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Todesdrohung per WhatsApp verängstigt Kinder und Jugendliche | heise online.

In der Audio-Nachricht fordert eine Computerstimme die Empfänger dazu auf, die Datei innerhalb weniger Minuten an mindestens 20 Personen weiterzuleiten. „Wenn du es nicht weiterschickst, wirst du morgen nicht mehr leben“, heißt es dort unter anderem.

Da muss ich gleich an Religionen denken. Wenn Du Deine Kinder nicht taufen läßt/beschneidest/unter ein Kopftuch zwingst, dann kommst Du in die Hölle! Mit dem Judentum als ältester Kettenbriefkampagne bis jetzt.

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2 Gedanken zu „Todesdrohung per WhatsApp verängstigt Kinder und Jugendliche | heise online

  1. dorotheawagner

    So ein Quatsch! Bei aller Liebe zu Dir und zu diesem Blog – Deine Religionskritik kommt oft sehr pauschal daher und könnte ein bißchen differenzierter sein. Wir leben nicht mehr im Zeitalter der Kreuzzüge im Namen des Christentums, und tatsächlich wird inzwischen auch (und vor allem) unter Juden diskutiert, ob die Beschneidung zeitgemäß ist. Toleranz macht das Leben sonniger.

    Antwort
  2. user unknown Autor

    Ja, es war meine spontane Eingebung zur Meldung, keine Hausarbeit in vergleichender Religionswissenschaft, das gebe ich zu.

    Und es war ganz im Sinne des Mottos des Blogs:

    Wenn ich die gepuderten Zöpfe verneine, habe ich immer noch die ungepuderten Zöpfe.

    und

    Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewußtsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben oder schon wieder verloren hat. Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Sozietät. Dieser Staat, diese Sozietät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewußtsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Kompendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d’honneur |Ehrenpunkt|, ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.

    Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.

    Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über einen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.

    Quelle: http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_378.htm
    Ei, vielleicht dies noch:

    Es handelt sich darum, den Deutschen keinen Augenblick der Selbsttäuschung und der Resignation zu gönnen. Man muß den wirklichen Druck noch drückender machen, indem man ihm das Bewußtsein des Drucks hinzufügt, die Schmach noch schmachvoller, indem man sie publiziert. Man muß jede Sphäre der deutschen Gesellschaft als die partie honteuse |den Schandfleck| der deutschen Gesellschaft schildern, man muß diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, daß man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt! Man muß das Volk vor sich selbst erschrecken lehren, um ihm Courage zu machen. Man erfüllt damit ein unabweisbares Bedürfnis des deutschen Volks, und die Bedürfnisse der Völker sind in eigner Person die letzten Gründe ihrer Befriedigung.

    Und zur Beschneidung soviel, 1Mos.17,10 ff.

    10 Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; 11 eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. 12 Jedes Knäblein, wenn’s acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen. Desgleichen auch alles, was an Gesinde im Hause geboren oder was gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus eurem Geschlecht sind. 13 Beschnitten soll werden alles Gesinde, was dir im Hause geboren oder was gekauft ist. Und so soll mein Bund an eurem Fleisch zu einem ewigen Bund werden. 14 Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.

    Quelle: http://www.bibleserver.com/text/LUT/1.Mose17

    Riecht hier allerdings so, als würde Gottes Rache nicht auf das jüngste Gericht warten können, sondern als müsste sie, praktischer Weise, im hier und jetzt vollzogen werden – wohl dass sich solches Abweichlertum nicht ausbreite.

    Antwort

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