Zig-Zag-Jamsession Funk

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 – Zig-Zag-Rock – 

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Heute nur ein Musiker (li.), dafür viel Publikum.

Im Programm gab es wohl einen Hinweis, dass es sich bei den Musikern um Amateure handelt, hellhörig wurde ich aber erst, als es in der Ansage des Veranstalters noch mal wiederholt wurde. 4 Musiker bestritten die erste Hälfte des Abends, der ja als Jam-Session in Rock und Blues angekündigt war. In der Pause sollten sich dann Amateuere des Publikums mit der Band abstimmen, wer wann zum Auftritt kommt. Begonnen wurde mit While my guitar gently weeps und bei 2-3 Übergängen schienen mir die Harmonien nicht zu stimmen.

  • Zig Zag Willi – Drums
  • Jörn Becker- E-Gitarre
  • Manfred Albrodt- Bass (im Bild)
  • Stefan Fischer – Keyboards

Insgesamt schlugen sich die Musiker aber wacker. Der Gitarrist stach etwas heraus, hatte verschiedene Sounds drauf und war schnell – nach dem Schlussakkord nachzuklimpern könnte er sich noch abgewöhnen. Ich verstehe das, da selbst ein verspielter Charakter, mehr verspielt als Charakter, aber es wirkt einfach nur gut, wenn man dann wirklich das zu Ende geglaubte Lied nochmal aufnimmt. Der Keyboarder war kaum zu hören, weswegen ich in der Pause intervenierte, man möge das lauter drehen. Mehr noch als Becker übernahm er auch die meisten Gesangparts auf gutem Niveau. Der Schlagzeuger fiel nicht weiter auf wie auch der Bassist – nicht untypisch für das Instrument – meist im Hintergrund blieb, außer dass er einmal den Backgroundgesang gab, und dabei paradoxerweise mehr in den Vordergrund rückte.

Für eine Amateurband schon ziemlich gut war die Differenz zu meinen bisherigen Erfahrungen im Zig-Zag-Club aber doch hier und da zu erkennen. 2-3-Mal geriet der Klang mehr zu Lärm.

Dass niemand was zu Chuck Berry sagte leuchtete mir auch nicht ein, dann kurz vor Schluss spielten sie doch Johnny B. Goode, für meinen Geschmack aber zu schnell. Vielleicht sollte es ihn noch erreichen.

Was gut klappte, war die Integration der anderen Musiker in Part zwei. Im hinteren Clubeck wurde auch sporadisch getanzt, aber es war nicht sehr voll und Versuche das Publikum zu animieren fanden gar nicht erst statt.

 – ZZJC Jamsession – 

Die Instrumente sind wohl zu erkennen, Spalte 1, Abb. 3+4 und Spalte 3, Abb. 1 zeigen Zuschauer. Mit Klick auf die Bilderkacheln bekommt man eine größere Einzelansicht.

Die Musikergesichter sind nicht sehr ähnlich. Als Ausrede bringe ich vor, dass mein Blöckchen nur Din-A6 ist; bei großen Instrumenten bleibt da nicht viel Platz Details auszuarbeiten, das Licht ist schummrig, der Stift und der Pinsel sind dick; erst stehen die Modelle unbeweglich und schauen nach links, und dann, während man zeichnet, drehen sie sich nach rechts und nicht mehr zurück. Musiker!

Gut, für den Stift bin ich selbst verantwortlich und so dick ist er auch nicht. Proportion und Körperhaltung sollten stimmen.

Musikalisch sollte ich aber doch eher die Mittwoche aufsuchen, das war nicht so fetzig, wie es meinem simplen Geschmack entspricht, sondern mehr Jazz als Funk/Soul. Dennoch, wie immer gut, im Zig-Zag-Jazzclub und relativ voll, 85-90% würde ich sagen.

 – Sketchwalk Kreuzberg – 

Sonntag mal wieder ein Skizzentreffen, diesmal mit Spazieren durch Kreuzberg. Konkret sah das so aus, dass wir uns am U-Bahnhof Schlesisches Tor trafen (Abb.1), was nicht heißt, dass ich nicht per Rad gekommen wäre. Dort zeichneten wir gut 1h auf einem kleinen Grünfleck (Abb. 2). Dann spazierten wir in den Görlitzer Park (Abb. 3). Da war ich ja ewig nicht mehr, da gibt es jetzt befestigte Wege. Von dort brachen wir nach wieder rund einer Stunde auf in ein Straßencafe mit Küche in der Wiener Straße. Es ist immer sehr erfrischend in dieser internationalen Clique. Indonesien, Japan, Russland, Canada, Berlin …

 

Eine Bleistiftskizze harrt noch der Tusche.

