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 – Handelfmeter – 

fassungslosigkeit

Ich habe nicht vor, das Thema Videounterstützung oder Handspielfragen halbwegs vollständig zu behandeln.

Aber interessant war der Einwurf, schon vergessen von wem, ob Spieler oder Trainer, dass es rational wäre, jetzt zu üben, dem Gegner im Strafraum auf die Hand zu schießen, weil es dafür so oft Elfmeter gibt – sinngemäß – vorgetragen als Frage, ob das jetzt die Konsequenz sein soll. Damit ist die Katze aus dem Sack, den Gedanken kann man nicht mehr zurückholen.

Wir sind alle keine Propheten. Plant man ein neues Gesetz, eine neue Regel, eine neue Verordnung, so kann man schlecht voraussehen, welche Konsequenzen damit einhergehen werden. Gegen die Rattenplage wurden einst Prämien ausgelobt. Wer ein linkes Ohr einer Ratte aufs Amt bringt, bekommt einen Obolus. Anfangs fing die Bevölkerung Ratten, die Plage ging zurück. Aber dann fehlte den Leuten der Obolus und so begannen sie Ratten zu züchten.

Was 20 Funktionäre sich Schönes ausbrüten – in der Praxis denken 400 Spieler (21811) jedes Wochenende drüber nach, wie sich ein Vorteil aus der Situation schlagen lässt – so sind wir. Nicht immer, aber immer mal wieder. Die Findigkeit großer Menschengruppen über längere Zeit wird leicht unterschätzt.

Nein, eine Lösung habe ich auch nicht.

Wenn ein Spieler sich wegdreht und den Ball halb gegen die Brust, halb gegen den Oberarm kriegt, dann kann ich am TV auch mit 3 Zeitlupen meist nicht sagen, ob es Hand war. Als Spieler könnte ich sagen, wo die Kraft hauptsächlich gewirkt hat, aber der Spieler ist Partei, der sollte das Recht haben zu schweigen, statt sich selbst zu belasten.

Zeigler meinte, früher sei es einfacher gewesen. Das glaube ich nicht. 3 Regeln warf er in den Raum: Geht der Ball zur Hand oder die Hand zum Ball? Da liegt ja meist beides gleichzeitig vor. Absicht, oder nicht? Früher konnte man auch niemandem in den Kopf schauen. Hat man die Körperoberfläche taktisch vergrößert, um später, wenn die Hand angeschossen wird, zu sagen: „Ist angeschossen! Ball ging zur Hand!“

Das ist doch genau die Problemlage von heute, nur dass es aus x Blickwinkeln mit Kamera nach Köln gesendet wird, wo man sich den Kopf zerbrechen darf, was natürliche Hand- und Armbewegungen sind (anatomisch betrachtet ist vieles, was im Fußball Hand ist, Arm).

Im schnellen Spurt mit plötzlichen Bewegungswechseln, unter besonderer Berücksichtigung von Körpertäuschungen, die integraler Bestandteil des Sports sind, sowie Sprüngen und Einfluss eines Gegners, der nicht will, dass man da hin kommt, wo man hinwill, sind Arm und Hand natürlich bald hier, bald da. Ein finanziell üppig ausgestattetes Konsortium von Medizinern, Anatomen und Sportwissenschaftlern könnte sicher den ein oder anderen Fall aufklären – wenn sie 30 Jahre Zeit hätten, wie beim Wembleytor, wo man ja auch dank grübelnder Experten inzwischen weiß, dass er nicht drin war (wenn auch freilich britische Experten zu einem anderen Ergebnis fanden, aber die fahren ja auch auf der falschen Seite, trinken Tee und haben einen Brexit).

Das Bild oben ist, glaube ich, von einer Szene Deutschland gegen Süd-Korea, vergebene Chance, kein Handelfmeter.

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 – Deutsches Engagement in Saudi Arabien – 

3burkas-tanzend.png

Majedalesa, Hwages

Zur Zeit macht ein Video mit 3 Tanzenden in Burkas die Runde, plus Musik, kleines Budget aber auch nicht ganz ohne wie mir scheint, verantwortlich soll ein Saudischer Künstler sein, vom Text verstehe ich kein Wort, nur ein paar kurze Einblendung „Cinema, 8ies, House of …?“ kann ich aufschnappen, Frauen in Burka beim Sport, im Auto, strenge Männer im Auto, einmal kurz zwei Tänzer vor Flugzeug, Kirmes, Frauen im Autoscooter, das Politikerpappgesicht Trumps, das weggekegelt wird, Disko.  Weiterlesen

 – Konferenzherbst – 

oder: Rätsel des Alltags, #312:

ibka

IBKA steht nicht, wie man leicht glauben könnte, für die Werkspolizei von Apple, sondern für den Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten,  dessen Konferenzvideos da zu finden sind, wo die meisten Videos zu finden sind.

Wohingegen der zuletzt hier angesprochene FIfF auf seiner Seite unter dem Link Stream die 3tägige Konferenz FifFKon16 bis Sonntag auch als Livestream anbietet, aber offenbar auch einen nachträglichen Download anzubieten plant. Außerdem lernte ich heute, dass die Konferenz mit Kon abgekürzt wird, nicht mit Con, wie ich irrtümlich erst dachte. Heute (Fr.) waren die Aufzeichnungslinks aber noch tot.

Bildhauer, ISbildhauer-ISErinnert mich daran, dass ich dringend Deschners „Kriminalgeschichte des Christentums“ lesen wollte, in dem ähnliche Aktivitäten des jungen Christentums bis in die missionarische Neuzeit geschildert werden.

Der Künstler wehrt sich gegen den Zerstörer von Kunst damit, in dem er aus dessen destruktivem Akt wieder erneut Kunst macht. Andererseits machen die wütenden Horden paradoxer Weise schon selbst Bilder aus iherer Bilderzerstörung, nämlich Videos mit 50 oder 100 Bildern pro Sekunde. Das kann jetzt ewig so weitergehen. Ein kurzer, ca. 12minütiger Audioschnipsel, zum Thema Bilderverbote, von Bazon Brock ist hiermit verlinkt.