pflugharfen

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 – Genderpricing – 

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Haareschneiden kostet für Frauen mehr als für Männer. Vielleicht dauert es auch länger? Müsste man eben mal messen. Merkwürdig ist es schon, aber der Kunde bestimmt, welche Angebote er honoriert. Oft klumpen sich die Friseure ja, so dass man es nicht weit bis zum nächsten hat.  Weiterlesen

 – Genderpay – 

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Interessanterweise ist es ja so, dass die gleichen Kreise, wenn auch nicht exact die gleichen Kreisen, die sonst mit Pink-stinks-Kampagnen auf sich aufmerksam machen nun gegen überteuerte Einwegrasierer zu Felde ziehen, die im 5er-Pack 60 ¢ mehr kosten, als die für Männer, erkennbar daran, dass sie nicht pink sind. #genderpricing

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 – AoC2017 – 

aoc2017

Meine Cartoontätigkeit leidet z.Zt. unter dem AoC2017, dem Advent of Code, einem undotierten Programmierwettbewerb, bei dem jeden Tag eine Aufgabe veröffentlicht wird, bzw. zwei Aufgaben, die zweite ist dabei meist nur eine leichte Variation oder Verschärfung von Aufgabe 1, kann aber auch leichter als diese sein, und setzt nur deren Lösung voraus, was aber auch organisatorisch verpflichtend ist, weil man den zweiten Teil erst präsentiert bekommt, wenn man den ersten gelöst hat.  Weiterlesen

  – Netneutrality – 

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So – ein zweiter Versuch mit Netzneutralität. Ich frage mich, ob ich noch ein, zwei knuffige Figuren in die Maschen setzen soll.

Für die, die sich fragen worum es bei der Netzneutralität geht:

Im Moment zahlt man für einen Prepaid Internetzugang für einen Monat zum Beispiel 15 Euro mit 5 GB Datenvolumen. Jetzt wollen einige Firmen anbieten, dass man manche Dienste (YouTube, Facebook, Apple-Musik, …) benutzen kann, ohne dass das aufs Datenvolumen angerechnet wird. Das klingt doch erstmal gut, oder?

Nun, für das Netz ist es eigentlich völlig wurscht ob es 1 GB Video oder Audio oder gezippte Daten überträgt – 1 GB ist ein GB. Welches Interesse hat ein Internetanbieter daran, für manche Dienste nichts zu berechnen? Offenbar einerseits, um bei dem Dienst zu kassieren, also Google, Facebook, Apple, … – wieso soll man die nicht schröpfen? Andererseits um so Kunden zu gewinne.

Und Kunden gewinnt man natürlich dadurch, dass man die beliebtesten Dienste, siehe oben, anbietet. Und das stärkt natürlich die Konzentration. Kleine Dienste lohnen gar nicht einen extra Tarif aufzusetzen. Zahlen können die auch nichts oder nicht viel. Kunden gewinnt man so nicht.

Dafür muss man als Kunde entweder den Internetprovider nach dem Lieblingsdienst auswählen, oder den Musikstream vom privilegierenden Internetprovider schlucken. Oder man läuft mit 3 Simkarten rum, um je nach Dienst immer wieder durchzuwechseln.

Und der Anbieter muss bei jedem Paket kucken, wo es herkommt. Kommt es Y, dann berechnet er nix wenn man in Tarif a oder b ist, bei Y nichts in a, b, c und bei Z nicht, wenn man in Tarif c ist.

Im europäischen Ausland zahlen die Bürger für mobile Gigabytes teils nur ein Fünftel dessen, was man in Deutschland hinblättert.