– Admiralbrückensketching 9 –

2 Brücken westlich vom Umspannwerk Kreuzberg, wo ein Trüppchen Unentwegter Revolution ohne Massen zu inszenieren versucht, trafen sich, wie schon 9x zuvor (das erste Treffen ohne mich, deswegen ist meine Zählung erst bei 9) andere Unentwegte, Zeichner, Maler, Skizzierer und ein Dilettant.

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Die junge Frau o.re. drehte sich unerlaubt aus dem Profil, so dass es ihre Hände nicht mehr auf’s Papier schafften. Der Zeichner u.re. setzte sich aus der Hocke auf und wurde dann noch von einem Passanten weitgehend verdeckt, so dass die Details auf diese Weise litten, nicht auf die übliche (meine Ungeduld + mein Unvermögen).

Auf dem Rückweg zog vertrocknetes Laub über die Straße, getrieben von ersten Böen, die „der Herbst kommt“ riefen.

 

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 – Thaimarkt im Preussenpark – 

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Der Preussenpark wartet mit einer Borussiastatue auf. Erst hatte ich den Hals vergessen (mi.), womöglich weil das Blatt auch oben knapp wurde, Also einen Kopf mit Hals nachträglich gezeichnet (li.) und am PC verschmolzen (re.).

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Eine Teilmenge von #sketch_together (Berlin) hatte sich für Sonntag verabredet. Hier ein Gast auf Klappsessel.

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Und noch zwei unbekannte Parkbesucher.

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3 Frauen im Park. Zeichnerin (nicht zeichnend). Die Hände bewegten sich zu schnell. Anfangs ein Smartphone haltend, welches ich angefangen hatte zu zeichnen, waren die Hände kurze Zeit später hier und da, aber nicht mehr in die Körperhaltung integrierbar. Daher ist im Motivzentrum ein undefinierter Spot. 

Kürzlich suchte ich bei Ebay nach E-Zigaretten und Ersatzteilen und fand dort viele, teils spottbillige Technik- und Zeichenartikel, die inzwischen weitgehend alle eingetrudelt sind – per Schiff mit Zeitfenster 10-50 Tage. Teil der Sonntagsetuden war daher das Ausprobieren verschiedener Stifte/Pinsel auf mittelstrukturiertem Papier, nach glattem Papier am Freitag.

Bei den Ebaysachen aus China hatte ich ja gehofft alles bei einem Händler zu finden, so dass ich, sollte die Post nicht bei mir, sondern in der Filiale landen, da nur einmal hin muss. Was ich gefunden habe war aber, dass zwei Händler den E-Verdampfer haben, den ich haben will, und der eine hat auch noch dieses Ersatzteil, der andere jenes. Hier hat einer noch interessanten Elektrokram, da einer Fahrradzubehör und -werkzeug, die man aber auch bei einem dritten Händler bekommt, wo man dann Zeichenmaterial findet, das man dann bei den anderen sucht und nicht findet, aber dafür anderes Zeichenzeugs. Es endete dann doch mit 4 Händlern, aber das meiste passte glücklicherweise in den Briefkasten.

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Eine Sketcherin.

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Ortsüblicher Kaltgetränkebecher mit Phantasiefigur.

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Vom Park bewegten wir uns in eine Wohnung zum Quatschen, Musikhören u. weiterzeichnen. Dort nahm ich mir einige Bleistiftskizzen vor, und spendierte Tinte, teils Farbe. Hier ein Phantasiebaum, für den ich schon eine Cartoonidee habe.

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Frau mit blauem Hut. Skizze schon älter und der Hut war, glaube ich, staubrot in Wahrheit.

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Restaurantbesucherpärchen, Trier. 

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Musiker, Bass, Zig-Zag-Jazzclub. Die unvollendeten Skizzen sind doch am besten.

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Raucher mit eigentümlicher Handhaltung.

 – Admiralbrückensketching 8 – 

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Künstlerin, Graphitstift auf Papier

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Gast, Bleistift + Pinsel, Künstler, Bleistift + Tuschestift

Das letzte oder vorletzt Admiralbrückensketching für diesen Sommer, wohl. Ich war spät dran und allzu lang blieben wir da nicht, bevor wir zu einer Pizzeria am Kottbusser Damm aufbrachen, Turtle-Pizza, aber keine echten Schildkröten auf der Pizza sondern ordinäre Salami, Schinken, Pilze, Käse usw. Dort quatschten und palaverten wir bis kurz nach zwölf. Meine Kühlbandage hatte längst die Außentemperatur übernommen.

