12 hours of comic

Am Samstag war wieder ein 12 hours of comic, wie in den letzten Jahren. Da C. nicht mehr in Berlin wohnt, die sich die letzten Jahre um die Organisation gekümmert hatte, und auch ihre Wohnung zum gemeinsamen Zeichnen zur Verfügung stellte, wurde erst ein neuer Gastgeber gesucht. Da sich niemand sonst meldete meldete ich mich – meine Wohnung ist schön trocken und warm aber versinkt meist in Zuständen mittleren bis großen Chaos einerseits und kann auch auf auf der nach oben offenen Schmutz- und Dreckscala einen betrüblich hohen Rang für sich beanspruchen – sonst hätte ich mich gerne früher zur Verfügung gestellt. 

Bis Mittwoch, als ich mich meldete, war jedoch kaum Interesse auf der Meetupliste dokumentiert. Die einzig verbliebene Interessentin E. zog dann am Donnerstag zurück, als sich abzeichnete, dass wir nur zu zweit sein würden, aber ungern aufgebend hielt ich die Stellung bis Fr. mittag. Nach meiner Absage tauchte dann noch ein M. auf der Liste auf aber verschwand auch wieder.

E. hatte aber angegeben dann alleine arbeiten zu wollen und C. hatte versprochen uns das Thema am Samstag um 14:00 Uhr zu nennen. Ich wartete das Thema ab, fuhr dann aber erst mal mit dem Thema im Kopf einkaufen. Zuhause kochte ich dann noch und richtig los ging es erst um 17:00 Uhr.

Bis ca. 22:00 war ich mit Ideensammeln, fotografieren und skizzieren beschäftigt, bis 1:30 Uhr dann war ich mit Zeichnen beschäftigt aber dann mussten noch die Einzelskizzen in die richtige Reihenfolge gebracht werden, mit Sprechblasen versehen, das Raster ausgerichtet werden, eine Fummelarbeit mit Pixelschiebereien.

 – – –

Das Thema war „spielen„, „to play“ bzw. „jouer“ (frz.), eine erfreuliche Variation gegenüber den Vorjahren, wo es erst ‚Burg‘ und dann ‚Turm‘ war -‚Schloss‘, ‚Bastion‘ oder ‚Tor‘ wäre eine wenig überraschende Fortsetzung gewesen.

Die Wettbewerbssprache ist französisch, aber wg. der internationalen Ausrichtung auch Englisch. Jetzt ist es ja so, dass ‚Spiel‘ im Deutschen ein schillernder Begriff ist. Von Brett-, Karten-, Gesellschaftsspielen über Schauspiel, Klavierspiel, was das Radio spielt, Mienen- und Trauerspiel, gespielte Empörung usw. kann man in viele Richtungen das Thema erweitern. Allerdings ist natürlich die Frage, ob ‚jouer‘ im französichen ähnlich flexibel ist, oder das englische ‚play‘. Auf der Bühne, das ist im Englischen ja ‚to act‘. Für lange Sprachforschungen ist aber die Zeit zu knapp und es gibt auch kein strenges Themenregime.

Ich produziere am liebsten erst in meiner Muttersprache, und versuche am Ende alles nochmal ins Englische zu übersetzen. Damit war ich dann doch bis früh um 8 beschäftigt. Nicht ganz in den 12 Stunden fertig zu werden ist auch kein Problem. Wie das genau geplant ist, weiß ich nicht. Letzte Korrekturen kann man offenbar bis Ende Januar einreichen.

Frühere Wettbewerbe an denen ich teilnahm:

12hoc 2015

12hoc 2014

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s