Beschneidungsdebatte im dt. Bundestag

Beschneidungsdebatte im dt. Bundestag

„Schließlich ist es ja kein Mädchen“

Gestern fand wieder eine Debatte zur Beschneidung im dt. Bundestag statt – der Entwurf von Frau Zypris und der Gegenentwurf standen zur Debatte.

Ich möchte hier ein paar Tricks und Dummheiten, die ich im Eifer des Gefechts zu protokollieren schaffte, beleuchten.

Der Staat hat nicht das Recht Glaubensinhalte in Frage zu stellen.

so Herr Krings von der CDU. Man kann in diesem Geiste fortsetzen: Aber die Religion hat das Recht Menschenrechte in Frage zu stellen. . Religion sticht Rechtsstaat plus Grundrechte, kurz gesagt. Das ist im Kern der Basso Continuo aller Vorhautamputationsbefürworter. („Beschneidung“ – wie das, was man den Rosen antut, und Zirkumzision, was gleich mal 2/3 der Bevölkerung aus der Diskussion ausschließt, sind Euphemismen, die ich hier nur zur Vermeidung von Wiederholungen benutze).

Aber bevor wir zum nächsten Zitat springen – wieso eigentlich „Glaubensinhalte?“ Ich denke mit über 90% der Kritiker gehe ich d’accord wenn ich schreibe, dass mir Glaubensinhalte herzlich egal sind – dass man ohnehin niemand verbieten kann zu glauben was er will. Nein, es geht nicht um Glaubensinhalte, sondern um Praktiken, um gewalttätige, um es dekorationslos auf den Punkt zu bringen, um Entstellung und Funktionsstörung.
Ein ähnlicher, sprachlicher Missgriff ist das „elterliche Erziehungsrecht“. Als ob eine Verstümmelung eine Erziehungsmaßnahme wäre! Erziehung ist doch, dass man dem Kind etwas beibringt. Außer einer scheußlichen Verletzung bringt man seinem Kind hier ja nichts bei. Aber im Gesetz hat man nichts anderes gefunden, wo man anschließen könnte. Immer noch eine Überraschung für viele Eltern, dass die eigenen Kinder, obwohl es „eigen“ heißt, eigenartigerweise kein Eigentum sind.

…ein Verbot der Beschneidung wäre die billigende Inkaufnahme von Körperverletzungen…

brachte er vor, um Beschneidungstourismus als erwartete Folge eines Verbots denen in die Schuhe zu schieben, die das Verbot erwirken – nicht etwa denen, die die Verstümmelung veranlassen. Was das Wort billigen heißt, das sollte man diesem Herrn mal vermitteln, der Teil des gesetzgebenden Organs ist, und zugleich ein funktionaler Analphabet,  benutzt er doch Wörter, deren Bedeutung er nicht kennt, sondern nur Gefühle, die sie in ihm auslösen.

Das Argument, auch wenn man es versteht wie es gemeint ist, ist aber völlig schrill, denn im Ggs. zur Abtreibungsdebatte, aus der es entlehnt ist, ist der Status Quo doch der, dass die Operationen hier und heute ohne Arzt und ohne wirksame Narkose, in Moscheen und Wohnzimmern stattfinden.

Die

Diskussion darf nicht geführt werden unter dem Damoklesschwert der Strafandrohung

Wieso eigentlich nicht? Weil der Herr von der CDU das sagt? Die Debatte zur Prügelstrafe als Elternrecht durfte auch nicht unter dieser Drohung stattfinden? Wie debattiert man über Gesetze ohne Strafandrohung? Die Augen schließen, und laut rufen „Ich will das nicht sehen!“ + Fußaufstampfen?

Im Gegensatz zur Beschneidung von Mädchen sei diese keine Erniedrigung, wenn sie sich gegen Jungs richtet.

Interessant wäre die Begründung gewesen – es gab aber keine. Offenbar ist das ein Dogma, dass aus sich selbst gilt.

