– A fool with a tool – 

fool-with-tool

Ein schönes Tool will ich meinen Lesern heute vorstellen, und Wiesooft nicht von Microsoft, sondern selbst in 12 Minuten zusammengehäkelt, in 4 Minuten abgeschrieben und eingerichtet, in 20 Minuten beschrieben. 

Ausgangspunkt sind Links über die man stolptert, und für die man keine Zeit hat, obwohl sie interessant aussehen, aber man hat keine Zeit. Eine Lösung dafür ist die Liste der Lesezeichen, bei manchen auch als Bookmarksk oder Favoriten (Wien) bekannt. Diese laufen jedoch schnell voll, wenn man da alles mögliche abspeichert. Außerdem weiß man nach 3 Wochen oft nicht mehr was sich hinter einem Link verbirgt.

Die Lösung: Ein Shellscript, das Links in einer Datei sammelt, chronologisch mit den jüngsten oben, und dabei Schlagworte zu vergeben erlaubt, so dass sich eine stumpfe, 1000 Einträge lange Liste in 0 Komma Nix durchsuchen lässt.

Leider ist das idiotische WordPress weder mit PRE, noch mit CODE – Tags dazu zu bewegen, ein Script als Code ohne Interpretation etwaiger HTML-Zeichen 1:1 abzubilden. Ich muss es entweder als Bild oder als formatierten Code einfügen, so dass man es nicht einfach herauskopieren kann. Es kann einen Moment dauern, bis ich mit dem Ergebenis zufrieden bin.

#!/bin/bash
#
# Links mit Keywords in einer Liste speichern.
#
# Usage: links.sh LINK Keyword[ Keyword ...]
#  Example: links.sh https://demystifikation.wordpress.com/2015/... utility links 
#
link=$1 
shift
keywordlist=$*
sed -ri 3i"\t\t\t<li><a href=$link> $keywordlist </a> </li>" ~/links.html 
#
# Erzeugt aus unerfindlichen Gründen ein 't' in Spalte 1 d. Datei. 
# Werden wir's los! 
sed -ri "s/^t//" ~/links.html 

Dann brauchen wir noch eine Rohdatei, in die die Links aufgenommen werden, als unnummerierte Liste (ul) im Heimatverzeichnis ~/ .

<html>
    <ul>
    </ul>
</html>

Einfacher geht es kaum, aber die meisten Lösungen die nicht radikal simpel sind erzeugen mehr Probleme als sie lösen.

Das Script oben ruft man mit

links.sh https://wordpress.com/post/43223909/9607 sample test foo

auf, so dass ein Link über „sample test foo“ als neue Zeile in die Datei ~/links.html eingefügt wird zu der Webadresse, die man mit der Maus ja leicht in die Shell kopieren kann.

Diese Datei selbst in den Lesezeichen abzulegen sorgt dafür, dass man in Zeiten der Langeweile nachsehen kann, was man noch erledigen wollte aber verschoben hat. Später löschen lassen sich Zeilen auch leicht. Überhaupt ist eine Zeilenorientierte Struktur für die GNU-Tools eine sehr praktische Sache.

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