Am Wochenende war ich in Hannover auf der Makers Fair, einer speziellen Bastlermesse – später dazu evtl. mehr, und einem Freund zu Besuch, der bei Hannover wohnt und auf Messe am Squeakstand aushalf.

Bei der Abreise von Berlin-Haupt bemerkte ich erstmals, dass da eine Quadriganachbildung im Bahnhof selbst hängt, und fotografierte diese vor der Morgensonne. Eigentlich sähe das ja nicht schlecht aus, in dem Stahl-Glasdach, wäre da nicht diese häßliche MoPo-Werbung. Ob die Quadriga mit dem MoPo-Tag zu tun hat weiß ich gar nicht.

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Häufig echauffieren sich die Leute ja über häßliche Sprayings im öffentlichen Raum, insbesondere über Tags wo nur ein geltungssüchtiges Kid seinen Namenszug verewigt sehen will. Ist das Kid erwachsen und hat es was zu verkaufen werden weit häßlichere, größere und dauerhaftere Verunstaltungen toleriert.
In großen Bahnhöfen ist derlei Banausentum aber die Regel, zumindest von München und Frankfurt erinnere ich mich an aufdringlich häßliches.

Außerdem steht die Quadriga für meinen Geschmack falsch rum. Wir sind hier westlich der Quadriga, und auf dem Brandenburger Tor reitet sie Richtung Alex, diese hier reitet gen Zoo. Zwar wurde die Quadriga häufiger umgedreht und ritt mal gen Osten, mal gen Westen – nach Planungsbeginn des Hauptbahnhof jedoch nicht mehr.

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2 Gedanken zu „Verschandlung der Gegend

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