Zwei, drei Skizzen aus dem Kopf für einen Comic meines Unfalls habe ich auch verfertigt, 2 davon in jeder Hinsicht Schrott – mal sehen ob ich das überhaupt weiter verfolge.

Den Hut der Zeichnerin hatte ich zu weit nach links unten rutschen lassen. Nach dem vektorisieren den Hohlraum auszuschneiden und hochzuschieben, so dass er zum Kopf passt, hat elend lange gedauert, weil das Programm knapp 300.000 Knotenpunkte für das Bild erzeugte. War jedoch wichtig.

Das nächste #sketch_togehter dann wohl Do. in der Markthalle 9.

Am Fahrradhappening CMB (Critical Mass Berlin) konnte ich so nicht teilnehmen, aber gegen 00:00 Uhr kam der Rest des Pulkes an unserer Pizzeria vorbei.

 – Admiralbrückensketching 7 – 

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Zeichner, der Hoodie kündigt vom bevorstehenden Winter

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Zeichnerin hinter Männerkopf, Besucherin auf Bordsteinkante

Heute nur ein Kurzausflug. Lädiert und beschädigt von einem Verkehrsunfall (Mi. abend, Fahrrad vs. Automobil, ich natürlich mit Rad, kleiner Finger (li.) gebrochen, Schulter arg geprellt, Fahrradlenker gestaucht, der Autofahrer hat m.W. nix, außer Schuld) und mit einem Kühlaggregat auf die Schulter gespannt, mit dem Ersatzrad unterwegs war ich diesmal zeitig genug um am Südstern meine Nase in den Zeichenbedarf „Papierwelt am Südstern“ zu stecken.fingerbruch

Papiermäßig musste ich meine letzte Einkaufstour auf ebay nicht bereuen. Nach einer Kurztour durch den kleinen, aber konzentrierten Laden, blieb ich vorne am Zeichenwerkzeug, Druckbleistifte und ähnliches hängen. Ein fetter Stift mit einer 5mm Mine – nein, nicht 0,5mm – erregte meine Aufmerksamkeit, bis ich den Preis hörte (9,95), aber ein ganz ähnlicher, nur ohne Clip und integrierten Spitzer für 5,95, ein Koh-I-Noor Versatil 5347, wechselte den Besitzer, denn ich muss mich ein wenig für mein Leiden (s.o.) entschädigen.

Bleistift ist nicht verkehrt, nur für’s spätere Einscannen ist Tinte/Tusche besser geeignet. Bleistift wäre auch nicht verkehrt, würde man nicht so sehr die Dateigrößen drücken wollen wie ich.

Als sich schon gegen 8 eine Gruppe formierte, die zum Essen gehen wollte, wollte ich auch erst mit, aber da die Schulterkompresse ihre Kühlwirkung schon ganz verloren hatte und zu Hause der Bundesligaauftakt im Fernsehen winkte radelte ich auf dem schlabbrigen Ersatzrad nach Hause.

 

 – Admiralbrückensketching 6 – 

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Frau, Mann mit Rad

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2 Männer

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2 Frauen

Die Tränen von gestern abgetrocknet, Handtuch ausgewrungen, heute #sketch_together an der Admiralbrücke.

Lasst mich kurz von Papier und einer Auktionsserie erzählen.

In meinem Hausshop, Rüther in der Golzstraße, gibt es günstige (+) Zeichenblocks aus recht festem Papier (+) mit Leinenstruktur (eher – für meine Zwecke). Sehr gut ist der schwarze, verstärkte Einband mit Ringen. Die Ringe erlauben ein Umblättern,  bei dem das Papier auf beiden Seiten dann plan aufliegt und nicht in der Mit te einen widerspenstigen Bogen schlägt. Auch zum Einscannen nicht zu unterschätzen. Ich glaube knapp unter 3 € für 80 Blatt – muss noch mal einen Block mit Vermarktungsfähnchen konsultieren, um mich zu vergewissern und das Papiergewicht nachzusehen – um die 100g/m².

