machVerzeichnisHier

In Thunar, einem Dateimanager unter Linux der oft bei xfce mit Xubuntu zum Einsatz kommt, fehlt m.E. die Funktion in einem Verzeichnis ein neues Unterverzeichnis zu machen.

Um für dieses gleich einen Namen anzugeben empfiehlt sich ein Tool wie Zenity, mit dem man einfache, grafische Dialoge erzeugen kann. Installieren kann man es mit sudo apt-get install zenity oder über Synaptic, wenn man auch das mit einem Fensterprogramm machen möchte.

<code>

#!/bin/bash
#
#

verzeichnisname=$(zenity –entry –text=“neuer Verzeichnisname“)

if [ ! -e „$verzeichnisname“ ]
then
mkdir ./“$verzeichnisname“ 2>> /home/stefan/newThunarDir.log
fi

</code>

Zenity öffnet ein kleines Fenster mit der Aufforderung einen neuen Verzeichnisnamen einzugeben, und die Aussage des Programms ist entweder leer, wenn man Abbrechen drückt, oder der Verzeichnisname, den man in eine Variable speichert, die man mkdir übergibt, mit dem man das Verzeichnis dann erzeugt.

Das Skript speichert man, etwa als machVerzeichnisHier.sh und macht es ausführbar mit chmod a+x machVerzeichnisHier.sh . Es ist praktisch, wenn man mehrere eigene Skripte hat, die in einem eigenen Unterverzeichnis zu sammeln, und dieses dem Pfad zuzufügen. In der Shell braucht man ein derartiges Script allerdings kaum – mkdir läßt sich flotter ausführen. Aber in Thunar wollte ich es ja nutzen. Also gehe ich im Dateimanager über Bearbeiten zu Benutzerdefinierte Aktionen und klicke Hinzufügen und füge mein Script hinzu. Dann suche ich als Symbol dafür den Ordner mit dem Plus-Symbol, und nun kann ich im Kontextmenü, also mit der rechten Maustaste, in den verschiedenen Ordneransichten ein neues Verzeichnis erzeugen.

Verbesserungspotential:

Man kann auch prüfen, ob es ein Verzeichnis dieses Namens schon gibt. Man könnte dann eine Meldung ausgeben und den Dialog erneut aufrufen – dadurch würde das bislang simple Script wg. eines selten zu erwartenden Fehlers doppelt so groß. Daher habe ich diese Mühsal als Übung für die geneigten Leser überlassen.

Mit help test in der Shell erfährt man, welche Schalter für so einen Test und für andere zur Verfügung stehen.

Update: Eine Umbenennung nach dem Schreiben habe ich nicht nochmal getestet. Prompt hatte ich zwei Fehler drin: Statt auf nicht-empty (! -e) zu testen testete ich auf eine leere Variable und die hatte ich noch umbenannt von $name zu $verzeichnisname.

Jetzt habe ich noch eine Ausgabe in die Logdatei zugefügt, die der Verwender an die lokalen Gegebenheiten anpassen mussen – ich denke es ist klar welche.

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