte. Da bin ich auch erstmalig über Maschek gestolpert, denen ich heute nur in Willkommen Österreich begegne, Montag nacht, strenggenommen dienstags früh. Die synchronisieren gerne Politiker und andere Prominente neu und veralbern sie; legendär: Die Mehrzweckhalle. Am Ende taucht Gunkl kurz als Bassist auf.

Ebenfalls aus Österreich kommt der Apotheker, ein Videoschnipsler, der ultrakurze Videoschnipsel zu Kurzbiographien zusammenklebt – bei Böhmermann wurde das später kopiert, als selbständige Sendung auch gelegentlich auf 3sat zu sehen unter dem Namen „Sendung ohne Namen„. In „Willkommen Österreich“ stellt er die Gäste vor. Aus den Aufzeichnungen der Mediathek werden diese Teile immer rausgeschnitten – wahrscheinlich ein Rechteproblem.

 

 

 – Frauengeschichtsforschung – 

isabel-rahner

Am Freitagabend, den 2.11.2018 in Kulturzeit, jetzt in der Mediathek (ab ca. Minute 12:50) und Montag früh auf 3sat um 6:20 Uhr und um 9:05 Uhr wiederholt war und ist ein Beitrag, zum Anlass 100 Jahre Frauenwahlrecht zu sehen. Darin sagt Frau Rohner, dass erst ab 1918 von einer Demokratie gesprochen werden kann, worauf ich annahm, dass sie das damit begründet, dass auch erst 1918 alle Männer Preußens das gleiche Wahlrecht bekamen (bis dahin 3-Klassenwahlrecht – das gilt aber nur für die preußischen Landtagswahlen, für den Reichstag hatten auch die Männer in Preußen vorher schon gleiches Wahlrecht – allerdings auch nicht sehr lange) oder mit den bis dahin stark eingeschränkten Befugnissen des Parlaments. Weiterlesen