– German Gemütlichkeit –

German Gemütlichkeit

Ohne Regen entfaltet eine Regenrinne erst so richtig Sinn, hilft sie der Katze doch regungslos zu verharren.

Beim Betrachten dieses Bildes denke ich wieder drüber nach, wieso es Katzen so in Kartons zieht. Zwei Antwortrichtungen bieten sich m.E. an:

a) Die Duck-and-Cover Theorie. Der Karton oder hier die Regenrinne verleiht eine gewisse Deckung vor Greifvögeln, Schäferhunden und anderen Katzenstalkern.

b) Die Sessel-und-Stabilitätstheorie. Wieso sitzen Menschen gern im Sessel: flankiert von Rändern die das Abrutschen in 3 Richtungen verhindern, und die Arme kann man auch auflegen. Der Körper bekommt eine korsettartige Stütze ohne sich anstrengen zu müssen – das scheint mir das stärkere Argument als der Sichtschutz.

Daraus folgt als Idee für Katzenbesitzer sich Blumenkästen, die es ja in unterschiedlichen Längen gibt, nämlich auch kurz, zuzulegen – Vorschlag: eine knappe Katzenlänge – am besten nehmen sie die Katze mit, um im Laden einen geeigneten Blumenkasten anzumessen. Diesen weich und isolierend ausschlagen – am besten mit zurechtgeschnittener ISO-Matte, und die Inbesitznahme durch das Plüschwesen mit ein paar Leckerlies unterstützen.

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Ein Gedanke zu „German Gemütlichkeit

  1. dorotheawagner

    Es sind wieder ein paar Photos unterwegs zur Untermauerung der Argumentation.

    1. Auch wenn der Kater die Wahl hat zwischen einem gepolsterten und einem ungepolsterten Gefäß, wird oft das ungepolsterte genommen. Siehe 1. Bild: Minos hat den Plastik-Blumenkasten gewählt, obwohl der daneben mit blauem Plüsch ausgeschlagen war. (Was man hier nicht sieht: Auf der anderen Seite befand sich noch ein Blumenkasten, diesmal mit Blumenerde und Samen. Der war gerade gut genug zum Pipi-Machen und Verscharren …) Über die Gründe dieser Entscheidung kann man nur spekulieren.

    2. Auch die Katze wählt den nackten Kasten, diesmal sogar das harte Metall. Es hat den Vorteil, sich in der Sonne ziemlich aufzuheizen, was vor allem der weißen Katze zugute kommt, deren Fell sich in der Sonne kaum erwärmt. Wärme rangiert offenbar vor Weichheit – eine Decke würde nur stören.

    3. Das ist Dein Photo der Katze in der Regenrinne sozusagen von rückwärts aufgenommen – außer daß Minouches Schwanz hier unter dem Metallstück liegt, bei Dir aber darüber. Dieses Photo dient lediglich der Abrundung des Bildes, das der eine oder die andere Besucher(in) des Blogs sich vielleicht von Minouche machen möchte.

    4. Das letzte Bild zeigt Minos in einem Gefäß, das offenbar ganz falsch gewählt wurde – es ist ganz offensichtlich viel zu klein. Trotzdem schafft der Kater es irgendwie, sich dort einzunisten und es sich sogar irgendwie gemütlich zu machen. Man beachte den Schutz des Pflänzchens zwischen den Vorderpfoten und die fast elegante Ablage derselben auf der Gießkanne …

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