– Masken, Masken, Masken – 

maskenmuster-2

Maskenvorlage, A4, quer

Hier die Vorlage als SVG-Quelltext (in Editor kopieren, als maske.svg speichern, mit Grafikprogramm öffnen):

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Die Idee bei dieser Vorlage ist, dass man sie ausdruckt, die Kontur ausschneidet, an den gestrichelten Linien faltet und am vertikalen Falz an eine Saft- oder Milchtüte andrückt und das untere Teiloval wo es gestrichelt ist unter die Milchtüte faltet. Dann kann man mit einem fetten Stift die Konturen nachfahren.

Wegen der 3. Dimension passt das untere Teiloval nicht richtig flach unter die Tüte, man muss ein dreieckiges Hin-und-Her hineinfalten, das ist nur angedeutet, nicht ausgemessen. Die Ohren gehen um die Tüte herum – bei quadratförmiger Grundfläche ziemlich genau gerade so.

Hat man die Kontur übertragen, schneidet man sie mit einem Teppichmesser oder einer Schere oder dem Lasercutter aus. An den Ohren genügt es, je nach Schnur/Gummi das man durchziehen will, einen Schlitz zu machen.

Je nach Nasengröße schneidet man oben vertikal in das Dreieck einen Ritz und schiebt die Dreiecke übereinander. Festkleben oder so.

In die Mitte, wo wir atmen wollen, kann man entweder ein großes Loch schneiden, mehrere kleine, Schlitze oder wonach einem der Sinn steht. Eventuell hat man einen so hübschen Getränkekarton, dass dessen Aufdruck Dekoration genug ist, eventuell will man sich dekorativ austoben. Dann spielt natürlich eine Rolle wo das Loch ist – eventuell integriert man die Atemlöcher ins Design, eventuell dekoriert man nur drumrum.

An den Flügeln Gummiband durchschieben – einmal rum oder von jeder Seite um die Ohren ein breiteres Haushaltsgummi.

Innen muss man sehen, wie man seinen Filterstoff befestigt – da bin ich noch am Experimentieren. Die Quick-and-Dirty-Methode ist, ein Papiertaschentuch flach ausbreiten, die Maske überstülpen und hoffen, dass es hält. Vor der Benutzung auch prüfen, ob genug Luft durchkommt, eventuell mal das Treppenhaus runter und wieder rauf stürmen, dass man etwas aus der Puste kommt. Dann neben das Bett stellen, damit man weich fällt, wenn einem schwarz vor Augen wird. :)

Eventuell einen liebevollen Mitbewohner zur Aufsicht bestellen. Oder gleich den als Versuchsperson bestimmen, das ist noch sicherer!

Raucher und Dampfer können vor dem Spiegel die Maske runterschieben, einen tiefen Zug nehmen, Maske wieder vor den Mund und ausatmen. Sehen, wie weit der Rauch austritt, wie viel, ob an den Seiten viel entweicht, Vergleich machen ganz ohne Maske. Bringt das was?

Wenn’s den Funktionstest bestanden hat, kann man die Schablone mit Zeichnungen, politischen Parolen oder Tapetenmustern dekorieren und über die Maske kleben, um den Fettgehalt der Milch zu kaschieren.

Ich wünsche viel Erfolg und Spaß. Über Verbesserungsvorschläge würde ich mich freuen, insbesondere wie man Stoff oder Papiertaschentuch so befestigt, dass es seine Filterwirkung leistet, die Befestigung innen nicht störend aufs Gesicht drückt (Wäscheklammern ragen einem leicht ins Sichtfeld) aber auch nicht so labbrig ist, dass man beim Einkaufen mehrfach nachjustieren muss. Lösungen, bei denen man das Filtermaterial nicht gut wechseln kann, sind auch suboptimal. Wenn die Befestigungsmittel nicht die Gestaltung der Außenseite stören, wäre es super.

Vielleicht ergänze ich das Posting noch mit Fotos meiner semigeschickten Umsetzung, mit Stoffbefestigung, Kordel, Gestaltung.

Da fällt mir ein: Man kann die Gestaltung natürlich auch gleich auf die Schablone drucken. Dann lässt man aber vielleicht die vertikale Faltlinie weg, die ansonsten nicht stört, wenn sie innen landet.

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