Archiv für den Monat Dezember 2014

Chemtrails demystified

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Passend zu Nikodienstag eine spektakuläre Enthüllung: Chemtrails geben ihr Geheimnis preis! Der Osterahasi Nikolausi mit seinem Gespann ist schuld — stand doch in der Bibel nichts von geregeltem 3-Wege-Katalysator und Feinstaubbelastung. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen – wir melden, wenn der Spuk vorrüber ist.

Der erste Schnee

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Der erste Schnee in Berlin, allerdings ohne vorhergehenden Schneefall. Ich frage mich wo der herkommt. Aus dem Vogtland oder Harz auf dem Planendach eines LKW, von dem es mit einem Besen runtergestoßen wurde? Eine künstliche Rodelbahn ist nicht in der Nähe – vielleicht am PoPl? Dieser Haufen lag auf der Potsdamer Straße, also einem wichtigen Zubringer zum PoPl, aber wer schleppt da Schnee weg und wie? Weiterlesen

Hochauflösende Makroaufnahmen mit einem – Flachbettscanner? – Plazeboalarm.

Ich habe nur profane, aber praktische Erfahrungen insofern gemacht, als ich einen Händyakku eingescannt habe, um die nur geprägte und kontrastarme, kleine Schrift irgendwie sichtbar zu machen:

akku-siemens(Klicken Sie auf das Bild, um …)

Nein, nicht SMD… wollte ich sichtbar machen, sondern das „Caution. Do not disassemble…“. Originalgröße etwa Streichholzschachtelgröße, aber nur 1/3 so dick.

Museum für Fotografie

cimg5810Dem Museum für Fotografie gegenüber, auf der Rückseite des Bahnhof Zoo, steht ein Herold mit Schwert und Schild, Ist es ein Bahngewerkschaftsführer? Der Interessenvertreter des Fahrgastverbandes? Man beachte den weichen Flausch der rund dem Krieger über den linken Oberarm fällt, wo sonst alles gerade, hart und spitz ist.

cimg5809Nicht weit davon ist eine Ausgabe für irgendwas für Obdachlose. museum-fuer-fotografieIm Gegensatz zu vielen anderen Museen und Austellungen darf man ausgerechnet im Museum für Fotografie nicht fotografieren. Manchmal ist das Blitzen verboten, aber gar keine Photos? Helmut Newton, bekannt v.a. für seine Big Nudes, stellt hier über 2 Stockwerke aus – darüber thront der 1. Weltkrieg.

Ich war zum Berlin-Comic-and-Freehand-Drawing am Samstag im Cafe Hardenberg 3/4 Stunde zu früh, da ich vom Flohmarkt kam, der wegen der Kälte sehr pünktlich die wenigen Stände schloss und raste mehr durch die Räumlichkeiten, als dass ich sie studiert hätte. Grüße an Annika, eine künstlerisch-fotografisch interessierte Freundin aus der Bayerstraße aus Münchener Zeiten, auch übrigens eine Hauptbahnhofsrandstraße, die glücklicherweise liberal/libertäre Tendenzen in mir verstärkt und eingefordert hat, und mir half dem marxistischen Dogmatismus, der starken Reiz auf mich ausübte, nicht komplett zu verfallen. :)

Sie schwärmte von Newton, aber für Sentimentalität war keine Zeit. Ich hoffe ein zweites Mal noch zur Ausstellung zu kommen, aber das Berichten fällt mir nicht ganz leicht. Diese Nacktheiten berühren doch empfindsames Gelände welches ich vielleicht lieber im Dunkeln lasse – so kann man aber über Kunst nicht reden, da muss man schon die Schatulle aufmachen. Mal sehen.