Mohelbeschneidung (2), mich hat man auch beschnitten

Eine Erholung in der Debatte war Raju Sharma, von Die Linke. Sie befand das Kölner Urteil richtig, und betonte die Unteilbarkeit der Menschenrechte und erwähnte Stefan Kramer, den Zentralratsvorsitzenden, der sagte, die Juden hätten auch schon anderen Müll in die Tonne getreten.

Solch einfache, wahre Tatsachenbehauptungen waren selten.

Beschneidung Suenueci (4)

Jerzy Montag, Grüne, versuchte sich auch mit Angriffen auf Logik und Verstand: Die Gesetzeslage mache Eltern zu Straftätern. So kann man natürlich jedes Gesetz dafür geißeln, die Täter zu Straftätern zu machen – als ob das nicht die Methode der Gesetze wäre.

Wenn eine Bluttat verboten ist, dann macht die Tat die Eltern zu Straftätern – die Alternative das zu lassen ist Ziel des Gesetzes, nicht die Einknastung abrahamitischer (j/m) Eltern.

… jetzt plötzlich soll das Gegenteil richtig sein

Ja, nun, für bornierte Ignoranten womöglich plötzlich, aber Beschneidung von Jungs wird jetzt schon eine Zeitlang diskutiert, Beschneidung generell noch länger, Kinderrechte auch schon eine Zeit lang, oder häusliche Gewalt. Als Politiker muss man sich mit derlei aber nicht befassen – überhaupt plädiert hier Montag implizit für die Abschaffung aller Politiker: Gesetzgeber braucht es nicht, weil was heute richtig ist, dass muss auf immer richtig bleiben – sonst wäre es ja plötzlich falsch.

Dann versucht er das Gesicht zu wahren, in dem er von einem kindlichen Veto fabuliert. Er selbst hat nicht den Arsch in der Hose den Zumutungen der Rabbis und Immame entgegenzutreten, aber ein 6-12-jähriger, moslemischer Bub oder ein 8 Tage alter Judensohn soll sich gegen seinen chauvinistischen Herkunftsclan stemmen.

Und dann gänzlich unvermittelt preist er, dass der Verzicht auf ärztliches Personal bei der Operation auf die ersten 14 Tage beschränkt wird. Dazu muss man wissen, dass die jüdischen Orthodoxen vorschreiben, das Kind exact am 8. Tag zu beschneiden, während die Moslems, so sie beschneiden, meist vor dem 12 Lebensjahr, aber nicht bei Babys, zuschlagen.

Im Gesetz wird aber so getan, als ginge es gar nicht um Religion, sondern jeder darf beschneiden lassen – auch aus kosmetischen Gründen – man muss es nicht begründen.

Normale Menschen erwarten doch, dass man gerade bei unter 14 Tage alten Babys einen Arzt zwingend vorschreibt. Das Recht wird nur einer Religionsgemeinschaft zu liebe so geformt.

Sünücibeschneidung (5)
Stefan Thomae, FDP:

… es geht nicht darum einen Schaden zuzufügen.

Ein bemerkenswertes Statement. Ich dachte Beschneidung sei ein Opfer, um den Bund mit Gott zu besiegeln. Man kann jetzt Opfern ohne Schaden zuzufügen? Wieso macht man es dann nicht? Ist die Masturbationserschwernis wirklich nicht Teil der Abmachung? Wenn ich mich recht entsinne, dann kam „Masturbation“, „Onanie“ oder „Orgasmus“ in der ganzen Debatte nicht einmal vor. So wurde die reine Ehre des hohen Hauses gewahrt.

Das Licht der Debatte war ganz bei Frau Marlene Ruprecht, SPD, Mitglied d. Kinderkommission d. Bundestages. Eine im Gegensatz zu mir sehr diplomatische Person die in großer Ruhe und ohne Polemik, aber in der Sache unwzeideutig und klar die Rechte der Kinder vertrat, die Hast des Verfahrens bemängelte und den Mangel an Stimmen von Seiten der Betroffenen. Applaus!

