– Rachelle Jaunty im ZZJC – 

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Fitzgerald, J.C. Dock, Fitzgerald, Rachelle Jaunty

Rachelle Jaunty, die jetzt in Wien wohnt, war mal wieder im Zig-Zag-Jazzclub und so auch ich, nachdem mein Portemonaie da längere Zeit zu nein gesagt hatte.

Die fluide Band Brooklyn Bridge hatte sich ziemlich geändert: Den Schlagzeuger, Kai Schoenburg, kannte ich neben ihr als einzigen. Am Bass Adam Lenox, wenn das Programm stimmt, welches nicht stimmt in Bezug auf’s Piano, wo Helmut Bruger angekündigt war, den ich mittlerweile gut kenne (= öfter gesehen habe), aber am querliegenden Taschenrechner der Marke nerd stage 2 wurde ein Fitzgerald vorgestellt. Der Sound seines Keyboards hat mir aber auch sehr gut gefallen wie auch sein Spiel, auch Solos prächtig – etwas mehr ausufernder Wahn und Extase würde mir noch besser gefallen haben. Ebenso war die Gitarre neu besetzt und J.C. Dock auch sehr gut, auch hier prima Solos, anderer Stil, anderer Sound.

Vom Repertoire erinnere ich mich an

  • instrumentales Intro bevor die Diva die Bühne betritt
  • Deo Amadeo Mambo G I O
    Don’t Look Any Further
  • 2 Aretha Franklin Stücke
  • 1x Shade
  • 1x M. Jackson, oder war es ein Prince Stück – oh, ich Banause!
  • Ain’t nobody
  • Blame it on the Boogie (Jackson Five)

Die Stimmung war bestens, man kam der Einladung zum Stehtanz, mitklatschen und Singen mit verteilten Rollen nach. Rachelle wirkte, wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, selbstsicherer und lockerer, alles ging ihr leicht von der Hand.

Ein Zuschauer oder Mitarbeiter wurde von ihr aufgefordert ein Video von der guten Stimmung zu machen, das in wenigen Tagen bei YT sein soll. Mit Smartphone kann da nicht viel schief gehen, außer dass es zu dunkel wird oder verwackelt oder der Sound taugt nichts – hoffen wir das beste. Wenn ich dran denke und es finde trage ich den LInk nach.

 

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 – Admiralbrückensketching 2 – 

Der Vorteil beim gemeinsamen Sketching ist, dass man außer Essen, Trinken und Dampfen nur Zeichnen kann und also 2 Stunden oder auch 3½ zeichnet, und zum raschen Arbeiten gezwungen ist, weil sich die Leute einfach fortbewegen (3) oder sich andere unverschämt dazwischenstellen (1, 4) oder die Modelle einfach die Pose nicht mehr einnehmen, die sie zu Beginn hatten (2u, 3, 4).

Nr. 2 unten hatte schnell bemerkt, dass ich sie zeichne und einen fragenden Blick geworfen, den ich bestätigte, um selbst einen fragenden Blick in die Mitte der Admiralbrücke zu werfen, den sie wiederum bestätigte. Sie saß dann auch vorbildlich still über längere Zeit, nur die Hände, die mal die Tasche hielten, mal eine Zigarette und mal nix waren zu unruhig. Der Nachteil ist dann, dass man sich doppelt so viel Mühe gibt, wenn man damit rechnen muss, dass das Modell das Ergebnis sehen will.

Sie gab mir hinterher ihr OK und machte ein Foto von der Zeichnung, nahm sich aber nicht die Zeit die anderen Zeichnungen von mir anzusehen, um festzustellen, dass ich selten ein höheres Leistungsniveau erreiche. Und auch nicht die Zeichnungen der anderen, die weitgehend deutlich besser waren. Trotzdem trauen die sich selten, ihre Produkte auf der Meetupseite später hochzuladen, oder sie haben keinen Scanner oder keine Zeit.

 

 – Admiralbrückensketching – 

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Bild 1 zeigt eine anonyme 4er-Gruppe junger Frauen auf der Brücke, aber die 4. saß so, dass sie meist von der mittleren zum Teil verdeckt war, was ein Zeichnen unmöglich machte – außer man wäre viel schneller als ich, hätte ein viel besseres Gedächtnis oder nähme es ganz unwichtig, ob das, was man auf Papier bannt, den Tatsachen nahe kommt.

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Bild 2 zeigt zwei Zeichnerinnen, die hier auch anonym bleiben.

Vielleicht füge ich noch 2-3 Fotos an.

Die Admiralsbrücke ist ein wilder Touritreffpunkt in Berlin/Kreuzberg. Oft patroulliert die Polizei, wohl um offenen Drogenhandel, später dann auch um den Lärmpegel einzudämmen aber ich verließ den Ort schon um 21:00 Uhr, als es noch zivil und gesittet zuging. 2 Straßenmusiker hatten etwas zum Besten gegeben, die vorwiegend jungen Leute Flaschen dabei und saßen ans Brückengeländer gelehnt, auf breiten Pollern oder den Bordsteinkanten, was die sporadischen Autofahrer zu Schrittgeschwindigkeit zwingt – Schrittgeschwindigkeit von Hamstern allerdings.

 – Vogel Greif – 

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Mitten in Berlin, ein Vogel Greif. Ein Bussard, ein Habicht? Wer kennt sich aus? Nähe Kottbusser Tor, Richtung Ufer, kleine Parkanlage, viele Ratten – ob die Ratten seine Beute sind?

 – Chilieblüte-2018 – 

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Das ist ja doch zu unscharf geworden – das muss ich noch mal wiederholen. Aber der Dokumentation halber – ist auch schon etwa eine Woche her, dass da ein paar Blüten an der ersten von 2 Chiliepflanzen ist.