Die grauen Umschläge vom Kreuzberger Edelschuppen Matador sehen weniger reizvoll aus, dafür gibt es glattes Papier (++), noch fester (130g/m²), Spiralskizzenblock A5. Dafür auch 5,70 € für 55 Blatt. Recht teuer (-).

Also neulich mal im Internet gestöbert und eine Auktion gefunden, Block A5, 135g sogar, 50 Blatt, 0 Gebote, endend bald, Mindestgebot 1€. Auch Spiralen, leider auf der kurzen Seite angebracht, wie auch eine Microperforation. Gleich mal 1€ geboten, sowie auf einen ähnlichen im Format A4, damit sich der Versand von 2,50 lohnt – waren dann zusammen 3€ Versand – plus den 2 Blöcken, die ich auch prompt bekam, macht 5€ also immer noch billiger als ein Block am Moritzplatz.

Erstmal inspizieren, den Block, ausprobieren. Nun, alles in Ordnung. Nochmal in der Bucht nachgeschaut, unter „Erweiterte Suche, vergangene Auktionen“ festgestellt, dass die Blocks erst mit mehreren Geboten oft für 2,50/3€ das Stück über die Theke gingen, dann 2€, 1,50 und 1, schließlich viele beendete Auktionen ohne Gebot. Zu erwähnen ist noch, dass der Händler die Blocks immer wieder für nur ca. 24 h laufen lässt und dann den nächsten einstellt, so dass man immer nur einen kaufen kann. Man kann auch nicht über „sofort kaufen“ zu einem Fixpreis kaufen und dann gleich paar auf einmal.

Also den Händler mal angeschrieben. Ob er einverstanden wäre, gleich 5 Stück zu 5 Euro plus Versand zu verkaufen. Keine Antwort.

Also biete ich wieder 1€, gewinne die Auktion, überweise aber nix, sondern warte auf die nächste Auktion. Wieder 1€ geboten, wieder gewonnen, wieder Zahlung verschoben. Jetzt kam der clevere Verkäufer zum Zuge, erhöht er doch auf 1,99 Mindestgebot. Hin- und hergerechnet, ist immer noch billig, 2,01€ geboten und für 1,99 den Zuschlag erhalten. Diese Prozedur noch 2x durchgeführt, so dass ich auf grob 5 Blöcke zu 8 Euro komme, plus Versand (jetzt 3,50, mehr Gewicht) macht 11,50 €. Damit bin ich 1-2 Jahre versorgt, schätze ich.

Früher oder später wird das Angebot natürlich ausverkauft sein. Zwischen Ablauf einer Auktion und Neueinstellung vergehen auch mal paar Stündchen.

 

 – Aretha Franklin, 1942 – 2018 –

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Eine bridge over troubled water weniger.

Auf Periscope, einem seltsamen Videokanal, ca. 2:12 (h:mm) sehr überwiegend Musik, meist Konzertausschnitte, nur wenige Plattencover stattdessen. Die Videoauflösung teils erbärmlich, teils ok. Bridge over troubled water bei 1:07:10 beginnend, aber offenbar auf falsches Seitenverhältnis skaliert, viel zu breit. Den inneren Rahmen auf 4:3 transformiert kommt es besser hin.

Sail on silver girl
Sail on by
Your time has come to shine
All your dreams are on their way
See how they shine
Oh, if you need a friend
I’m sailing right behind
Like a bridge over troubled water
I will ease your mind
Like a bridge over troubled water
I will ease your mind

 – Ingrid Arthur im ZZJC – 

zzjc-ingrid-arthur-2018

v.l.n.r.u.v.o.n.u.: Zuhörerin, Zuhörer (Keith Tynes, später als Gastsänger (Sex bomb)), Felix Lehrman (dr.), Ingrid Arthur (voc.), I.A., Manu Zacek (b), F.L. 

Von den Berliner Funkdiven, die häufig im ZZJC gastieren, war mir Ingrid Arthur bislang entgangen. Auch sie hat eine gute, kräftige, eher tiefe Stimme und auch sie weiß das Publikum zum mitsingen zu animieren.

Besonderes Lob erfuhr vom Gastgeber der Drummer Felix Lehrman. Dem möchte ich mich vorsichtig anschließen.

Nicht im Bild festgehalten sind Gitarrist J, C. Dook und Keyboarder Helmut Bruger.