Herr Schröder, CDU, erlaubte uns und allen religiöse Praktiken zu hinterfragen. Danke, Herr Schröder, aber Sie können uns nicht erlauben, was Sie uns nicht verbieten können.

Grotesk dann der Auftritt von Christine Buchholz, Die Linke. Ihr Anliegen war,

dass beschnittene Männer als nicht zur Gesellschaft gehörig stigmatisiert werden

Auch hier fragt man sich, ob sie mal nachgeschlagen hat, was Stigmatisierung ist. Kleiner Tipp: Was der Zauberer mit dem Messer tat, war’s.

Wie so oft wenn religiöse Propagandisten am Werk sind, werden die Sachen ins komplette Gegenteil verkehrt, ohne dass es den Rednern auffällt, ohne dass sie rot werden und auch nur ahnen, was für einen Unfug sie verzapfen.

Der kleine Junge wird von seiner Chauvinistenclique stigmatisiert – das auserwählte Volk grenzt sich vom Rest der Welt ab, und dann wirft man es denen vor, die nichts getan haben?

Es soll überhaupt niemand stigmatisiert werden – allenfalls die körperverletzungsfreudigen Eltern, aber unabhängig davon, ob diese selbst beschnitten sind oder nicht.

Das war aber nicht das bizarre des Auftritts. Solche Geistlosigkeit ist dt. Durchschnitt, im Bundestag allemal. Nein – der originelle Teil ihrer Rede war die These, die Beschneidungsfeindlichkeit der Kritiker sei

christlich geprägte, medizinische Sicht.

Na servus!

In der Antike war man ja in Ägypten etwa recht weit, was die Medizin betraf. Als das Christentum dann römische Staatsreligion wurde ging es flächendeckend mit der Wissenschaft bergab. Wissen war pfui, Glauben hui – in einer deutlich radikaleren Weise, als etwa heutige Wissenschaftler, die werktags Physiker oder Bundeskanzlerin sind, und den Glauben am Wellnesssonntag fein säuberlich vom Alltag getrennt zu zelebrieren.

Erst zur Zeit der Aufklärung kam die Wissenschaft wieder aus den Puschen. Wissenschaft und Unglaube gingen Hand in Hand. Die Medizin ist nicht christlich geprägt – der brave Christ kannte nur das Gesundbeten. Da pilgert man zu Millionen nach Lourdes, Fatima, Chenstochau, zum Turiner Grabtuch, hl. Rock in Trier oder zum Papst nach Rom.

Nein, die Medizin ist nicht christlich geprägt, und glaubte eine Zeitlang an Rückenmarkserweichung qua Onanie.

Dann wußte Frau Buchholz auch nichts von einer innerjüdischen Kritik an der Brit Mila. Dieses Nichtwissen verkaufte sie als Wissen, dass es diese Kritik nicht gibt. Ein weiterer Fall bornierter Ignoranz.

Katja Dörner, Grüne, hat nichts gesagt, was wert wäre, für die Zukunft dokumentiert zu werden. Durch ihre Anwesenheit half sie die Heizkosten zu senken.

Norbert Geis, C(D|S)U empfahl Beschneidung gegen HIV. Ob er ein kath. Pfarrer ist, der Angst hat, sich an Kindern anzustecken, oder was will er uns damit sagen?

Kerstin Griese, SPD beschwerte sich über die Unterstellung, j/m Eltern würden ihre Kinder quälen. Tja – sich mal ein Video einer Beschneidung im Netz oder eine Amputation Live und in Farbe anzusehen, das wäre wohl zuviel verlangt gewesen. Was hätte sie da gesehen? Wahrscheinlich nichts, weil sie nur sieht, was sie sehen will. Von mir aus – es ist ja auch schwer erträglich. Aber wie kann sie andere der Unterstellung zeihen? Ich habe solche Videos gesehen: Das Ritual ist eine Qual – das ist ein objektiver Tatbestand, ob sie das will oder nicht. Und wenn man sich die Gesichter der Mütter und Väter bei dieser Prozedur ansieht, dann sieht man auch, wie diese mitleiden, mit dem Kind.

