Heute habe ich Thomas, einen sehr guten Freund aus Studentenzeiten wiedergetroffen, mit dem ich zusammen mehr nicht studiert habe. Damals lebte ich noch v.a. im Prenzlauerberg aber er ist nach Irland ausgewandert und kam jetzt für den Marathon nach Berlin, der Verrückte.

40. Berlinmarathon

40. Berlinmarathon

Der Name

Der Name

Wir trafen uns zum Essen, und nachdem ich den Vietnamesen in Mitte, bei dem Mopeds aus den Wänden wachsen, nicht wiederfand arbeiteten wir uns die Kastanienallee hoch, bis wir an der Ecke Oderbergerstr. fündig wurden, gegenüber dem Godot, aber wie hieß der Laden? Zion, oder so ähnlich. :) (Zaim, sagt Open Street Map).

Anit-Kinderwagenpoller

Anit-Kinderwagenpoller

Thomas hatte bis nach Irland, dank SpOn, von einem Cafe gehört, in dem es sehr guten Espresso verschiedenster Art geben sollte gehört, aus dem man aber rausfliegt, wenn man Milch für den Kaffee bestellt, oder Zucker. Oder wenn man auf deutsch bestellt statt auf englisch. Oder wenn man mit einem Kinderwagen hineinwill.

Anti-Kinderwagenpictogramm
Anti-Kinderwagenpictogramm

Von letzterem hatte ich in der Tat auch gehört, einem Poller, der so in den Eingang gestellt werden kann, der aber letztlich mobil ist, dass man mit Kinderwagen gar nicht reinkommt. Die ersten Restriktionen gehen ja noch als Spleen durch, aber junge Eltern abweisen weil das Kind vielleicht schreit? Gut – aber der Neugier wegen – wieso nicht? Ich hatte im Kopf dass es am Kollwitzplatz sei, das Cafe, aber Thomas meinte Senefelder Platz. Vom Ausgangspunkt aus war der Weg über den Kollwitzplatz zum Senefelder ~ günstiger, und da Thomas den Namen nicht parat hatte, und kein Bookmark gesetzt hatte und es auf dem Smartphone nicht fand sprach ich, als wir dann auf dem Kollwitzplatz waren, verschiedene Passanten an. Und das lustige war: Alle hatten die Story vom Kinderwagen gehört, aber keiner wusste, wo das Cafe nun ist. Oder es herrschte so eine Art Omerta, um keine vermeintlichen Touris (Touris sind immer nur die anderen) in die eigenen, heiligen Hallen zu lassen.

Verbotsbatterie
Verbotsbatterie

Wir trollten uns also zum Senefelder Platz, und schließlich meinte Thomas die Hausnummer 8, Schönhauser Allee /den Namen zu identifizieren – Bar 111. Die Tür war zwar offen, aber der Betrieb noch zu. Also gingen wir wieder ohne zu erfahren, wie viel von der Geschichte wahr ist, und tranken stattdessen einen Espresso im Pfefferberg.

Im ganzen Satz

Im ganzen Satz

Dann musste Thomas weiter zur nächsten Verabredung, und während er die U-Bahn nahm schlenderte ich zu Fuß Richtung Rosenthaler Platz, wo mein Fahrrad stand. Aber kam an einem Cafe vorbei, das meine Neugier auf sich zog, weil die Gäste quasi wie Werbung im Schaufenster saßen: das breite Fensterbrett diente ihnen als Tisch, und ich schaute fresch einen der Gäste an, als sei dieser auch eine Werbung, die zum Anglotzen einladen soll, was dieser dann leicht irritiert zur Kenntnis nahm. Ich ging dann 2 Schritte zurück Richtung Tür, überlegte, ob ich ein Foto davon machen soll, aber das schien mir dann doch zu weit zu gehen, und sah dann auf der Tür eine Batterie Verbotsschilder: Kinderwagen, Hund, WC und Kippe. Und da, hinter dem Eingang der berühmte Poller. Und noch ein Kein-Kinderwagen-Schild.

Totale
Totale

Und das fotografierte ich dann, und trat einen Schritt zurück, um noch eine Totale zu machen, und überlegte, ob ich alleine den Kaffee testen soll. Aber nach all dem Kaffee zuvor war mir der Sinn nicht danach, und alleine einen Kaffee trinken, ohne Buch oder Laptop dabei … .

Zum Abschluss noch was nettes – 2 Häuser weiter, ein Aufkleber.

Katzenlandung

Katzenlandung

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