– königlich-preußische Kritikmanufaktur –
königlich-preußische Kritikmanufaktur

Aus der königlich-preußischen Kritikmanufaktur zu Berlin Schöneberg in 2014 sehen Sie heute:
Der Mond und der Zufall – astrologische Statistik
– sowie:
Wenn die Katholiken sich blamieren kann die evangelische Kirche nicht in Demut verharren: Logikhuber verhebt sich an einem Vergleich.

(Kann aber noch ein wenig dauern, mit den Beiträgen).

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4 Gedanken zu „königlich-preußische Kritikmanufaktur

  1. dorotheawagner

    Da muß ich wieder was verpaßt haben. Und nicht einmal ein Link. Alles muß man selbst machen! Das „in“ vor „2014“ soll ein Witz sein, oder?

    Antwort
    1. user unknown Autor

      Ja, meist sind meine Botschaften, damit sie auch jeder versteht, ziemlich direkt oder leicht zu entziffern. Unklare Aussagen, die jeder interpretieren kann wie er mag, liegen mir nicht so – da beginnt die Sphäre der Kunst in der alles gerne ein wenig verrätselt wird, während mein Anliegen ja das Enträtseln ist.

      Wahre Kunst verlangt aber wahre Stärke. Das sollen die Künstler machen.

      Dieses Bild ist mehr oder weniger die sinnlose Verschmelzung 2er Grafiken, die ich zuletzt produziert habe, Frau Tina Mendelsohn, Frontfrau des 3sat-Magazins Kulturzeit im 3-Wochenrhythmus – (diese Woche ist übrigens eine TM-Woche) mit der Rückansicht der Häusergruppe Monumentenstr. von der Langenscheidtbrücke bis zu Carparts/Billardsalon von der Baustelle Crellestraße ggü. von Langenscheidt aus gesehen. Die vor- und zurücktretenden Häuserfronten (Häuserhintern?) mit den vielen Fenstern versprachen einerseits einiges an Arbeit, mit den vielen unterschiedlichen Farben u. Farbtönen aber interessant darzustellen, und wegen der vielen Fenster die Möglichkeit viel mit Kopien zu arbeiten.

      Frau Mendelsohn habe ich heute aus Versehen „mein Kulturzeitmäuschen“ getauft, weil sie ziemlich niedlich ist, aber natürlich kann ich sie nicht so nennen – schließlich kenne ich sie nicht persönlich sondern nur aus der Glotze, wenn auch schon lange, und sie ist auch eine durch und durch seriöse Erscheinung, eigentlich, und nicht wirklich sehr mäuschenhaft – außer dass sie vielleicht ein wenig klein ist, und recht niedlich ausschaut. Sie ist aber nicht so schreckhaft wie ein Mäuschen. Außerdem hat sie eine schwarze Lederhose, wie eine Motorradfahrerin. Und eine angenhme Stimme.

      Falls Minouche mal als Fernsehkatze ausfällt, weil sie nicht gut passt, ist es sicher nicht verkehrt eine andere Moderatorin auf Lager zu haben – Hauptsächlich trieb mich aber die Neugier, ob es mir gelingen würde Frau Mendelsohn erkennbar rüberzubringen.

      Der Schornstein des Gebäudekonvoluts schien mir erst geeignet, um ähnlich der Berliner Witzfabrik jetzt ein Berliner Witzlabor auszurufen. Nun wollte ich aber noch 2 Beiträge bewirken, den inzwischen veröffentlichten Beitrag zum Mondfussballer und einen noch nur im Kopf befindlichen zu Pater Oberhuber, der Gschaftlhuber des Protestantismus. Beides aber keine Witze sondern Kritik. So wurde also aus dem geplanten Witzlabor ein Kritiklabor, aber da die Region auch nach Verwurstung des Preußentums schreit kam mir die Assoziation „königlich-preußisch“. Wohl auch der dräuende Jahrestag des Beginns des 1. Weltkriegs. Nun und zu Preußen passt dann Manufaktur besser als Labor.

      tl;dr: Du hast nichts verpasst – hier ist keine Pointe versteckt und es gibt kein Insiderwissen, mit dem man irgendwas begreifen könnte. Allenfalls Frau Mendelsohn darf man erkennen.

      Das „in“ vor 2014 ist richtig erfasst worden und soll mit dem ähnlichen „zu Berlin“ korrespondieren und eine unangemessene Feierlichkeit verbreiten. Jetzt muss ich aber zu Huber hinuber.

      Antwort
  2. dorotheawagner

    Ich dachte, die Kritikmanufaktur seist Du selbst und habe mich daher über den Auftritt dieser Frau (die ich nicht kenne) gewundert. „zu Berlin“ ist in der Tat altertümlich („Singakademie zu Berlin“) und/oder soll gebildet klingen („Humboldt-Universität zu Berlin“), aber „in 2014“ war nie deutsch und ist ein ganz schlimmer Anglizismus. Mehr davon, und ich werde das Abo dieses Blogs canceln.

    Antwort
    1. user unknown Autor

      Genau: Zu Berlin soll gebildet bzw. feierlich klingen und wer nicht 2014 sondern „in 2014“ sagt will auch umständlich sprechen und feierlich klingen – auch wenn es hier keine alte Ausdrucksweise ist. Das Volk auf der Straße spricht zumindest nicht so, aber ein Bankenvorstand auf der Aktionärsversammlung – der redet so.
      Und richtig – die Kritikmanufaktur bin – in gewisser Hinsicht – ich, denn hier wird ehrliche, solide Kritik handgeklöppelt und mundgeblasen aus echter dt. Eiche, massiv und rustikal. Über der linken Schulter von Frau Mendelsohn zeigt sich noch das Oberlicht meiner Küche, und wenn das doofe WordPress nicht SVG-Grafiken sabotierte, dann könntest Du die Grafik herunterladen und Frau Mendelsohn einen Deut nach unten schieben, und im Küchenfenster würde, nach mannigfachem Zoomen, Minos sichtbar.
      Aber um das Wort „Manufaktur“ unterzubringen und mit dem Schornsteinbau zu assoziieren habe ich meine Residenz phantastischerweise ein paar Häuser nach links verlegt. Die ganze Choose wirkt ja sicher nicht dokumentarisch, so dass sich jmd. getäuscht fühlen dürfte.

      Antwort

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