Das kann man den Eltern nicht absprechen: Dass sie mitleiden. Aber sie ersparen dem Kind die Qual nicht, weil der Gruppenzwang sie dazu verpflichtet. Und der Gesetzgeber hätte die Chance dem einen anderen, überlegenen Gruppenzwang entgegenzusetzen: Dass man wehrlose Kinder nicht quält. Da hätten die Eltern sich hinter verstecken können, ohne die eigene Religion billig zu verraten. Aber Frau Griese verleugnet lieber die Realität der Qual, gleich wie bei Orwell – Wahrheit ist Lüge, Unwissenheit ist Macht.
Das besonders traurige an der ganzen Debatte ist ja, dass die Beschneidungsfreudige Masse gar nicht selbst verstümmelt oder beschnitten ist – sie wollen es erlauben als Freundschaftsbeweis, als Beleg dafür, dass sie nicht Rassisten oder Antisemiten sind. Nur, dass die Opfer ja gerade Kinder sind, die mutmaßlich später selbst Juden und Moslems sein werden. Die Gesundheit und die körperliche Unversehrtheit der Söhne der anderen wird geopfert, um sich lieb Kind zu machen – das ist aber natürlich kein Opfer, wenn es ein anderer bringen muss.
Geopfert wird aber das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit. Das ist ein Verlust, der uns noch schmerzlich bewusst werden kann. Etwa wenn für andere religiöse Opferrituale gleiches Recht für alle eingefordert wird. Bis auf die Befürworter der Vorhautamputation hat sich längst rumgesprochen, dass es mildere Formen der Klitorisbeschneidung bei Mädchen gibt.
Da sind dann unsere Parteienvertreter schnell dabei, diesem Ritual das religiöse abzusprechen – allerdings haben sich bereits viele jüdische Sprecher geäußert, dass die Beschneidung auch von Juden, die nicht religiös sind, praktiziert wird, und ergo eine bloße Tradition – keine Religionsausübung sei – vielleicht ähnlich wie Weihnachtsgeschenke auch bei Exchristen nicht abgeschafft werden.

Dass man Juden und Muslimen mit offenem Herzen begegnet, daran ist nichts zu kritisieren. Ich stimme nicht zu, dass jede alberne Religion eine Bereicherung ist, aber die Menschen müssen willkommen sein – trotz ihrer Religion. Das Hirn darf man aber nicht ausschalten.
Das Fundament unserer Kultur ist nicht Abraham. Nicht Gott, Jahwe oder Allah. Nicht die Bibel, der Koran oder die Tora. Das Fundament sind Grundgesetz und Menschenrechte, und dass die meisten Abgeordneten offenbar die Religion – egal welche – voranstellen, das ist das Entsetzliche.

P.S.: Die Namen, Schreibweisen und Zitate versuche ich nochmal zu kontollieren, bevor ich abgemahnt werde, ich hoffe nichts durcheinander gebracht zu haben. Vielleicht finde ich das Protokoll in Kürze im Netz.

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4 Gedanken zu „Beschneidungsdebatte im dt. Bundestag

  1. Marten

    Hallo! Ich hatte eine Antwort für Sie bei YT hinterlassen (https://www.youtube.com/watch?v=9kNUhRtX4EM), mein Kommentar ist jedoch nicht sichtbar. Daher bin ich ihrem dort geposteten Link gefolgt und poste es nun hier.

    In dem YT-Video spricht Dr. Christoph Kupferschmid über die extreme Häufigkeit von Vorhautamputationen im deutschen Medizinsystem, welche die schiere Anzahl an religiös motivierten Beschneidungen (in Deutschland) bei weitem in den Schatten stellt.

    Die Frage war, was bei vielen dieser angeblich „medizinischen“ Fälle dann der tatsächliche Grund ist.

