– 3 Pinguine auf Eis – 

3 Pinguine azf Eis

3 Pinguine auf Eis. (C) CC-by-SA-NC v.3.0

Für letzte Woche hatte ich ja eine Pinguinsendung angekündigt. Dann habe ich aber selbst dies und jenes getan und meine Pinguine verpasst. Umso überraschter war ich, als es heute abend um 20:15 auf 3sat hieß: Pinguine (2/4). Aha – eine Serie. Das ist ja doch überraschend, dass man genug Material hat um 4 Sendungen breit von Pinguinen zu berichten. 

Ich kann auch bestätigen, dass die Sendung heute informationsreich war. Insbesondere hat mich überrascht, dass den kleinen Pinguinen (wahrscheinlich handelte Sendung 1 von Eiern) mal ein Pinguin einer anderen Art beistand, gegen den bösen Sturmvogel, der, obwohl selbst nicht größer, ein solches Küken am Schlafittchen packen wollte – um damit was? – nun, man hat uns verschont. Fressen, wohl, irgendwie. Das wäre auch informativ gewesen, aber es kam ein Erwachsener, aber aggressiver, pickfreudiger Helfer hinzu und vertrieb den Sturmvogel. Wieso er das macht wurde leider nicht erläutert. Auch wenn die Forscher das selbst noch nicht wissen – auch das wäre ja interessant.
Es ist ja bekannt das Menschen Katzen halten, auch wenn sie keine mäusebelasteten Kornkammern haben. Amazonasindianer halten schon Affen und Papageien ohne dass ein praktischer Grund erkennbar wäre. Aus Unterhaltungsgründen und Empathie wohl.

Wenig Empathie empfinde ich mit meiner Digitalkamera. Darauf komme ich, weil ich ja empfohlen hatte viele Aufnahmen vom Fernseher abzufotografieren, um sie dann mit Grafikprogrammen nachzuzeichnen, wie hier von mir demonstriert. Dazu wäre es nämlich fast nicht gekommen. Ich war nämlich zuvor einkaufen, und gleich vom Supermarkt weg führt ein schmales Sträßchen. Die letzten 30m sind für den Radverkehr in beide Richtungen freigegeben – ansonsten ist es Einbahnstraße. Damit man überhaupt aneinander vorbeikommt sind die ersten 15m mit einem absoluten Halteverbot beschildert – dennoch wird dort nicht nur regelmäßig gehalten sondern auch frech geparkt.

Und auch heute standen 2 mittelgroße LKW da, von denen aber nichts ab- und auf die nichts aufgeladen wurde. Ein-/Aussteigeaktivitäten fanden auch nicht statt. Da die Fahrzeuge schon dort standen als ich zum Supermarkt fuhr war es auch kein kurzfristiges Halten für 3 Minuten. Es war Parken. Und das dritte Fahrzeug das da hielt war ein PKW vom Ordnungsamt. 2 oder 3 Blauuniformierte schrieben die Lkws auf, die da falsch standen, völlig ungeachtet der Tatsache, dass sie selbst nicht an die Vorschriften zu halten gewillt waren. Und die sorgfältige Versunkenheit, die sie gar nicht beachten ließ, dass ich gedreht hatte und zurückgefahren war um sie zu fotografieren, zumindest ihr schändliches Tatwerkzeug, deutete auch bei ihnen auf eine längere Prozedur als 3 Minuten hin.

Tja, und Kamera gezückt, um Beweise zu sichern, aber das Display sagte mir: Interner Speicher voll. Das ist er in der Tat seit Monaten, und die Karte steckt im USB-Reader im Laptop zu Hause. Und im Notfall kann ich nicht mal die 10 Fotos machen, die auf den internen Demospeicher passen, wenn mir so ein Malheur passiert.

Damit war die Fehlerkaskade eröffnet: Zuhause suchte ich das Kabel raus, mit dem man die Bilder direkt von der Kamera auf den PC übertragen kann, schloss die Kamera an und fand in der Ordneransicht nichts. Per dmesg | tail erschien ein Gerät /dev/sdb mit der Partition /dev/sdb1, ließ sich aber nicht mounten. Es hieß, es gäbe keine solche Partition. sudo fdisk -l /dev/sdb förderte auch nichts zu Tage. Raus-Rein mit dem Stecker, Ein-Aus mit der Kamera. Nix. Anderer USB-Slot. Nix.

Nach einigem Sinnieren begann auch schon der Pinguinfilm, also die Kamera abgezogen, und was passiert: Akku leer. Und das passiert zu oft um Zufall zu sein: Verbinde ich die Kamera per Kabel wird der Strom dort ausgelutscht wie nix – danach ist immer ein Neuladen des Akkus fällig, und war bei der vorherigen Kamera (Benq) genauso, die wg. defekten Displays jetzt ausrangiert ist.

Wieso holen sich die Geräte den Strom nicht per USB? Was machen die mit dem vielen Strom, wenn sie nicht mal ein ordentliches Filesystem parat stellen können? Praktisch wäre – ganz nebenbei – man könnte den internen Speicher an der Kamera auf den Chip übertragen – naja, praktisch – eine Notfalllösung wäre es.

Und die kl. Pinguine hatten das Wasser erreicht, und da bedrohten sie dann Karas, was wie monochrom grüne Papageien aussah, und wohl auch ein lustiges Tier wäre, wenn es nicht auf Pinguine rumpicken würde. Also wirklich! Nur sind die befrackten Watschler wohl allgemein sehr beliebt – diesmal waren es Enten, die den Pinguinen zur Hilfe kamen und die Karas angingen. Auch hier keine Erklärung, wieso die Enten das machen.

Inzwischen hatte ich eine alte Sony-Kamera mit sagenhaften 16MB Speicher auf – äh – SDHC? – ich glaube – parat und habe damit ca. 20 Aufnahmen gemacht. Diese wird erkannt wenn ich sie anschließe – immerhin. Jetzt fällt mir noch ein anderes USB-Kabel ins Auge, das ich mal versuchen könnte.

(15 min. später)

Und als das nichts brachte probierte ich noch cheese und Camera aus, und mit Camera gelang es mir dann die Bilder runterzuladen und auf der Kamera selbst zu löschen. Auch nicht sofort – die Benutzerführung ist etwas seltsam, und mit lsusb hatte ich auch geschaut, ob die Kamera erkannt wird (sie wird –

<pre>

lsusb

Bus 001 Device 010: ID 04cb:0219 Fuji Photo Film Co., Ltd

</pre>

Was genau bei den ersten Versuchen mit Camera schiefging, und wieso es dann doch fruchtete habe ich gar nicht richtig mitbekommen.

Die Grafik gibt es – wie so oft, aber ohne Logo, auf http://openclipart.org/user-detail/user%20unknown .

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