Maker Faire, die letzte

Ich bin ja trotz der weltweiten Terrorwahnung der USA letztes Wochenende todesmutig gen Hannover gereist und habe da die Maker Faire besucht. Kunstprojekte gab es dort auch zu bestaunen, und zwar diesen Baßspieler hier, der auch nicht nur so tat als ob, sondern tatsächlich Sound aus dem Musikinstrument entlockte. Imposanter habe ich das schon mit einem Geigenroboter im Fernsehen gesehen, aber das sah auch mehr nach einer professionellen Entwicklung aus – hier mehr nach ausgedehntem Hobby eines Einzelkämpfers.

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Lustiger aber nicht fotogen war seine Mülltonne, so eine Einfamilienhaustonne von etwa 1,50 m Höhe bei 50x50cm Grundriß. Man konnte deren Deckel aber nicht manuell öffnen – stattdessen war eine Art sehr großer Briefschlitz in diesen geschnitten wo die Kinder begeistert den Müll reinwarfen, denn nach einer ungewissen Wartezeit klappte der Deckel mechanisch bewegt auf und wie ein Teufel aus der Kiste schoß der hinauskatapultierte Müll hervor, sehr zum Gaudi der kurz erschreckt Umstehenden.

Einen schwarz-roten Engel gab es auch der nicht fliegen konnte, aber seine Flügel bei beachtlicher Spannweite, etwa 3-4m ausfahren – auch hydraulich, soweit ich weiß.Bild.

Fliegen dagegen konnten die Drohnen, kleine Quadroboter die stark genug sind eine Kamera zu heben und mit Fernbedienung über GPS mit programmierten Koordinaten steuerbar sind.

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Ich weiß nicht ob es Ihnen ähnlich geht, aber wenn ich mir das Bild so ansehe, dann denke ich, dass wenn es die Dinger in den 30er Jahren gegeben hätte, dann wäre der Himmel damals voller kleiner Hakenkreuze gewesen. Grüße an Thomas Bernhard und seine Nazisuppe, bei der Gelegenheit.

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