– Hufeisenthese – 

hufeisentheorie

Schon am Samstag, also zu ähnlicher Zeit wie Herr Sonneborn, beschäftigte ich mich mal wieder mit der Hufeisenthese, Ich stimme ihm zu, dass sie von beschränktem Erkenntnisgewinn ist, aber ganz so beschränkt, wie er es darstellt, ist es vielleicht doch nicht.

Die These besagt ja nicht nur, dass es Ähnlichkeiten zwischen den Extremen gibt, die so groß sind, dass sich die Enden näher sind, als ein einfaches lineares Links-Mitte-Rechts-Spektrum suggeriert; die These besagt auch, dass es teilweise zum direkten Übersprung von einem Ende zum anderen kommt, der Wandel also nicht über gemäßtigte, mittlere Positionen verläuft.

Dieser Teil der Theorie ist ja, wenn auch nicht einfach, empirisch überprüfbar, je nach dem, was man als extrem rechts/links ansieht und ob man sich auf Selbstbeschreibungen verlässt, aber prinzipiell überprüfbar und bezifferbar.

Beugt man den Hufeisen aber in der 3. Dimension im Raum, dann sind sich nicht nur die Enden nahe, sondern diese auch wieder der Mitte. Eine großartige, neue These ist damit aber nicht verbunden. Man kann nur feststellen, dass von der Mitte hin zu den Extremen – theoretisch auch umgekehrt – der Weg auch nicht so weit ist. Dafür finden sich sicher auch Belege.

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