– InkTober: Little – 

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Vor einem Monat und zwei Wochen wurde ich vorrübergehend auf Google+ gesperrt, der vorgebliche Grund: ich hätte gespammt.

Alles was ich da tue, ist, Links zu meinen Blogbeiträgen zu posten, wobei G+ aus dem Link gleich die Grafik als Vorschaubild extrahiert. Sofern Text da ist auch noch ungefähr die ersten 10 Worte.

Die Benachrichtigungsmail kommt von einer no-reply-Adresse und es gibt auch keinen Hinweis wo man sich beschweren oder Einspruch erheben könnte, aber wenn man zu G+ geht kommt ein Dialog, wo man protestieren kann. Eine Antwort auf meinen Protest bekam ich allerdings nicht –  nach ca. 5 Tagen ging es wieder ohne Begründung. Man kann nichts mehr posten, nichts mehr teilen, andere sehen die Beiträge und das Profil nicht mehr und beplussen kann man auch nichts mehr (upvoten, liken, aufwerten).

Was man bekommt ist ein Text mit vielen Links zu Howtos, zu AGBs und Nutzungsbedingungen und vor allem Links zu weiteren Seiten mit noch mehr Links. Einer der Links ist ein Forum, in dem es auch User gibt, die als Experten ausgezeichnet sind. Die sind aber weder bei Google angestellt, noch haben sie irgendwelche Rechte und Möglichkeiten, d.h. sie wissen auch nicht wieso man gesperrt wurde und können es auch nicht herausfinden, auch nicht auf das gesperrte Profil zugreifen. Vielleicht können sie hier und da trotzdem jemandem weiterhelfen – ihre Hauptaufgabe ist es wohl den Blitzableiter zu spielen und die erste Protestwelle zu brechen.

Einen Monat später, vor 2 Wochen kam jetzt die zweite Sperre, die gleich die verschärfte Begründung enthielt, ich hätte wiederholt gespammt. Wieder kein Hinweis, welches Posting sie für Spam halten, keine Begründung, nichts. Wieder keine Möglichkeit der Kontaktaufnahme.

Wie ich hörte kann einem Ähnliches bei Facebook und Co. auch passieren. Dumm daran ist, dass ich bei G+ inzwischen ca. 150 Follower habe, und die Besucherzahl auf WordPress von ca. 150-200 am Tag auf 50-100, teils unter 100 fiel. Ich könnte damit gut leben, wenn ich die höhere Zahl nie gehabt und mich nicht dran als Normalität gewöhnt hätte.

Ohne Vertrag, in dem etwas von den eigenen Rechten steht, die man hat, steht man als unwürdiges Würmchen vor einem kafkaesken Gericht. Die G+-Forenexperten meinen, es sei Absicht von G+, nicht zu verraten, wofür man gesperrt wurde, man müsse es selbst rausfinden, damit die Spammer nicht rausfinden, wo genau die Grenze liegt. Hm – wie soll man eine Grenze respektieren, von der man nicht weiß wo sie liegt?

Little ist das Thema von InkTober.

Ähnlich klein kann man sich als IOS-Entwickler fühlen, wie man im LNP-Podcast nachhören kann. Der Fall hat aber mehr Fleisch.

Ich frage mich, ob ich meine Beiträge da zu oft geteilt habe. Ich war in 3 Communities, Immer lustig, Lachen macht Spaß und Lustige Bilder und Videos. Es wäre aber ein leichtes für Google per Programm zu unterbinden, dass man mehr als 1x teilt. Dass man überhaupt externe Inhalte verlinkt wird ausdrücklich unterdrückt und machen alle, von Deutschlandradio bis HPD, von Postillon bis Nachdenkseiten. Und zwei Jahre lang habe ich es ohne Beanstandung so gemacht.

Wie soll ich denn rausfinden, was nun mein Vergehen war? Ich habe schon weniger geteilt als zuvor – tja, entweder das war es nicht, oder es war nicht genug.

Die nächste Sperre soll dann endgültig sein. Toller Kundenservice, bei Google-Plus.

 

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