    Dr. Kupferschmid erläutert, dass die vorgebliche medizinische Indikation (in aller Regel die Diagnose einer pathologischen Phimose) in der überwältigenden Mehrzahl aller Fälle in Wirklichkeit eben nicht medizinwissenschaftlich haltbar ist. Zum Beispiel werden in sehr vielen Fällen eigentlich keineswegs behandlungsbedürftige physiologische Phimosen oder Verklebungen als pathologische Phimosen fehldiagnostiziert.

    Das deutsche Medizinsystem macht also an vielen Fällen Fehler, ohne dass diese an irgendeiner Stelle innerhalb des Systems korrigiert werden: Deutsche Kinderärzte diagnostizieren viel zu oft und viel zu voreilig eine „pathologische Phimose“, wenn in Wirklichkeit überhaupt keine vorliegt. Die Jungen, die dann mit dieser falschen Diagnose überwiesen werden, kommen praktisch alle auch unters Messer, weil auch im Krankenhaus kein Arzt der ärztlichen Pflicht wirklich nachkommt und die tatsächliche Zulässigkeit der Diagnose und die tatsächliche Notwendigkeit eines Eingriffs überprüft. Es handelt sich also sozusagen um massiven Ärztepfusch in mehreren Akten.

    Darüberhinaus müsste, so wie es die Skandinavier uns zeigen, selbst in den wenigen Fällen, in denen eine echte pathologische Phimose vorliegt welche sich nicht mit Hilfe von Betamethason (=Kortison-Creme) behandeln lässt, keineswegs eine Amputation vorgenommen werden. Mit der Triple-Inzision-Technik gibt es inzwischen eine (in Skandinavien entwickelte, wo sonst) Operationsmethode, welche die allermeisten von diesen ohnehin wenigen echten pathologischen Phimosen beheben kann, ohne auch nur einen Millimeter Haut zu amputieren.

    Dr. Kupferschmid spricht hier einen extrem wichtigen und häufig (sogar von Beschneidungsgegnern) übersehenen Aspekt der Debatte an: Es wurde und wird in erster Linie über religiöse Beschneidungen gesprochen, während praktisch niemand die exorbitant hohe und mit nichts zu rechtfertigende Beschneidungsrate anspricht, die sich aus der viel zu leichtfertigen und sehr häufig unzulässigen Diagnosestellung einer pathologischen Phimose ergibt. Diese Unzulässigkeit lässt sich unter anderem aus der sehr viel niedrigeren Beschneidungsrate in skandinavischen Ländern ableiten.

    Absolut zutreffend weist Dr. Kupferschmid abschließend darauf hin, dass Mediziner erst dann glaubwürdig gegen religiöse Beschneidung argumentieren können, wenn die Zahl der nichtreligiösen „medizinischen“ Beschneidungen auf das tatsächlich medizinisch rechtfertigbare Minimum an notwendigen Eingriffen reduziert wird.

    Antwort
    1. user unknown Autor

      Vielen Dank für diese Klarstellung. Das war einerseits die einzige Erklärung die ich fand, andererseits war ich durch die Formulierung verunsichert – er sagte,ohne medizinische Indikation, wobei formal ja eine Indikation vorliegt, also da wäre „ohne medizinisch gerechtfertigte Indikation“ vielleicht klarer gewesen.

      Antwort
      1. Marten

        Stimmt, er hätte das klarer formulieren können. Ich glaube, er hat im Rahmen der dicht aufeinanderfolgenden Vorträge des Symposiums an die Erläuterungen von Professor Stehr angeknüpft, der u.a. auf die Zulässigkeit bzw Unzulässigkeit der Diagnosestellung eingegangen war (https://www.youtube.com/watch?v=6uPibcokpUs&t=19m32s). Professor Stehr erwähnt auch die Zahl 92%: Bei 92% aller „Phimose“-Überweisungen liegt in Wirklichkeit lediglich eine vollkommen natürliche, nicht behandlungsbedürftige Verklebung vor, die sich in praktisch allen Fällen von alleine erledigt.

        Antwort

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