Schlagwort-Archive: Covid19

 – 16 Masken (3/4) – 

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Der Lachmund (2) soll die anonyme Horrorwirkung der Masken mildern, die Zigarette bildet dazu dann einen erfrischenden Kontrapunkt. Im ersten Entwurf hatte ich die Rauchschwaden noch nicht vergessen – fällt mir jetzt erst auf.

Nr. 3 trägt den Arbeitstitel „been there, done that“.

Nr. 4 drängt sich, ähnlich wie Nr. 2 etwas auf. Eine Variante wäre noch, dass man einen Fotoausschnitt des eigenen Gesichts so vors Gesicht hängt, dass von ferne die Ordnungsamtbevollmächtigten großes Geld wittern – ein Maskensünder! – um dann aus 2m Entfernung den Trick zu wittern um enttäuscht abzukehren, dann zurückzukommen „Vortäuschung einer Straftat!“ zu triumphieren, worauf man „Ordnungswidrigkeit“ kontert.

 

 – 16 Masken (2/4) – 

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Kennzeichen, QR-Code, Marienkäfer, :hust:

Vorschlag 1 dient der analogen Infektionsverfolgung. Man notiert sich die Nummernschilder derer, denen man begegnet, mit Stift und Papier, so man keine App installieren will oder kann. Die konkreten Nummern gibt es nicht bei Zulassungsbehörde oder Meldestelle, sondern im Gesundheitsamt. Positiver Nebeneffekt: Man erkennt wo jmd. herkommt und kann Fremdbundesländler gleich anzeigen.

Der QR-Code stellt nichts konkretes dar, lässt aber viele Möglichkeiten offen. Identifikation wie 1, aber auch oppositionelle Parolen, Flüche, Kalenderweisheiten oder Webadressen mit näheren Details zu allem möglichen. Wie Nr. 1 ist 2 anspruchsvoll beim Ausschneiden und ich vermisse weiter einen Lasercutter.

Nr. 3 ist die Idee, mit dem breiten Bohrer 6 Löcher in den festen Karton zu bohren, schwarzes Fliegengitter dahinter, dahinter erst den Fließstoff zum Filtern. Und der Marienkäfer als freundliche Dekoration der Löcher.

Das :hust: von Nr. 4 bedarf wohl keines Kommentars.

 – 16 Masken (1/4) – 

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1-4: Fledermaus, Vögel, Tatort, Katze

Für das draw-togetha habe ich ein paar Seiten mit je 4 Vorlagen gedruckt, allerdings Schwarz-Weiß. Die Tatort- und Katzenmaske könnte man gut ausschneiden, und mit schwarzem Stoff hinterlegen. Bei der Fledermaus könnte man so mit dem Körper verfahren, und die Flügel als Zeichnung ausführen. Ohne Lasercutter sind die Vögel nur schlecht auszuschneiden. Vielleicht hat jmd. eine computergesteuerte Stickmaschine über?

Nach dem Zeichnen mit Tinte scannte ich die Bilder wieder ein, verwarf die Schablonenanteile, korrigierte am Computer noch hier und da das Motiv und hier ist das eher schwächere Blatt eins von vieren.

 

 – 800 m² – 

okea

Hat schon jemand eine vernünftige Begründung für die 800qm-Regelungen gehört oder gelesen?

Die einzige Begründung, die ich gehört habe, war, dass man nicht will, dass sich die Leute in den Einkaufszentren ballen. Nach meiner Vorstellung ballen sich die Leute ja eher, wenn man nur wenige Einkaufsgelegenheiten öffnet, dazu noch besonders kleine. Kann der Ladeninhaber einfach die Hälfte des Ladens mit Flatterband absperren und ein Schild „Lager“ davor aufstellen? 

Hätte man da nicht besser eine Regelung geschaffen, dass Mo/Mi/Fr die Buchstaben A-M einkaufen dürfen, und Di/Do/Sa von N-Z. Also nicht die Buchstaben, sondern Bürger mit dem Buchstaben als erstem des Nachnamens. Nächste Woche dann umgekehrt.

Plus Atemschutzmasken, denen weiterhin osmotische Fähigkeiten nachgesagt werden.

 – Langeweile – schuppentier

Weitgehend unbekannt ist der Fakt, dass 1/5 der Säugetiere Fledermäuse und Flughunde sind, von denen es 20.000 unterschiedliche Arten gibt. Natürlich tragen nicht alle Coronaviren mit sich – manche reisen auch in Sachen Ebola. Gegrillt mit scharfer Soße schmecken sie aber nicht schlecht.

 – Sperrmaßnahmen – 

ausflugsebiete

Nur nebenbei aufgeschnappt, ich habe gehört über Ostern werden Teile des Rheinufers gesperrt. Das wird natürlich dafür sorgen, dass sich die Leute dann anderswo konzentrieren. Manchmal kann man sich nur noch an den Kopp fassen!

Ich könnte aber auch falsch liegen und der Ort, um den es genau ging, eine besondere Spezifik haben. Andernorts montieren die Behörden Sitzbänke ab. Klar, Sitzbänke, da drängeln sich immer die alten Leute und die, die nicht genug Luft haben, um große Spaziergänge ohne Pause durchzuziehen. Und dann sitzen da gerne Leute mit Buch, dabei soll man nur zum Sport raus.

Dass man sagt „2m Distanz auch auf Bänken nicht unterschreiten“ hätte nicht genügt? Ich bin eher geneigt Regeln zu folgen, die auch sinnvoll sind.

Vor meinem Haussupermarkt steht ein Sicherheitsmann mit Desinfektionsspray in so einer Fensterklarsprayflasche und wenn man kommt muss man sich erst mal einen Einkaufswagen holen – ohne darf man nicht rein. Wenn man ihn dann aus der Pfandschelle befreit hat und vor ihm steht, sprüht er über den Griff – zisch, zisch – und wartet nicht etwa die 30s, die es braucht, bis der Alkohol die Viren vernichtet hat, sondern wischt mit einem Haushaltszewa, mit der er schon zig andere Wagen behandelt hat, gleich wieder drüber.

Ich kläre ihn auf, dass man das wirken lassen muss. Er meint die Leute ließen ihm nicht die Zeit und feuchten Handgriff mögen sie gar nicht, die Kunden. Dann darf ich trotzdem nicht rein, sondern muss warten, bis ein Kunde rauskommt.

Kommt auch bald.