Garnisonskirche

garnisionskircheIn Potsdam soll die Garnisonskirche restauriert werden, bzw. wenn es nach der Bevölkerung geht, eher nicht. Der Vorteil einer solchen wäre es, die Verquickung von Militär und Kirche bewusst zu machen.

Um eine nennenswerte Anzahl Särge laufender und kommender Kriege aufzunehmen ist die Kirche etwas klein. Vielleicht kann man da eine ehemalige Fanmeile geschmackvoll-sakral umgestalten.

 Aber man könnte Präsident Gauck unter dem Vorwand, er dürfe dort predigen, in das Bauwerk locken, und es dann zumauern, bevor der Schriftgelehrte entdeckt, dass die Bibel auch Steinigungen legitimiert und sich strickt gegen Religionsfreiheit wendet.

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3 Gedanken zu „Garnisonskirche

  1. dorotheawagner

    Ich warte auf einen Blogeintrag über Otto Piene und die Verbreitung der Sonne – statt dessen stänkerst Du über unseren Bundespräsidenten. Aber solange Du „Garnisonskirche“ (mit Fugen-s) schreibst, sind die Chancen groß, daß dieser Beitrag nicht gefunden wird.

    Der Sinn des letzten Satzes ist nicht klar. Meinst Du „bevor der Schriftgelehrte entdeckt, dass die Bibel auch Steinigungen legitimiert und (dass die Bibel) sich strickt gegen Religionsfreiheit wendet“ oder „bevor der Schriftgelehrte entdeckt, dass die Bibel auch Steinigungen legitimiert und (der Schriftgelehrte) sich strickt gegen Religionsfreiheit wendet“?

    Antwort
    1. user unknown Autor

      Ach nein, wenn man etwas falsch schreibt, ist man selten alleine. Die Freunde des Wortverfugens werden mich finden, aber danke für den Korrekturvorschlag – ich werde ihn erwägen. Btw.: Eine Zeitlang konnte man auf Ebay unter „Schimano“ exklusive Angebote finden und hatte weniger Konkurrenzbieter. Inzwischen korrigiert das ebay automatisch, und liefert die gleichen Suchergebnisse wie zu „Shimano“. Mich interessiert aber noch, wieso es hier kein Fugen-s gibt?

      Punkt 2: Ja, die Bibel richtet sich strikt gegen Religionsfreiheit. Gauck ist vielleicht nicht fair und drängt seine Religion gerne auf und in den Vordergrund wie ein Hundebesitzer seinen stinkenden Köter, aber gegen Religionsfreiheit zu sein wird man ihm kaum nachweisen können – es würde ihm auch beim traditionellen Streit zw. ev. und kath. in Deutschland schnell zum Nachteil gereichen.

      Allerdings gehört er m.W. auch zu denen, die gerne eine christlich-jüdische Kultur proklamieren, wo man früher vom Abendland, v.a. angesichts seines drohenden Untergangs sprach. Dabei unterschlägt er eine Jahrtausende währende Feindschaft und schließt den zivilisatorischen Einfluss von Griechenland und Rom aus.

      So entpuppt sich das Gerede als pure Propaganda, die die Frage, ob Architektur, Kunst, Technik nicht viel stärker aus der gr./röm. Antike hervorgingen als aus dem Christentum.

      Antwort

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