– #defyhatenow – 

hate-speech

Themen der re:publica

Jeder 2. Vortrag der re:publica scheint von Hatespeech zu handeln. Während man aus den USA vor allem von Fällen hört, in denen der politische Gegner recht freihändig mit dem Vorwurf Hatespeech zu verbreiten eingedeckt wird, zeigt dieser Vortrag über die Lage in Süd-Sudan, Social media and conflict: How to mitigate online hate speech that fuels violence? (Videoaufzeichnung noch nicht verfügbar), dass dies ein lebensgefährliches Phänomen bezeichnen kann, weit entfernt von Mikroaggressionen und Safespaces.

Oft beschreibt hate speech das eigentliche Problem nicht. Teils trifft er das Phänomen nicht, insofern es sich gar nicht um Hass handelt, sondern nur um Herabsetzung politischer Gegner. Ein derart unterschiedlich eingesetzter Begriff lädt leider zu permanenten Missverständnissen ein.

Während der Beitrag aus dem Sudan von nüchterner Ernsthaftigkeit geprägt war, ging es bei anderen Vorträgen wohl mehr darum, den politischen Gegner als Faschisten zu stigmatisieren, und wenn der Gegner erst mal als Faschist identifiziert ist, dann ist natürlich auch jedes Mittel zur Bekämpfung recht. Dementsprechend rief man diesem im Vortrag dann ein Fuck you, Arschloch zu.

Love out loud?

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