Archiv der Kategorie: draußen

 – Eichhörnchen – 

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 – Der Radweg ist kein Parkplatz – 

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Wartende an Ampe

Beim Draw-Togetha war ich versehentlich zu früh, setzte mich draußen in die Nachmittagssonne und schaute nach Motiven. Da kam die junge Frau mit weißem Top, bei dem oben die schwarzen BH-Träger rausschauten, was einerseits sehr reizvoll wirkt, andererseits einen Hintergrund erzwang, damit sich das weiße Shirt auch abhebt. Sie blieb auch nur wenige Sekunden stehen, was absehbar war, und einen zwingt sich möglichst viel einzuprägen. Das Shirt war nicht wirklich bauchfrei – künstlerische Freiheit da. Die Hose war ziemlich anders und hatte viele Falten – da nahm ich in Kauf ganz auf die Phantasie auszuweichen, um mir dafür andere Details zu merken, etwa die Haare, aber wie diese in den Spitzen endeten, wusste ich dann auch nicht mehr. Eine hübsche Herausforderung, bei der ich langsam besser werde, wie ich meine.

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Hausecke, westl. Kreuzberg

Dankbarer, was das Beharrungsvermögen betrifft, war diese Hausecke, aber um die Aquarellfarbe trocknen zu lassen muss man Pausen einlegen, und die Sonne wandert und mit ihr der Schatten. Am Ende leuchtete die Fassade gar rot-orange. Das sah zwar gut aus, wäre aber schwieriger darzustellen gewesen – also dass es Sonnenlicht ist, nicht die Hausfarbe selbst, wobei ich wenig Ehrgeiz verspüre, im Farbhandling besser zu werden. Aber dilettantisch ein wenig rumexperimentieren – wieso nicht?

Weil’s halbwegs hinpasst und keinen eigenen Beitrag wert scheint, noch ein fotografiertes Notwehrschildchen vom Eck Yorkstraße/Großbeeren~:

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Furchtbar unscharf: Der Radweg ist kein Parkplatz

„Nicht 1 Minute, nicht um mal eben, nicht mit Warnblinker an. Sondern: Gar nicht! Echt!“ (Korrekte Entzifferung ist nicht garantiert, Verbesserungsvorschläge willkommen.)

Zu Radwegen habe ich zu viel zu sagen, durchaus ambivalentes, um jetzt loszulegen. Zuparker sind in der Tat ein Problem aber, wenn die Autos links davon stehen bleiben, ist mir auch unwohl dann rechts zu passieren. Beifahrer reißen eher unachtsam die Tür auf, als Fahrer, steht als Befürchtung dahinter. Und die Ausweichmöglichkeit ist begrenzter.

 – Ampelkrähe – 

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Ampelkrähe

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Tryptichon Ampelkrähe, Fußgänger

Auch vom Draw-togetha: Ampelkrähe und Fußgänger. Die Fußgänger standen nur wenige Sekunden still und mussten nach Konzentration aus der Erinnerung aufs Papier gebracht werden. Die Krähe dagegen saß einige Minuten still. Und vor allem die Ampel.

 – Berlin, 7°C, Sturmböen – 

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Äste sind mir noch nicht aufs Haupt gestürzt, aber der Gegenwind geht mir langsam auf den Wecker!

Nach dem Zeichnen dachte ich, ein Foto, möglichst von Berlin, möglichst frei von Verwertungsrechten Dritter, wäre nett, die besser zeigt, dass der Radler fliegt, wäre nett, und kam erst zu obigem Ergebnis. Dann schrieb ich die Überschrift, die den Fokus aufs Wetter, mehr als auf den BER lenken sollte, und dann erst fiel mir auf, dass die Bäume alle Grün tragen, was in Berlin noch nicht der Fall ist.

Hm. Also weiter mein Fotoarchiv durchwühlt. Die Unschärfe ist für einen Hintergrund gar nicht schlecht.

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Hier säuft die linke, untere Ecke in Dunkelheit etwas ab. Oben ist der Himmel so dunkel, dass Sprechblase, Menschen- und Vogelkopf auch farblich gefüllt werden müssen, damit es nach was aussieht.

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Auch eine Möglichkeit, nachdem ich das Foto seitenverkehrt gesetzt habe, aber der Radler fliegt ziemlich niedrig.

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oder so

Die Fotos unten sind auch nicht bei starken Böen aufgenommen, so dass die Bäume im Hintergrund die Bildaussage nicht optimal unterstützen. Das Haus schaut noch durch die Schaltkassette durch – kein Fehler, sondern eines der Räder mit neumodischem Zahnkranz usw. aus spezialgehärtetem Acrylglas.

Sagt Eure Meinung in den Kommentaren.

 – Cloudgott Windscheidstr. –

In einem der Hinterhöfe der Windscheidstr. 18 gelang es mir, den Cloudgott auf Foto zu bannen.

Dort befindet sich ein Abfluss, aus dem nach einem Schauer weißer Zellstoff oder ähnliches hochblubberte, dabei den Abfluss derart verdeckend, dass die offenen Stellen schwarzen Metalls Augen, Nase und Mund formten. Mehr wollte ich gar nicht fotografieren, aber beim Blick auf das Display des Fotoapparates trat die Spiegelung des Gebäudes klar hervor, die in der Natur überhaupt nicht gut auszumachen war – selbst wenn man besonders darauf achtete kaum zu erkennen.

 – draw together – Belziger Straße – 

Heute war wieder ein Draw-togetha im Café Lentz. Neben einem Beitrag zum Comic-Collab, der erst zum 15. online gehen wird, fiel noch ein weiterer Cartoon ab – eigentlich nur die Vertintung einer Bleistiftvorzeichnung, bei der ich nicht weiß, wieso sie von mir ein paar Monate nicht fertiggestellt wurde. Gut – berühmt ist es nicht, aber was von mir ist schon berühmt?

Auf der Belziger Straße gibt es einen Blick auf kleines, altes Fabrikgebäude mit langem Schlot, der recht reizvoll ist. Ein dunkles zwischen ansonsten hellen Gebäuden, vielleicht 100m westlich vom Bahnhof Kleistpark am Kleistpark. Am Freitag fotografiert zeichnete ich es heute ab.

 – Und noch mehr Rohstoff –

Morgen soll es hier schon 15°C werden. Das wird nix mehr mit meinem Winterparanoia/-depressionscomic. Nutze ich die Gelegenheit, und schimpfe über Wortpress, das mit dem jüngsten Update vor ein paar Monaten alle von mir mittels Absatz: zentriert formatierten Bilder jetzt linksbündig ausrichtet, insbesondere 5 Jahre alte Beiträge. Das alles manuell zu korrigieren, über 1500 Beiträge, würde viele Stunden Arbeit nonstop bedeuten, bei 20s/Beitrag ca. 8h.

In der Livevorschau sieht man die Bilder per default mittig ausgerichtet, so dass man es bei neuen Beiträgen auch leicht vergisst. Im jüngsten Rohstoffbeitrag lässt sich aber auch mit ausdrücklicher Formatierung des Bildes als mittig nichts erreichen – das dritte Bild erscheint linksbündig.