– Dorrey Lyles presents „Rey’s Boom, Boom, Boom“ – 

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David Beecroft, Dorrey Lyles, Daniel Keeling voc., Akira Nakamura, 2 Gäste

Nicht skizziert: Helmut Bruger, p. & Simon Pauli voc. Normen Goltz voc. wobei ich mit der Namenszuordnung von Daniel, Simon und Normen nicht sicher bin. Einer spielt auch akustische und E-Guitarre. Entweder die Vokalisten vertraten Dorrey, oder sangen mit ihr zusammen.

Mal wieder im Zig-Zag-Jazzclub gewesen. Dorrey Leyles mit Reys Boom, Boom, Boom – was immer das sein mag. :)  Mehrfach wurden neue Sänger auf die Bühne gerufen, so dass ich schon fürchtete, auch ich sei demnächst an der Reihe. Aber nein, es war rappelvoll, da wären noch andere vor mir dran gewesen.

Ein feiner Abend, kraftvolle Stimmen. Blues-Jazz-Soul. Außer dem Piano, Helmut Burger, lauter  neue Gesichter. Sehr empfehlenswert.

Erst hatte ich geplant zu einer Diskussion mit Bazon-Brock zu fahren, der sich mit Frau Petra Bahr und J.P. Wils unter dem Titel: „Blasphemie – Ein Religionsgespräch zu Gilbert und George“ am Kulturforum in der Matthäikirche im Rahmen des #DEKT2017 streiten wollte. 3 verschiedene Veranstaltungshinweise enthielten keinen Hinweis auf Kosten, aber einer eine Telephonnummer, also flugs angerufen, und holla, man braucht ein Ticket (Kirchentagstagesticket) aber sie verkaufen keins, muss man sich anderweitig besorgen, nein, sie fragt nach, sie reicht mich weiter, ja, eine Abendkasse, 16 Euro der Spaß.

In seiner Denkerei verlangt Bazon Brock keinen Eintritt für seine Vorträge, man bekommt noch Wasser oder Wein und ein Stück Gebäck für umsonst, aber für die Thekenkräfte wird ein Trinkgeld erbeten. Oft verschenkt oder verschleudert er noch Bücher. Also an dessen Honorar wird es nicht liegen. Und 100, 200 Leute in so einer Kirche, da bekommen sie Unkosten zigfach raus. Wahrscheinlich dient es der Quersubventionierung der Gratisbänke die für Obama und Merkel angekarrt wurden und dem Abschlussgrottendienst der absehbar in Wittenberge ein Reinfall wird.

Die Bahn hat ICE-Sonderzüge im 10-Minutentakt geplant und keiner kauft Tickets. Jetzt hoffen sie das die Leute alle mit dem Bus kommen wollen, ja, oder auf Eseln geritten, vielleicht. Nachhaltig, stilsicher und folkloristisch. :)

Außerdem hätten sie mich erstens als Besucher gezählt und zweitens als Vereinsfremden und somit als Beleg, dass der KT über die eigene Filterbubble hinaus in die Gesellschaft reinwirkt und somit eine Finanzierung durch den allgemeinen Steuerzahler berechtigt ist.

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Bazon Brock

Samstag wollte ich auch die „Grenzen der Toleranz“ besuchen, im Roten Rathaus, welches nur auf Betreiben der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) ohne Kirchentagsticket besuchbar ist, aber nach dem der Skandal, dass eine genehmigte Aktion vom 11.Gebot auf dem Messegelände  vom Kirchentag verhindert wurde, mit der Unterstellung  von Volksverhetzung, während die volksverhetzenden Aussagen Originalzitate Luthers sind, und diesen Fakt gerade anprangern sollten, die Wahrheit der Toleranz, die bekanntlich aufm Platz liegt, schon vollständig enthüllt hat, können sie das ohne mich noch mal zu verbalisieren versuchen.

Wir haben Dich gesehen, evangelische Toleranz!

Also, langer Rede, kurzer Sinn: Lieber investierte ich meine 15 Euro in Blues + 9 für Getränke als 16 in diese Toleranzvorbilder, die Kritik begrüßen, wenn sie nicht deutlich und nicht eindeutig ist, sprich, wenn nur sie selbst diese formulieren.

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