meteoritischer Frühlingsanfang

Meteoritischer Frühlingsanfang

MIt dem Frühlingsanfang ist es ähnlich wie mit Neujahr, wo auch jede Clique ihr eigenes Datum hat. Der meteorologische Frühlingsanfang fällt immer auf den 1. März. Seit Jahren nervt mich der Begriff und jetzt schlage ich mal nach, um den Unterschied zu Meteoren heauszufinden, welche subtilen Schreibunterschiede es zw. meteorologisch so und so gibt, aber es gibt keinen – beide male steht das Wort für schwer vorhersagbare Himmelskörper – ob autonome Gesteinsprobe oder Wolkenband. Die meteorologischen Jahreszeiten laufen genau 3 Monate, was sie selbst gut vorhersagbar macht 1.1. bis 1.3. Winter, 1.6. bis 1.9. Sommer und so weiter.

Der astronomische Frühling beginnt am 20.3., oder am 21. oder am 19. – je nach dem. Er wabert und ist schwer bestimmbar.

Dann gibt es noch den phänologischen Frühling, wenn so Sachen blühen; krude Ideen über einschlagende Meteorologenhagel – der meteoritische Frühling etwa. Demanch ist Frühling einfach dann wann es blüht – Metronome und Astronomen hin oder her.

2 Gedanken zu „meteoritischer Frühlingsanfang

  1. dorotheawagner

    Von wegen „wabert“ und „schwer bestimmbar“ – Äquinox bedeutet, daß Tag und Nacht gleich lang sind, und wann das ist bzw. sein wird, ist für Astronomen sehr leicht bestimmbar, weil exakt meßbar. Das erinnert mich an Arno Schmidts Wort von der Vorhersagbarkeit astronomischer Vorgänge: „wenn von der Zukunft meinethalben noch alles offen sein sollte, die Mondaufgänge sind es nicht, Messieurs!“

    Klicke, um auf und-es-blitzen-die-sterne.pdf zuzugreifen

    Antwort
    1. user unknown Autor

      Natürlich, das ist schon schwer bestimmbar – ich brauche Hilfsmittel. Beim Datum ist es so, dass es schon zur zweiten Natur geworden ist, das Datum immer präsent zu haben, insbesondere beim Monatswechsel wo so viele Zahlungen fällig sind.

      Der phänomenologische ist auch leicht – man macht das Fenster auf und schaut ob es sprießt, bzw. ich schaue, ob ich bis zum Marktplatz sehen kann. Kann ich soweit sehen ist noch Winter; ist das Grün blickdicht, dann ist Frühjahr, Sommer oder Herbst. Das Hilfsmittel „Fenster“, welches ich erst aufmachen muss, zählt nicht. Würde es jemand putzen würde man es auch durch das geschlossene Fenster sehen. :)

      Nein, Scherz, das Fensteröffnen ist nur zur Unterstreichung der Tätigkeit des Rausschauens gewählt – ich könnte auch relativ en passant hinausschauen, aber die Äste sind schon so dicht, dass es auch im Winter nicht leicht ist bis zum Markt zu sehen – etwas Konzentration will schon nötig sein. Geputzt wurde es erst kürzlich, als ich einen Wunderschwamm für 1 Euro statt 5,99 käuflich erwarb und einen Einsatzzweck suchte, die Ansschaffung rechtzufertigen.

      Antwort

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