Zu den Gesprächen: Hier ist Ton, Steine, Scherben und hier Nina Hagen, Rangehen und hier der Zig-Zag-Jazzclub.

#sketch_together

ZZJC: Dorrey Lin Leyles u. Brooklyn Bridge

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Das letzte Mittwoch-Funkkonzert vor der 1monatigen Sommerpause des Zig-Zag-Jazzclubs, mit Dorrey Lin Leyles (voc.). Ein junger Gittarist (li.) war für Loomis Green eingesprungen, der einen Auftritt mit Jan Delay vorzog, dessen Name auch genannt wurde, aber im Web nicht aktualisiert wurde. Am Piano wieder Helmut Bruger, der bereits früher eine Verewigung hier erfahren hat (o.re.), wo sich auch Kai Schoenburg findet (u.re., Drums).  Am Bass wohl Niklas Lukassen, dessen linkes Auge es nicht mehr aufs Papier schaffte – vielleicht erfinde ich ihm eins und liefere ihn noch nach.

So voll habe ich den ZZJC noch nicht erlebt, andere Gäste korrigierten mich „Mittwochs nicht“ und das Publikum war auch jünger als im Winter/Frühjahr – Touristen? Das Instrumentalstück zu Beginn hatte ich mal auf Cassette, aber es wanderte mit dem defekten Cassettenplayer in den Müll. Den Namen Billy Cobham konnte ich nicht mehr aus dem Gedächtnis kramen, das Stück Stratos. Ein anderer Gast konnte mit der Information aushelfen. Weitere Stücke habe ich nicht notiert und krame sie mir jetzt auch nicht aus der Erinnerung. Die Stimmung war prächtig, die Musiker excellent, Dorrey konnte ich mir nicht verkneifen einmal marginal nachbearbeitet zu colorieren, wg. der plakativen Erscheinung mit ihrem roten Umhang – ihre Stimme einerseits und ihre, dem Publikum zugewandte Art, trugen maßgeblich zum Groove des Clubs bei. Der linke Arm bedürfte größerer Korrekturen, aber wenn man mal anfängt hört man nicht mehr auf. Als Entschuldigung bringe ich vor, dass die Zeichnungen jeweils ca. DIN-A6 oder Postkartengröße hatten.

Beim linken Arm des Gitarristen musste ich auch interpolieren, da dieser vom Mikrofonständer Dorreys teilweise verdeckt war.

 – Dorrey Lyles presents „Rey’s Boom, Boom, Boom“ – 

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David Beecroft, Dorrey Lyles, Daniel Keeling voc., Akira Nakamura, 2 Gäste

Nicht skizziert: Helmut Bruger, p. & Simon Pauli voc. Normen Goltz voc. wobei ich mit der Namenszuordnung von Daniel, Simon und Normen nicht sicher bin. Einer spielt auch akustische und E-Guitarre. Entweder die Vokalisten vertraten Dorrey, oder sangen mit ihr zusammen. Weiterlesen

 – Rachelle Jeanty und Brooklyn Bridge im Zig-Zag-Jazzclub – 

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v.l.n.r. u. o.n.u.: Dimitrij, der Gastgeber, Rachelle Jeanty (voc.),  Helmut Bruger (p), Adam Lenox (b). Kai Schoenburg (dr). Ohne Skizze: Loomis Green

Wieder mal war ich begeistert. Rachelle hatte ich jetzt längere Zeit nicht gesehen. Entweder sie ist stimmlich noch stärker und in der Bühnenpräsenz noch souveräner geworden oder meine Erinnerung war einfach nur etwas verblasst.

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Rachelle und Loomis Greene

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Helmut Bruger und Rachelle Jeanty

 

Zu den Zeichnungen muss ich anmerken, dass bei Dimitrij nur die Frisur halbwegs stimmt. Rachelle hat in Wahrheit noch mehr Frisur als Kopf als auf dem Bild. Außerdem ist das Papierformat (A6) einfach zu klein, um ein Gesicht zu zeichnen, wenn man die ganze Figur aufs Blatt bringen will, selbst wenn es dann für die Stiefel nicht ganz reicht. Die Hand am Piano, falls sie jemand erkennt, ist deswegen so hoch, weil auf dem Piano noch ein Yamaha liegt, das nicht weiter ausgeführt ist, auf dem er meist spielte. Adam Lenox hat einen sehr viel längeren Kopf aber nachträgliche Korrekturversuche durch einfaches Strecken waren nicht überzeugend, also ließ ich das so wie es war.

 

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Rachelle Jeanty