– Seuchenpolizeistunde – 

seuchenpolizeistunde

Restaurants dürfen ja vielerorts öffnen, soweit ich mitbekommen habe aber nur bis 21:00 Uhr. Ob da die Bundesländer noch mal unterscheiden (BaWü bis 19:30, Berlin bis 03:30) weiß ich nicht.

Einen rationalen Grund habe ich dann doch gefunden – nicht in den Nachrichten, aber ich lese auch nicht alles. Nach 21:00 Uhr geht wohl die Tendenz stärker zum Trinken als zum Essen. Von hier aus lassen sich 2 Vermutungen spinnen: a) Unter Alkoholeinfluss fallen die Masken, man nimmt es mit Vorschriften nicht mehr so genau und wird auch gewaltgeneigter gegenüber Ordnungskräften. b) Protestantische Lustfeindlichkeit die schon immer im Verzicht die Vervollkommnung des Menschen sah.

Ich fände ja mal Vorschriften mit Formeln ganz schick, sowas wie: 10 Minuten nach Sonnenuntergang lt. Kreisamt für Ihre Region, auf 5 Minuten kaufmännisch gerundet, muss der Gastraum geräumt sein. Dann könnte ich als 3. Begründung die UV-Empfindlichkeit des Virus ins Feld führen.

 – Der Ausblick – 

ausblick

Unser Zeichenmeetup findet das kommende Wochenende noch im Netz statt, nächste Woche vielleicht wieder im Außenbereich des Cacfés. Am ersten Wochenende droht dieses natürlich überlaufen zu sein. Aber über eine Woche – da kann noch manches passieren, Zahlen eskalieren.

 – 16 Masken (4/4) – 

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Nr. 1 habe ich in Hardware umgesetzt.  Bei 2 und 4 ist es insbesondere die Seitenansicht, von der ich mir verspreche, dass sie reizvoll ist. 3 ist wieder schwer auszuschneiden. Bei 2 und 4 würde ich nur das Mittelloch ausschneiden, den Rest aufzeichnen.

 – 16 Masken (3/4) – 

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Der Lachmund (2) soll die anonyme Horrorwirkung der Masken mildern, die Zigarette bildet dazu dann einen erfrischenden Kontrapunkt. Im ersten Entwurf hatte ich die Rauchschwaden noch nicht vergessen – fällt mir jetzt erst auf.

Nr. 3 trägt den Arbeitstitel „been there, done that“.

Nr. 4 drängt sich, ähnlich wie Nr. 2 etwas auf. Eine Variante wäre noch, dass man einen Fotoausschnitt des eigenen Gesichts so vors Gesicht hängt, dass von ferne die Ordnungsamtbevollmächtigten großes Geld wittern – ein Maskensünder! – um dann aus 2m Entfernung den Trick zu wittern um enttäuscht abzukehren, dann zurückzukommen „Vortäuschung einer Straftat!“ zu triumphieren, worauf man „Ordnungswidrigkeit“ kontert.

 

 – 16 Masken (2/4) – 

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Kennzeichen, QR-Code, Marienkäfer, :hust:

Vorschlag 1 dient der analogen Infektionsverfolgung. Man notiert sich die Nummernschilder derer, denen man begegnet, mit Stift und Papier, so man keine App installieren will oder kann. Die konkreten Nummern gibt es nicht bei Zulassungsbehörde oder Meldestelle, sondern im Gesundheitsamt. Positiver Nebeneffekt: Man erkennt wo jmd. herkommt und kann Fremdbundesländler gleich anzeigen.

Der QR-Code stellt nichts konkretes dar, lässt aber viele Möglichkeiten offen. Identifikation wie 1, aber auch oppositionelle Parolen, Flüche, Kalenderweisheiten oder Webadressen mit näheren Details zu allem möglichen. Wie Nr. 1 ist 2 anspruchsvoll beim Ausschneiden und ich vermisse weiter einen Lasercutter.

Nr. 3 ist die Idee, mit dem breiten Bohrer 6 Löcher in den festen Karton zu bohren, schwarzes Fliegengitter dahinter, dahinter erst den Fließstoff zum Filtern. Und der Marienkäfer als freundliche Dekoration der Löcher.

Das :hust: von Nr. 4 bedarf wohl keines Kommentars.

 – 16 Masken (1/4) – 

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1-4: Fledermaus, Vögel, Tatort, Katze

Für das draw-togetha habe ich ein paar Seiten mit je 4 Vorlagen gedruckt, allerdings Schwarz-Weiß. Die Tatort- und Katzenmaske könnte man gut ausschneiden, und mit schwarzem Stoff hinterlegen. Bei der Fledermaus könnte man so mit dem Körper verfahren, und die Flügel als Zeichnung ausführen. Ohne Lasercutter sind die Vögel nur schlecht auszuschneiden. Vielleicht hat jmd. eine computergesteuerte Stickmaschine über?

Nach dem Zeichnen mit Tinte scannte ich die Bilder wieder ein, verwarf die Schablonenanteile, korrigierte am Computer noch hier und da das Motiv und hier ist das eher schwächere Blatt eins von vieren.